Brunner Kultur Club


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AKTUELLE FOTOS:
  • Querfeldein durch den Frühling

  • ISLAND - den Urgewalten so nah

  • Noch ein Camino

  • Vereinsausflug für Mitglieder und Gäste

    Das Benediktinerstift Göttweig thront unübersehbar in 422m Seehöhe am östlichen Rand des weltberühmten Donautals der Wachau. Als Weltkulturerbe seit 2001 ist es heute nicht nur Anziehungspunkt für Gäste aus aller Welt, sondern auch ein spirituelles Zentrum im Herzen Niederösterreichs, getragen von einer Gemeinschaft von ca 45 Mönchen. Das Kloster wird aufgrund seiner großartigen Berglage auch das „Österreichische Montecassino“ genannt.
    Führung durch das Museum im Kaisertrakt, individuelle Besichtigung der Stiftskirche.

    Mittagessen werden wir im Landgasthof „Siedler“ in Mautern direkt am Ufer der Donau – mitten in romantischer Natur. Im Garten sitzen, wenn das Wetter es erlaubt: Ein Traum! Drinnen: Nicht minder! Die Einrichtung ist rustikal mit dem gewissen Etwas. Im Erlebniswintergarten gibt es sogar einen kleinen Wasserfall. Das Essen hier ist mehr als Kalorienaufnahme und es ist selbstverständlich, dass die Speisen der Saison entsprechen. Ausgezeichnete, hauseigene Weine.

    Die Domäne Wachau ist eines der bekanntesten Weingüter Österreichs, liegt außerhalb der Stadtmauern von Dürnstein und kann auf eine mehr als 300 Jahre lange Weingutsgeschichte zurückblicken. Wir erkunden die barocken Kellergewölbe unter dem Dürnsteiner Kellerschlössel und erfahren, was die Wachau als Weinbaugebiet so außergewöhnlich macht.
    Bei der anschließenden Verkostung kommen wir den Besonderheiten von Steinfeder, Federspiel, Smaragd und anderen Wachauer Rebsorten auf die Spur.
    Laut eigenen Angaben bewirtschaftet die Domäne Wachau mit rund 250 Winzerfamilien eine Rebfläche von insgesamt 420 Hektar – etwa 30% der gesamten Wachauer Rebfläche.

    Termin: Freitag 19. Juli 2019

    Abfahrt von der Volksschule Brunn um 08:30 Uhr

    Die Kosten für den Bus, Eintrittsgebühren und Weinverkostung übernimmt der Brunner Kultur Club.
    Mittagessen: Speisen und Getränke individuell auf eigene Kosten.
    Mitglieder dürfen gerne Gäste mitbringen. Regiebeitrag für Gäste € 10,- / Person.

    Anmeldung (Name, Anzahl Personen) per E-Mail unter office@bkc.cc oder
    telefonisch unter 0676 – 35 72 477

    Rückkehr nach Brunn ca 17:30 Uhr

  • Die Kinderzauberflöte

    Wolfgang Amadeus Mozart führt – mit Perücke und Kostüm - persönlich kindergerecht durch seine Oper. Das Mitsing-Musical ist ein interaktives One-Man Theaterstück mit einem Live-Pianisten. Gernot Kranner und Axel Ramerseder singen, spielen und tanzen gemeinsam mit den Kindern. Es ist ihnen ein besonderes Anliegen, junge Menschen zu fördern, ihnen die Welt der Musik und des Theaters näher zu bringen, ihre Kreativität zu unterstützen und ihre Lust am Singen, Spielen und Lachen zu hegen und zu pflegen.

    Geeignet für Kinder ab 4 Jahren

    Donnerstag 19. September 2019
    Beginn: 15:00 Uhr (Dauer: 1 Stunde)

    Festsaal BRUNO – Raum 105
    Franz Weiss-Platz 7
    2345 Brunn am Gebirge

    Eintritt: Erwachsene € 6,- / Kinder € 4,-

  • Querfeldein durch den Frühling

    Beim Konzertabend des Brunner Kultur Clubs unter dem Motto „Querfeldein durch den Frühling“ am 3. Mai 2019 im restlos ausverkauften Saal 105 des BRUNO-Ortszentrums wurde den Besuchern ein einzigartiges Musikvergnügen bereitet.

    Zunächst führten die Brunner Sopranistin Viktoria Car – begleitet von Katharina Hofbauer an der Harfe – die Gäste auf eine musikalische Reise durch Europa mit Liedern von Benjamin Britten, Henry Purcell, Edvard Grieg, Jaques Offenbach, Morvay Károly, Franz Lehár und Giacomo Puccini. Die Lieder gefielen und die Anerkennung des Publikums zeigte sich in lang anhaltendem Applaus. Viktoria Car überzeugte aber nicht nur stimmlich sondern führte auch als humorvolle und versierte Moderatorin gekonnt durch das Programm.

    Dann trat der unbestrittene Star des Abends – der Brunner Violinist Julian Walder – vor das Publikum. Der erst 18jährige begeisterte das Publikum mit makellosen Interpretationen von Stücken von Fritz Kreisler, Antonio Vitali und Antonin Dvořák. Begleitet wurde er von der Japanerin Chizu Miyamoto am Klavier. Man merkte sofort, hier sind nicht nur zwei hervorragende Einzelsolisten am Werk, sondern hier musizieren zwei Interpreten, die einander kennen und hervorragend miteinander kommunizieren. Lang anhaltender Applaus und Bravo Rufe waren der verdiente Lohn für diese Klassevorstellung.

    Nach der Pause geleitete Viktoria und Katharina mit einem abwechslungsreichen Liederprogramm das Publikum von Franz Schubert bis zum „Wiener Schmäh“. Auch einige beliebte „Ohrwürmer“ waren dabei, das Publikum wurde zum Mitsingen animiert und die ohnehin schon tolle Stimmung im Saal steigerte sich merklich.

    Wer dachte, dass eine weitere Steigerung kaum noch möglich sei, wurde eines Besseren belehrt. Wieder trat Julian und Chizu vor das Publikum und nach Stücken von Brahms und Fritz Kreisler folgte als letztes Stück die „Carmen Fantasie“ von Franz Waxman. Julian Walder avancierte zu einem wahren Teufelsgeiger. Gemeinsam mit Chizu Miyamoto zeigten die beiden, welches Potenzial in ihnen steckt und wie kongenial und brillant sie auch bei Tempowechsel harmonieren. Der Jubel des Publikums kannte kaum Grenzen, beide erhielten Standing Ovations.

    Die Gäste waren beeindruckt, berührt, fasziniert, hingerissen – keiner hat sein Kommen bereut.

    Es war ein wunderbarer, auf höchstem Niveau vorgebrachter Konzertabend.

  • ISLAND - den Urgewalten so nah

    Bereits zum 17. Mal zeigten Gabi und Bruno Splichal am 21. März 2019 im Festsaal BRUNO in Brunn am Gebirge eine Multimediashow über eine ihrer zahlreichen Reisen und begeisterten wieder das Publikum. Die Beiden verbindet ja eine gemeinsame Leidenschaft: Sie sind passionierte Hobby-Fotografen und bezeichnen selbst ihre Besessenheit als „Fotomanie“. Die Liebe zu diesem Metier spürt man bei ihren Erzählungen und sieht man vor allem beim Betrachten der Bilder – ein Feuerwerk an Natur, Menschen, Landschaften und Architektur.

    Diesmal zeigten sie ihre Erlebnisse von einer dreiwöchigen Erkundungsreise auf der Insel Island im äußersten Nordwesten Europas, knapp südlich des nördlichen Polarkreises.

    „Island“ bedeutet „Eisland“, es ist die größte Vulkaninsel der Erde und ein sehr dünn besiedelter Inselstaat. Island ist ein Land der Kontraste. In seiner kargen Landschaft zeigen sich die Elemente Erde, Feuer, Wasser und Luft besonders spektakulär. Aktive Vulkane, tiefgrüne Täler, von Gletschern geformte Fjorde, schwarze Strände und tosende Wasserfälle lassen einen immer wieder von Neuem staunen über die hier noch so ursprüngliche Natur.

    Vor Beginn der Präsentation haben die beiden Vortragenden das Publikum um Nachsicht gebeten, falls sie einige der Sehenswürdigkeiten nicht richtig aussprechen sollten. Die Hauptstadt „Reykjavik“ geht ja noch, aber bei „Hallgrimkskirkja“ (größte Kirche Islands), „Krýjsuvik“ (Hochtemperaturgebiet), „Dyrhólaey“ (Steilfelsen aus Basaltgestein), „Vatnajökull“ (größter Gletscher), „Seydisfjördur“ (Fischerdorf) und „Akureýrarkirkja“ (zweitgrößte Stadt auf der Insel) ist die Skepsis nachvollziehbar.

    Die Bilder, untermalt von passender Musik, waren wieder faszinierend. Die begleitenden Kommentare waren informativ, interessant, spannend und kurzweilig.

    Island schlägt jeden, der den Inselstaat einmal besucht hat, in seinen Bann. Die 150 Besucher waren beeindruckt von der ungebändigten Natur, die es in dieser Form in Europa wohl nirgendwo sonst gibt.

    Es war ein toller, erfolgreicher Abend.

  • Noch ein Camino

    Seit der Jahrtausendwende hat uns „Ernesto“ Mischer fast jährlich von seinen Jakobsweg-Wanderungen in Wort und Bild berichtet. Nun hat er den Vortrag von seiner ersten Wanderung im Jahr 2000 – entlang des Camino Francés – aus dem Archiv geholt und ihn gründlich überarbeitet. Die Zuseher am 21. Februar 2019 sahen daher im BRUNO-Raum 105 einen völlig neuen Bericht. Die technischen Möglichkeiten zur Gestaltung einer ansprechenden Präsentation haben sich seit damals ja gewaltig verändert. Damals war es noch ein „DIA-Vortrag“. Mit deutlich hörbaren Klick-Klack erschien ein Bild nach dem anderen auf der Leinwand und das Publikum lauschte den Kommentaren des Vortragenden.
    Jetzt wurden die Bilder mit einem „Beamer“ auf die Projektionsfläche projiziert und über einen Computer wurden Musik, Originalgeräusche und auch Videosequenzen zugespielt. Mit elektronischen Effekten wie Überblendungen, Bild-in-Bild Darstellungen, Ausschnittvergrößerungen, Heranzoomen, etc. entstand eine ausgefeilte und unterhaltsame „Multimedia-Show“. Die Bilder waren faszinierend, die verbindenden Worte spannend, interessant, kurzweilig und auch humorvoll.
    Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt.
    Die Gäste bedankten sich mit starkem Beifall.