Brunner Kultur Club


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AKTUELLE FOTOS:
  • Dreierlei im Mai - Frühschoppen

  • Dreierlei im Mai - Malaktion

  • Dreierlei im Mai - Autorenlesung

  • Jazz beim Heurigen

    Begleiten Sie die „Vienna Jazz Group“ auf eine musikalische Zeitreise von New York über Chicago nach Rio, von der Swing Ära zum Jazz der 60er Jahre. Das Programm umfasst Themen von Duke Ellington, George Gershwin, Duke Ellington, Eroll Garner und anderen bekannten Komponisten und Jazz-Musikern.

    Die Gründung der Gruppe erfolgte 1974. Seither regelmäßige Auftritte im „Jazzland“ und anderen bekannten Jazz-Lokalen, oft mit internationalen Gastmusikern.
    Bandleader: Hermann Ledl (Vibraphon)

    Mittwoch, 12. September 2018
    Heurigenlokal Hössl
    Wienerstraße 25
    2345 Brunn am Gebirge
    Beginn: 19:30 Uhr

    Eintritt: € 15,- / AKNÖ-, BKC- und CCB-Mitglieder € 12,-

  • Heiter bis wolkig

    Ehemalige Bürgermeisterinnen/Bürgermeister aus der Region erzählen oder lesen Geschichten aus ihren Heimatgemeinden.

    Ernst Herzig (Breitenfurt)
    Helga Markowitsch (Brunn am Gebirge)
    Eugen Krammer (Gießhübl)
    Edeltraud Obner (Maria Enzersdorf)
    Harald Lowatschek (Mödling)
    Meinhard Kronister (Vösendorf)

    Samstag, 29. September 2018 / 14:30 Uhr
    Brunner Heimathaus, L. Gattringer-Straße 34
    Eintritt frei.

  • Dreierlei im Mai

    Im Rahmen der Gemäldeausstellung „Bunte Vögel und andere Welten“ von Brigitta Hirsch vom 5. bis 19. Mai im Brunner Heimathaus hat der Brunner Kultur Club an drei Tagen ein Rahmenprogramm veranstaltet.

    10. Mai – Autorenlesung
    Muschel Barbara, Padelek Robert, Padlesak Johanna, Stradal Michael und Weese Gertrude lasen aus eigenen Manuskripten. Zu hören gab es eine bunte Vielfalt an Beiträgen, sowohl in Reimform als auch als Prosaerzählungen, mal heiter, mal besinnlich und mal skurril.
    Begleitet wurden die Lesungen von passenden Musikstücken, am Klavier gespielt von Schülerinnen und Schülern der Musikschule Brunn-Maria Enzersdorf. Es spielten: Casagranda Emilia, Längle Viktor, Eidelpes Tobias und Chang Leona.

    12. Mai – Malaktion
    Unter der Anleitung von Brigitta Hirsch schufen „Nicht“-Künstler ohne Vorkenntnisse schöne Aquarellbilder. Wichtig war nur: Experimentierfreude und Spaß an der Gestaltung.

    19. Mai – Frühschoppen
    Das „Trio Junior“ sorgte für einen lustigen Vormittag. Sie brachten Melodien mit bekannten Texten, aber auch mit eigenen Texten, die teilweise derb, bissig und ironisch waren. Den Gästen hat es gefallen.

  • Nabucco - Opernfahrt nach Bratislava

    Treffpunkt war vor der Volksschule in Brunn am Gebirge. Pünktlich um 15:30 traten die 70 Opernliebhaber die Fahrt nach Bratislava an. Die Fahrt war kurz und angenehm. Die beiden Busse vom Reisebüro Felner / Perchtoldsdorf waren moderne Topclass 5-Sterne Busse. Die Fahrer waren zuverlässig und freundlich. Nach etwas mehr als einer Stunde wartete schon der örtliche Reiseleiter und führte die Gruppe durch die Innenstadt von Bratislava zum Restaurant Zichy, wo das Abendessen eingenommen wurde. Das Essen war gut und ebenso der Service. Die Eintrittskarten für die Oper waren schon vorbereitet (namentlich zugeordnet) und wurden im Restaurant jedem Teilnehmer überreicht. Vom Restaurant waren es nur einige Minuten Fußmarsch zur Oper und so ist auch jeder zeitgerecht dort eingetroffen.

    Das Slowakische Nationaltheater am Hviezdoslav Platz ist auch als „Alte Oper Bratislava“ bekannt. Es ist das älteste und professionellste Theater der Slowakei und wird vom Publikum wegen seiner traditionellen Atmosphäre geschätzt. Der Ruf der Oper ist auch im nahen Wien sehr gut. Mit zahlreichen Opern-, Ballett- und Theateraufführungen ist es eine internationale Institution geworden. Hier trifft sich jeden Abend Qualität und Emotion auf der Bühne.

    Pünktlich um 19 Uhr hob sich der Vorhang.
    Die Oper hat einerseits das Streben des jüdischen Volkes nach Freiheit aus der babylonischen Gefangenschaft zum Thema. Andererseits steht die extreme Selbstüberschätzung des Titelhelden Nabucco (der biblische Nebukadnezar II.) im Zentrum. Nabucco will sich der Handlung der Oper nach selbst zu Gott machen.
    Mit dieser Oper – einer Geschichte aus dem alten Testament – schaffte es Giuseppe Verdi, verschiedene Gesellschaftsschichten anzusprechen. Freiheitswille und Sieg eines unterdrückten Volkes, wie sich Italien damals gern sah, manifestiert sich in dem „Gefangenenchor“; fast eine italienische Nationalhymne. Gegnerische Krieger bieten genügend Stoff für Freunde opulenter Kostümopern. Der Sieg der Hebräer – mit göttlicher Hilfe – über die falschgläubigen Babylonier sowie eine Missionierung zum wahren Glauben freut die Kirchgänger. Für Romantiker wird alles verbunden mit einer Liebesgeschichte, die gut ausgeht. Im Mittelpunkt steht die Treue eines Mannes, gefolgt vom Opferwillen der Geliebten. Zum Wohlgefallen der Gerechten folgt die Strafe auf dem Fuße, sowohl für größenwahnsinnige Despoten als auch für die Möchtegernkönigin.

    Nach der Vorstellung warteten bereits die beiden Busse vor der Oper und mit der einen oder anderen Melodie noch im Ohr reisten die Teilnehmer zurück nach Hause.

  • Menorca - Insel für Tagträumer

    Auch heuer zeigten Gabi und Bruno Splichal im Festsaal BRUNO in Brunn am Gebirge wieder einen Lichtbildvortrag über eine ihrer zahlreichen Reisen und begeisterten wieder das Publikum. Beide verbindet ja ein gemeinsames Hobby: Sie sind passionierte Fotografen und bezeichnen selbst ihre Leidenschaft als „Fotomanie“. Die Liebe zu diesem Metier spürt man bei ihren Erzählungen und sieht man vor allem beim Betrachten ihrer Bilder - ein Feuerwerk an Natur, Menschen, Landschaften und Architektur.
    In den Anfangsjahren präsentierten sie ihre Reisevorträge noch mit einem Diaprojektor. Klick-Klack – ein Bild nach dem anderen erschien auf der Leinwand und das Publikum lauschte den Ausführungen des oder der Vortragenden. In den Folgejahren haben sich auch Diavorträge weiterentwickelt. Durch den Einsatz mehrerer Projektoren und mit Überblendtechnik wurden die Darbietungen lebendiger. Aber das charakteristische „Klick-Klack“ beim Weiterschalten zum nächsten Bild blieb noch lange Zeit erhalten. Gabi und Bruno zeigten uns auf diese Art und Weise in den vergangenen Jahren die Sehenswürdigkeiten von Guadeloupe, der kleinen Sunda-Inseln sowie der Kanaren und stellten uns Sizilien, Nordspanien und Südengland vor.
    Seit einigen Jahren sind auch digitale Projektoren („Beamer) technisch so ausgereift, dass sie mit der Bildqualität klassischer Diaprojektoren leicht mithalten können und zusätzlich auch noch gestalterische Möglichkeiten bieten. Heutzutage werden Lichtbildvorträge am Computer produziert und für die Präsentation vorbereitet. Verschiedenste Medien wie Bilder, Musik, Geräusche und auch Videosequenzen mit Originalton können dafür eingesetzt werden. HD-Qualität und Format 16:9 sind Standard und eine Unmenge an elektronischen Effekten garantieren ausgefeilte und unterhaltsame „Multimedia-Shows“. Mit der modernisierten Vorführtechnik haben Gabi und Bruno auch schon die Sehenswürdigkeiten von Neapel, Sardinien, Teneriffa, Mallorca, Malta, Gomera und Valencia und der Provence mit großem Erfolg einem interessierten Publikum vorgeführt.
    In der Präsentation am 15. März zeigten sie Erlebnisse vom Besuch auf der Baleareninsel Menorca. Die beinahe 100 Besucher sahen beeindruckende Bilder, untermalt von passender Musik und begleitet von interessanten und kurzweiligen Kommentaren.
    Jahrhundertelang war Menorca wegen seiner strategischen Lage heiß begehrt und stand doch seit jeher im Schatten ihrer großen Schwesterninsel Mallorca, was sich auch in den Namen der beiden Inseln wiederfindet. Bedeutet doch Menorca „Die Kleine“ und Mallorca „Die Größere“.
    Warum also diesmal Menorca: Ganz einfach! Weil sie kleiner ist. Weil sie stiller ist. Weil sie überschaubarer ist und weil der Ballermann mitsamt seinen Begleiterscheinungen viele Seemeilen weit weg ist. Menorca ist die östlichste Insel der spanischen autonomen Region Balearen. Sie ist die ruhigste und am wenigsten überlaufene der drei Hauptinseln und gilt daher als die authentischste.
    Menorca ist eben anders.
    Menorca ist eine Insel für Tagträumer.

    Es war ein erfolgreicher Abend.