Brunner Kultur Club

NEWS

  • ADVENTABEND - heiter - besinnlich - gemütlich

    Das weihnachtlich dekorierte Restaurant im Golf & Country Club Brunn bot am 1. Dezember den idealen Rahmen für einen stimmungsvollen Adventabend.
    Ing. Roman Kreitner, Vorstandsmitglied im Golfclub, eröffnete die Veranstaltung mit besinnlichen aber auch launigen Worten und freute sich, dass Bürgermeister
    Dr. Andreas Linhart, Pfarrer und Dechant Mag. Adolf Valenta und auch Kwangmin Rhee, Präsident des Golfclubs, den Veranstaltern die Ehre ihres Besuchs gaben. Der Saal war bis auf sehr wenige Plätze gut besucht und die Gäste freuten sich auf eine feierliche Einstimmung auf die Vorweihnachtszeit. Die 5-Gspan-Musi spielte Adventmusik aus dem Salzkammergut und bei den traditionellen, alten und bekannten Weihnachtsliedern sang das Publikum begeistert mit. Der vom Fernsehen bekannte und beliebte Moderator Günter Tolar unterhielt die Gäste mit heiter-besinnlichen Geschichten passend zum Motto des Abends. Der Eintritt war frei, der Reinerlös einer Spendensammlung kam einer leidgeprüften Brunner Familie zugute, deren Sohn Emanuel einen schweren Schicksalsschlag erlitten hatte. Die Küche bot köstliche Speisen und Getränke und so ging der Abend nach Ende der Darbietungen nahtlos über in ein gemütliches Beisammensein in angenehmer Clubatmosphäre.
    Alles in allem ein gelungener Abend - Dank gebührt allen Mitwirkenden und Organisatoren.

  • Capriccio Español - Buchpräsentation

    Auf seinen vielen Jakobswegwanderungen hatte Ernesto immer wieder Erlebnisse, die er in literarischer Form zu Papier brachte. Das ergab im Laufe der Jahre eine beachtliche Anzahl an Gedichten, Epigrammen und Anekdoten, die er nun in einem kleinen Büchlein zusammengefasst hat. Einen Auszug davon bekamen die Zuhörer am
    9. November im Brunner Heimathaus vorgetragen. Guido Radschiner las einige lustige und teilweise auch spannende Episoden vor, begleitet von passender Musik und – dort wo zum besseren Verständnis notwendig – ergänzenden Kommentaren des Autors. Im Anschluss an die einstündige Darbietung hatten die Besucher noch Gelegenheit, bei Wein und Zwiebelbrot mit Ernesto über seine Erlebnisse zu diskutieren.

  • Liebeskarussell

    Drag Artist Patrick Weber unterhielt als „Patricia Puff“ am Freitag, 6. Oktober 2017 das Publikum im Festsaal des Restaurant Hlavacek in Brunn zwei Stunden lang mit einem launigen und abwechslungsreichen Programm.

    Was ist ein Drag Künstler? Im Gegensatz zu transsexuellen Menschen haben sie nicht das Gefühl, „in einem falschen Körper“ zu leben. Sie wollen eher durch Verkleidung in ein anderes Geschlecht der Gesellschaft zeigen, dass es vielschichtige Variationen des menschlichen Zusammenlebens gibt. Sie wollen mit ihrem Rollentausch Aufmerksamkeit auf ein noch immer mit Skepsis gesehenes Thema lenken. Dazu muss man laut, schillernd und frech sein. Sie wollen deshalb aber auch bewusst polarisieren und auch provozieren.

    Zwei Stunden vor dem Auftritt gab es Patricia noch nicht. Patrick Weber – so sein bürgerlicher Name - schuf sie erst hinter dem Bühnenvorhang mit Make-up, Kleidung und Attitüde. Sobald die optische Verwandlung vollbracht ist, legt er im Kopf den Schalter um und betritt als Patricia Puff die Bühne. „Man muss schon auch schauspielern können“ sagt er. Sonst ist man ja nur ein Tollpatsch im Kleid. Grundkenntnisse im Schauspiel hat er in der Schauspielschule von Elfriede Ott erworben. Seine Lehrerin war auch unter den Gästen und wurde beim Betreten des Saals mit starkem Applaus begrüßt.

    Das Programm war ein Mix aus poppigen Songs, Dance-Hits und berührenden Balladen – dazwischen gesellschaftskritische Moderationstexte. Ein Begriff aber zog sich durch das Programm des ganzen Abends: Empathie! Eine Strophe aus einem der Songs soll das veranschaulichen:

    Im Lokal ist Kinderfasching. An der Tür gibt es Getuschel.
    Eine Mutter bringt ihr Sternentalerkind.
    Das ist geistig schwer behindert, kann nicht sprechen, nur so brummeln.
    Doch es strahlt, weil hier so viele Kinder sind.
    Und die Mutter setzt sich mit ihm an die lange Kaffeetafel.
    Ihr kleiner Sternentaler klatscht freudig zur Musik.
    Keiner schenkt ihnen Kakao ein, niemand setz sich in die Nähe.
    Ab und zu nur trifft sie ein verstohlener Blick.
    Als die Kinder tanzen, schwingt sie auch ihr Kind herum im Kreise.
    Manche tanzen weiter, andere bleiben stehen.
    Jemand sagt: Das ist geschmacklos, schließlich sind wir hier keine Anstalt.
    Unsere Kinder sollen so etwas nicht sehen.

    Als mein gelber Wellensittich aus dem Fenster flog,
    hackte eine Schar von Spatzen auf ihn ein.
    Denn er sang wohl etwas anders und war nicht so grau wie sie.
    Und das passt in Spatzenhirne nicht hinein.

    Patricia kam mit kleinen Mitteln zu großer Wirkung. Das Programm kitzelte nicht nur Erinnerungen heraus, sondern weckte auch die Phantasie. Die Texte waren kritisch, aber nie verletzend oder gar moralisierend. Was anklang, weitete sich ohne Agitation und Didaktik zu einem Bild unserer Welt, die schmerzlich und schön, verheißungsvoll und verletzlich ist aber auch voller phantasiebegabter Menschen. Patricia ist im hergesagten Sinn kein Aufrührer. Eher ein Aufrührer der Herzen.

    Für die musikalische Begleitung sorgte Andreas Brencic. Ein brillanter Musiker an den Tasten.
    Im Saal waren auch Bilder von zwei Künstlerinnen zu sehen. Elisabeth Bunka-Peklar und Augustine Führnstahl zeigten je ein Bild aus ihrem umfangreichen Schaffen.

    Einige (sehr wenige) Besucher konnten der bunten Nummernrevue im Zeichen des Regenbogens nicht allzu viel abgewinnen. Vielleicht war ihnen aber auch das Fremdwort Empathie nicht geläufig. Deshalb hier einige Gedankenstützen: Verstehen – Einfühlungsgabe – Aufgeschlossenheit – Rücksicht – Herzlichkeit – Sympathie – Zuwendung – Mitgefühl – Nächstenliebe.

    Der großen Mehrheit der Besucher war aber der Begriff nicht FREMD, wie der lang anhaltende Schlussapplaus erkennen ließ.

  • Griechischer Abend

    Tolle Stimmung herrschte am 25. August im „Hellenic AURA“ Restaurant in Brunn am Gebirge. Der Brunner Kultur Club hat einen Griechischen Abend veranstaltet und die Gäste des bis an die Kapazitätsgrenze gefüllten Lokals wurden rasch an ihren letzten Griechenland Urlaub erinnert. Der Wettergott hat mitgespielt und so mancher eingefleischte Griechenland Fan wähnte sich beim Anblick der hinter dem Brunnerberg verschwindenden Abendsonne an die mediterrane Küste im Mittelmeer versetzt.

    Restaurantchef Athanassios (Sakis) Gravanis und seine Küchenmannschaft sorgten für schmackhaftes Essen und Geschäftsführerin Nereida Fezga sorgte mit ihren aufmerksamen und freundlichen Kellnern, dass die bestellten Speisen und Getränke rasch auf die Tische kamen.

    Das Wort Nostalgie setzt sich aus den zwei griechischen Wörtern nastos und algos zusammen – Rückkehr und Leiden. Frei interpretiert: Wehmütige Hinwendung zu vergangenen Zeiten. Und genau diese Emotionen weckte die Gruppe „Nostalgia“ (drei waschechte Griechen) mit ihren mit- und hinreißend gespielten Griechischen Volksweisen, mit denen sie augenblicklich den Kontakt zum Publikum fanden. Es fiel nicht schwer, gedanklich in Griechenland zu sein.

    Ein schönes, gemütliches Ambiente, sehr gutes Essen, eine umfangreiche Wein- und Getränkekarte, heiße Zorba-Live-Stimmung und nettes, freundliches Personal – das Hellenic AURA Restaurant hat wieder einmal unter Beweis gestellt, warum es den Anspruch erhebt, die Nr. 1 der Griechischen Gastronomie in der Thermenregion zu sein.

  • Die Liab is so guat

    Einen herzerfrischenden Abend erlebten die Besucher am 16. Mai im Stadl des Brunner Heimathauses. Zu hören gab es Lieder und Lesungen rund um das facettenreiche Thema Erotik.
    Roland Sulzer (Akkordeon) und Rudi Koschelu (Kontragitarre) brachten Lieder von Karl Hodina, Ernst Arnold, Franz Böhm, Alexander Krakauer, Walter Hojsa u.a. amüsant und spritzig zu Gehör. Gert Meitz trug erotische Literatur von Wilhelm Busch, Peter Hammerschlag, Erich Kästner, Julie Schrader, Fritz Grünbaum u.a. vor, direkt und indirekt, niemals anstößig, aber frivol und mit einer Prise Ironie.
    Das Publikum amüsierte sich prächtig und hatte auch einiges zu lachen. Ein Abend, der allen etwas bot, die noch träumen können.

  • Rigoletto - Opernfahrt nach Bratislava

    Treffpunkt war vor der Volksschule in Brunn am Gebirge. Pünktlich um 15:30 Uhr traten die 50 Opernliebhaber die Reise nach Bratislava an. Die Fahrt war kurz und angenehm, der Bus vom Reisebüro Felner (Perchtoldsdorf) war modern und bequem, der Fahrer war zuverlässig und freundlich. Nach etwas mehr als einer Stunde Fahrzeit wartete schon der örtliche Reiseleiter bei der Ankunft in Bratislava. Ebenfalls sehr freundlich – und vor allem mit guten Deutschkenntnissen – führte er die Gruppe ins Restaurant Zichy, wo das Abendessen eingenommen wurde. Das Essen war gut und ebenso der Service. Die Eintrittskarten für die Opernvorstellung waren schon vorbereitet und wurden im Restaurant jedem Teilnehmer überreicht. Anschließend ging die Fahrt weiter an den Rand des Stadtzentrums in die Nähe des Donauufers, wo zeitgerecht der Neubau des slowakischen Nationaltheaters – auch bekannt als „die neue Oper“ – erreicht wurde.

    Pünktlich um 19 Uhr hob sich der Vorhang.
    Rigoletto ist der bucklige Hofnarr des Herzogs von Mantua, eines notorischen Frauenhelden. Stets macht der Narr sich über die Opfer des Herzogs sowie deren gehörnte Ehemänner und entsetzte Väter lustig und demütigt sie mit beißendem Spott. Der Graf von Monterone, Vater eines der herzöglichen Opfer, verflucht den Narren daraufhin ob seiner Bosheit. Als Rigoletto vorschlägt, die Frau des Grafen Ceprano für seinen Herren zu entführen, ist die Hofgesellschaft darüber so erzürnt, dass sie, um dem bösartigen Narren einen Denkzettel zu verpassen, stattdessen Rigolettos vermeintliche Geliebte Gilda, in Wahrheit die Tochter des Narren, entführt.
    Im Palast trifft Rigoletto seine vermisste Tochter wieder, die ihm gesteht, zwischenzeitlich vom Herzog verführt worden zu sein. Der Narr, der nun seine eigene Tochter durch den Herzog ihrer Ehre beraubt sieht, entschließt sich, den Herzog ermorden zu lassen. Der gedungene Mörder Sparafucile ersticht jedoch tragischerweise Gilda, als diese den Herzog aus Liebe zu retten versucht – womit sich der Fluch des Grafen von Monterone erfüllt.

    Nach der Vorstellung wartete bereits der Bus vor der Oper und mit der einen oder anderen Melodie im Ohr reisten die Teilnehmer zurück nach Hause.

    Es war ein schöner Abend mit einer fabelhaften Darbietung.

  • Die Provence - Ocker trifft Violett

    Bereits zum 15. Mal zeigten Gabi und Bruno Splichal am 16. März 2017 im Festsaal BRUNO in Brunn am Gebirge einen Lichtbildvortrag über eine ihrer zahlreichen Reisen und begeisterten wieder das Publikum. Beide verbindet ja ein gemeinsames Hobby: Sie sind passionierte Fotografen und bezeichnen selbst ihre Leidenschaft als „Fotomanie“. Die Liebe zu diesem Metier spürt man bei ihren Erzählungen und sieht man vor allem beim Betrachten ihrer Bilder - ein Feuerwerk an Natur, Menschen, Landschaften und Architektur.
    In den Anfangsjahren präsentierten sie ihre Reisevorträge noch mit einem Diaprojektor. Klick-Klack – ein Bild nach dem anderen erschien auf der Leinwand und das Publikum lauschte den Ausführungen des oder der Vortragenden. In den Folgejahren haben sich auch Diavorträge weiterentwickelt. Durch den Einsatz mehrerer Projektoren und mit Überblendtechnik wurden die Darbietungen lebendiger. Aber das charakteristische „Klick-Klack“ beim Weiterschalten zum nächsten Bild blieb noch lange Zeit erhalten. Gabi und Bruno zeigten uns auf diese Art und Weise in den vergangenen Jahren die Sehenswürdigkeiten von Guadeloupe, der kleinen Sunda-Inseln sowie der Kanaren und stellten uns Sizilien, Nordspanien und Südengland vor.
    Seit einigen Jahren sind auch digitale Projektoren („Beamer") technisch so ausgereift, dass sie mit der Bildqualität klassischer Diaprojektoren leicht mithalten können und zusätzlich auch noch gestalterische Möglichkeiten bieten. Heutzutage werden Lichtbildvorträge am Computer produziert und für die Präsentation vorbereitet. Verschiedenste Medien wie Bilder, Musik, Geräusche und auch Videosequenzen mit Originalton können dafür eingesetzt werden. HD-Qualität und Format 16:9 sind Standard und eine Unmenge an elektronischen Effekten garantieren ausgefeilte und unterhaltsame „Multimedia-Shows“. Mit der modernisierten Vorführtechnik haben Gabi und Bruno auch schon die Sehenswürdigkeiten von Neapel, Sardinien, Teneriffa, Mallorca, Malta, Gomera und Valencia mit großem Erfolg einem interessierten Publikum vorgeführt.
    In der Präsentation am 16. März zeigten sie Erlebnisse einer Rundreise durch die Provence – einer der Sehnsuchtsorte vieler Menschen überhaupt. Die mehr als 100 Besucher sahen beeindruckende Bilder von romantischen Bergdörfern, lila blühenden Lavendelfeldern, leuchtenden Ockerfelsen, türkisblauen Meeresbuchten und der größten Canyon-Schlucht Europas, untermalt von passender Musik und begleitet von interessanten und kurzweiligen Kommentaren.

    Es war wieder ein erfolgreicher Abend.

  • Mord am Teller

    Am 18. Februar, kurz nach 18:30 Uhr, begann im Restaurant Hlavacek eine mörderische Nacht. Das Ensemble „Tinte & Kaffee“ präsentierte mit „Mord am Teller“ eine Dinner & Crime Vorstellung. Die Handlung spielte in England in den 20er Jahren. Auf Schloss Rutherford Hall wurde ein großes Fest gegeben, ein Galadinner zum Gedenken des exakt vor einem Jahr plötzlich und unerwartet dahingeschiedenen Sir Robert. Aber schon allzu bald wurden die Festgäste (in Form des Publikums) Zeugen von bizarren Ereignissen. Die Tochter des Hauses trieb mit ihrem Wunsch, Schauspielerin zu werden, ihre sittenstrenge Mutter – Sir Roberts Witwe Lady Rowena – an den Rand der Verzweiflung. Der Kochkünstler Maître Antoine und die neue, aus Österreich importierte, Köchin Mitzi führten einen unbarmherzigen kulinarischen Kampf um die Oberhoheit in der Schlossküche und gingen dabei über Leichen. Der unnahbare Butler gab sich geheimnisvoll und auch die schrullige Miss Pebbles verhielt sich seltsam. Der neue Dorfpfarrer machte seine Aufwartung und dann nahm das Unheil seinen Lauf – ein Mord geschah. In der Folge wurde weiter betrogen, gelogen und gemordet. Und so mancher Hobby-Kriminalist wähnte sich dem Mörder auf der Spur und wurde dann doch eines Besseren belehrt.

    Das Stück überraschte mit vielen Irreführungen und Kehrtwendungen. Und während den Schauspielern das Essen wegen Mitzis zweifelhaften Kochkünsten im Munde stecken blieb, ließen es sich die rund 150 Zuschauer besonders gut schmecken. Das Küchenteam (Andreas Hlavacek, Doris Hlavacek und Martina Peplan-Filgitzhofer) bereitete – namentlich zum Stück passende – besondere Köstlichkeiten vor. Als Vorspeise gab es einen „mörderisch guten Räucherlachs“, für die Hauptspeise konnte man zwischen einem „toten Schwein – ertränkt in Pilzrahmsoße“ und „grüngesichtiger Pasta mit grausam zerhacktem Spinat“ wählen und als Nachspeise gab es einen „betrunkenen Schwarzwälder – unter Weichseln begraben“. Sowohl die Schauspieler als auch das Servierpersonal vollbrachten eine logistische Meisterleistung. Bedingt durch zwei Gasträume musste jede Szene zweimal gespielt werden und die Speisen mussten einmal hierhin und dann wieder dorthin serviert werden.

    Crime, Comedy, Mystery, Kulinarik – und ein ausverkauftes Haus: Es war ein gelungener Abend.

  • Der Camino Sur

    Am 20. Jänner 2017 präsentierte „Ernesto“ Mischer den Multimedia-Vortrag von seiner letzten Wanderung entlang des „Camino Sur“ im gut besuchten Saal des Hotel- und Restaurantbetriebes Hlavacek. Schon seit dem Jahr 2000 ist er fast jedes Jahr als Jakobspilger unterwegs. Viele interessante Vorträge haben wir schon von ihm gehört.

    Der Jakobsweg zählt wohl zu den bekanntesten Pilgerwegen Europas. Zahlreiche Menschen machen sich jedes Jahr auf, um entweder bis nach Santiago de Compostella zum Grab des Apostels Jakobus zu gelangen oder Teilstrecken auf einem der vielen Jakobswege in diese Richtung zu gehen. Was bewegt eigentlich einen Menschen, diesen Weg zu gehen? Jeder hat seinen eigenen Grund für dieses Vorhaben. Manche gehen den Weg aus religiösen oder spirituellen Gründen, manche aus sportlichen Gründen und manche möchten einfach einen schönen Wanderurlaub genießen. Meistens aber spricht so eine Wanderung Körper, Geist und Seele gleichermaßen an.

    Ausgangspunkt war diesmal Huelva im Südwesten Andalusiens, von wo aus im Jahr 1492 auch Christoph Columbus zu seiner abenteuerlichen Expedition nach Westen aufgebrochen ist (das „Stiegl-Columbus 1492“, ein „Pale Ale“-Bier für Entdecker soll daran erinnern).

    Ausgerüstet mit Rucksack, Wanderstöcken und einem passablen Spanisch-Sprachschatz wurde der Weg in Angriff genommen. Bei den ersten Etappen ließ es Ernesto noch langsam angehen. Nach den Erfahrungen von bereits 15 Wanderungen und im Alter von fast 80 Jahren muss man nicht mehr Etappensieger werden. Die Routine half ihm auch, die oftmals versteckten Wegmarkierungen zu finden. Und seine Sprachkenntnisse erleichterten es ihm, auch in kleinen Ortschaften ein Quartier für die Nacht zu finden. Zu fast allen Bildern im Vortrag gab es eine kurze Geschichte und so war auch dieser Abend wieder – wie immer, wenn Ernesto erzählt – interessant, kurzweilig und amüsant.

    Die Gäste bedankten sich mit starkem Beifall.

  • Adventabend: Heiter - besinnlich - gemütlich

    Das Restaurant im Golf & Country Club Brunn bot am 16. Dezember den idealen Rahmen für einen stimmungsvollen Adventabend. Bernhard Schemel las einige auf die Advents- und Weihnachtszeit abgestimmte heitere Kurzgeschichten und Gedichte und das „Trio 17.18“ begleitete musikalisch mit festlicher Musik aus früheren Jahrhunderten.
    Freiwillige Spenden der Besucher kamen einem jungen behinderten und bedürftigen Kind aus Brunn zu Gute. Die Küche bot köstliche Speisen und Getränke und so ging der Abend nach den Darbietungen nahtlos über in ein gemütliches Beisammensein in angenehmer Clubatmosphäre.