Brunner Kultur Club


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AKTUELLE FOTOS:
  • Tagesausflug für Mitglieder und Gäste

  • Querfeldein durch den Frühling

  • ISLAND - den Urgewalten so nah

  • Die Kinderzauberflöte

    Wolfgang Amadeus Mozart führt – mit Perücke und Kostüm - persönlich kindergerecht durch seine Oper. Das Mitsing-Musical ist ein interaktives One-Man Theaterstück mit einem Live-Pianisten. Gernot Kranner und Axel Ramerseder singen, spielen und tanzen gemeinsam mit den Kindern. Es ist ihnen ein besonderes Anliegen, junge Menschen zu fördern, ihnen die Welt der Musik und des Theaters näher zu bringen, ihre Kreativität zu unterstützen und ihre Lust am Singen, Spielen und Lachen zu hegen und zu pflegen.

    Geeignet für Kinder ab 4 Jahren

    Donnerstag 19. September 2019
    Beginn: 15:00 Uhr (Dauer: 1 Stunde)

    Festsaal BRUNO – Raum 105
    Franz Weiss-Platz 7
    2345 Brunn am Gebirge

    Eintritt: Erwachsene € 6,- / Kinder € 4,-

  • Ladakh - Königreich zwischen Himmel und Erde

    In den wenigen grünen Flussoasen leben die Menschen in Häusern aus getrocknetem Lehm wie vor Hunderten von Jahren. Es ist ein einfaches, hartes Leben. Der Sommer ist kurz, der Winter ist lang. Dafür sind der Himmel und die Götter ganz nah. In den Dörfern drehen sich mannshohe Gebetsmühlen, von den Dächern flattern die Gebetsfahnen. Je verschlissener sie sind, desto besser – dann hat der Wind die Gebete und guten Wünsche bereits hinauf zu den Göttern getragen.

    Der Multimediavortrag entführt Sie in das ehemalige Königreich Ladakh im nordindischen Himalaya. Ausdrucksstarke Bilder werden kommentiert mit Reiseeindrücken und interessanten Anekdoten.

    Sport. Bergsteigen und Reisen gehören zu den Hobbys von Alfred Huttary. Die Kamera begleitet den dreifachen österreichischen Vizestaatsmeister in Amateurfotografie auf allen Reisen und hilft ihm, flüchtige Augenblicke mit Natur und Mensch festzuhalten. Er liebt es, in unbekannte Kulturen einzutauchen, den Kontakt mit der Bevölkerung zu suchen und die Natur zu bewundern.

    Donnerstag 10. Oktober 2019 - 18:00 Uhr
    Winzerhof Riegler
    Grohestraße 18; 2345 Brunn am Gebirge

    Eintritt frei

    Nach dem Vortrag hält der Brunner Kultur Club seine Hauptversammlung ab.

  • Tagesausflug für Mitglieder und Gäste

    Pünktlich um 08:30 Uhr war Abfahrt von der Volksschule Brunn am Gebirge. 50 Personen hatten sich für den Mitgliederausflug in die Wachau angemeldet. Erstes Ziel war das Benediktinerstift Göttweig in der Gemeinde Furth in der Nähe von Krems. Der Prachtbau zählt zu den barocken Sehenswürdigkeiten Österreichs und thront unübersehbar in 422m Seehöhe am östlichen Rand des weltberühmten Donautals der Wachau. Schon bei der Anfahrt lässt sich das riesige Ausmaß der Anlage erkennen. Oben bietet sich dann ein herrlicher Ausblick auf die Umgebung. Durch den riesigen Innenhof gelangen wir zum Stiftsmuseum im Kaisertrakt, wo uns bereits die Fremdenführerin erwartet. Zunächst erfahren wir noch vor dem Museum einige interessante Details zur Geschichte des Klosters. Im Inneren des Gebäudes bewundern wir dann die wirklich sehenswerte Kaiserstiege, die sich über drei Geschosse erstreckt und über der ein beeindruckendes, 340m2 großes Deckenfresko von Paul Troger prangt. Auch die 12 Fürsten- und Kaiserzimmer sind sehenswert. Nach der einstündigen Führung statten wir auch der Stiftskirche noch einen kurzen Besuch ab.

    Zur Mittagszeit fahren wir mit dem Bus wieder hinab ins Donautal und kehren zum Mittagessen im Landgasthaus Siedler in Mauternbach ein. Das Essen ist hervorragend – es ist weit mehr als nur Kalorienaufnahme. Die Stimmung ist gut und so vergeht auch hier die Zeit wie im Flug.

    Um 14 Uhr fahren wir weiter in das naheliegende Dürnstein in die „Domäne Wachau“. Es ist eines der bekanntesten Weingüter Österreichs, liegt außerhalb der Stadtmauern von Dürnstein und kann auf eine 300 Jahre lange Weingutsgeschichte zurückblicken. Auch hier werden wir fachkundig durch die ausgedehnten unterirdischen Kellergewölbe unter dem Dürnsteiner Schlössel geführt. Einen Teil der vielen Gänge hat man der Geschichte überlassen. In einem kleinen Nebenraum zeigt man eine Büste von Leopold Figl und den Tisch, an dem die Freiheit Österreichs im wahrsten Sinn des Wortes ersoffen wurde. Bei der anschließenden Weinverkostung erfahren wir, was die Wachau als Weinbaugebiet so außergewöhnlich macht und kommen den Besonderheiten von „Steinfeder“, „Federspiel“ und „Smaragd“ auf die Spur.

    Um 19 waren wir wieder in Brunn am Gebirge – es war ein schöner Tag und die Teilnehmer waren sehr zufrieden.

  • Querfeldein durch den Frühling

    Beim Konzertabend des Brunner Kultur Clubs unter dem Motto „Querfeldein durch den Frühling“ am 3. Mai 2019 im restlos ausverkauften Saal 105 des BRUNO-Ortszentrums wurde den Besuchern ein einzigartiges Musikvergnügen bereitet.

    Zunächst führten die Brunner Sopranistin Viktoria Car – begleitet von Katharina Hofbauer an der Harfe – die Gäste auf eine musikalische Reise durch Europa mit Liedern von Benjamin Britten, Henry Purcell, Edvard Grieg, Jaques Offenbach, Morvay Károly, Franz Lehár und Giacomo Puccini. Die Lieder gefielen und die Anerkennung des Publikums zeigte sich in lang anhaltendem Applaus. Viktoria Car überzeugte aber nicht nur stimmlich sondern führte auch als humorvolle und versierte Moderatorin gekonnt durch das Programm.

    Dann trat der unbestrittene Star des Abends – der Brunner Violinist Julian Walder – vor das Publikum. Der erst 18jährige begeisterte das Publikum mit makellosen Interpretationen von Stücken von Fritz Kreisler, Antonio Vitali und Antonin Dvořák. Begleitet wurde er von der Japanerin Chizu Miyamoto am Klavier. Man merkte sofort, hier sind nicht nur zwei hervorragende Einzelsolisten am Werk, sondern hier musizieren zwei Interpreten, die einander kennen und hervorragend miteinander kommunizieren. Lang anhaltender Applaus und Bravo Rufe waren der verdiente Lohn für diese Klassevorstellung.

    Nach der Pause geleitete Viktoria und Katharina mit einem abwechslungsreichen Liederprogramm das Publikum von Franz Schubert bis zum „Wiener Schmäh“. Auch einige beliebte „Ohrwürmer“ waren dabei, das Publikum wurde zum Mitsingen animiert und die ohnehin schon tolle Stimmung im Saal steigerte sich merklich.

    Wer dachte, dass eine weitere Steigerung kaum noch möglich sei, wurde eines Besseren belehrt. Wieder trat Julian und Chizu vor das Publikum und nach Stücken von Brahms und Fritz Kreisler folgte als letztes Stück die „Carmen Fantasie“ von Franz Waxman. Julian Walder avancierte zu einem wahren Teufelsgeiger. Gemeinsam mit Chizu Miyamoto zeigten die beiden, welches Potenzial in ihnen steckt und wie kongenial und brillant sie auch bei Tempowechsel harmonieren. Der Jubel des Publikums kannte kaum Grenzen, beide erhielten Standing Ovations.

    Die Gäste waren beeindruckt, berührt, fasziniert, hingerissen – keiner hat sein Kommen bereut.

    Es war ein wunderbarer, auf höchstem Niveau vorgebrachter Konzertabend.

  • ISLAND - den Urgewalten so nah

    Bereits zum 17. Mal zeigten Gabi und Bruno Splichal am 21. März 2019 im Festsaal BRUNO in Brunn am Gebirge eine Multimediashow über eine ihrer zahlreichen Reisen und begeisterten wieder das Publikum. Die Beiden verbindet ja eine gemeinsame Leidenschaft: Sie sind passionierte Hobby-Fotografen und bezeichnen selbst ihre Besessenheit als „Fotomanie“. Die Liebe zu diesem Metier spürt man bei ihren Erzählungen und sieht man vor allem beim Betrachten der Bilder – ein Feuerwerk an Natur, Menschen, Landschaften und Architektur.

    Diesmal zeigten sie ihre Erlebnisse von einer dreiwöchigen Erkundungsreise auf der Insel Island im äußersten Nordwesten Europas, knapp südlich des nördlichen Polarkreises.

    „Island“ bedeutet „Eisland“, es ist die größte Vulkaninsel der Erde und ein sehr dünn besiedelter Inselstaat. Island ist ein Land der Kontraste. In seiner kargen Landschaft zeigen sich die Elemente Erde, Feuer, Wasser und Luft besonders spektakulär. Aktive Vulkane, tiefgrüne Täler, von Gletschern geformte Fjorde, schwarze Strände und tosende Wasserfälle lassen einen immer wieder von Neuem staunen über die hier noch so ursprüngliche Natur.

    Vor Beginn der Präsentation haben die beiden Vortragenden das Publikum um Nachsicht gebeten, falls sie einige der Sehenswürdigkeiten nicht richtig aussprechen sollten. Die Hauptstadt „Reykjavik“ geht ja noch, aber bei „Hallgrimkskirkja“ (größte Kirche Islands), „Krýjsuvik“ (Hochtemperaturgebiet), „Dyrhólaey“ (Steilfelsen aus Basaltgestein), „Vatnajökull“ (größter Gletscher), „Seydisfjördur“ (Fischerdorf) und „Akureýrarkirkja“ (zweitgrößte Stadt auf der Insel) ist die Skepsis nachvollziehbar.

    Die Bilder, untermalt von passender Musik, waren wieder faszinierend. Die begleitenden Kommentare waren informativ, interessant, spannend und kurzweilig.

    Island schlägt jeden, der den Inselstaat einmal besucht hat, in seinen Bann. Die 150 Besucher waren beeindruckt von der ungebändigten Natur, die es in dieser Form in Europa wohl nirgendwo sonst gibt.

    Es war ein toller, erfolgreicher Abend.