Brunner Kultur Club


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AKTUELLE FOTOS:
  • Noch ein Camino

  • The Wayfaring Four - Blues & Country

  • Adventabend - heiter, besinnlich, gemütlich....

  • Querfeldein durch den Frühling

    Ein musikalisches Feuerwerk verspricht die Veranstaltung „Querfeldein durch den Frühling“ zu werden. Die beiden Brunner Ausnahmetalente Julian Walder und Viktoria Car wollen zeigen, dass Klassik und Operette nicht nur etwas für Liebhaber und Experten sind. Konzerte dieser Art verzaubern selten alleine durch technische Perfektion, sondern vor allem auch durch spürbare Freude an der Musik. Der Jung-Violinist und die Sopran-Sängerin bieten beides.
    Julian Walder bekam seinen ersten Violinunterricht im Alter von fünf Jahren, mit sieben trat er bereits als Solist mit einem Streicherensemble auf. Inzwischen hat ihm sein Können bereits zu zahlreichen Konzertauftritten in vielen Ländern dieser Welt verholfen. Der ORF widmete ihm ein eigenes Portrait, in welchem Musikstücke von ihm eingespielt wurden.
    Begleitet wird er am Klavier von Prof. Chizu Miyamoto. Auch die Japanerin hat ihre musikalische Ausbildung schon im frühen Kindesalter begonnen. Nach Abschluss ihres Studiums an der Musikuniversität in Tokio kam sie 2001 nach Wien, um hier ihre Ausbildung zu vervollständigen.
    Viktoria Car hat nach ihrem Studium für klassische Operette am Konservatorium in Wien noch ein Jahr „voice performance“ an der Indiana Universität in den USA absolviert. Die Preisträgerin zahlreicher Gesangwettbewerbe trat mit gesungenen Opern- und Operettenpartien ebenfalls schon in vielen Ländern Europas, in Asien und den USA auf.
    Begleitet wird sie an der Harfe von Katharina Hofbauer. Die Kärntnerin bespielt seit ihrer Übersiedlung nach Wien unter anderem Bühnen und Gräben vieler Konzert- und Musiktheater in der Musikweltstadt.

    Freitag, 3. Mai 2019
    Beginn: 19:30 Uhr
    Einlass: 18:30 Uhr
    BRUNO – Raum 105
    Franz Weiss-Platz 7
    2345 Brunn am Gebirge

    Eintritt: € 18,-
    AK-Niederösterreich-, BKC-, CCB- und ÖGB-Mitglieder € 14,- gegen Vorlage der Mitgliedskarte

    Karten erhältlich: Online unter www.bruno.at (nur Standardpreis) und im SIB (Standardpreis und verbilligte Karten für Mitglieder).
    (Restkarten an der Abendkassa)

  • Adventabend - heiter, besinnlich, gemütlich....

    Das weihnachtlich dekorierte Restaurant im Golf & Country Club (GCC) Brunn bot am 15. Dezember den idealen Rahmen für einen stimmungsvollen Adventabend. Bereits zum 4. Mal setzten der GCC und der Brunner Kultur Club (BKC) in der Vorweihnachtszeit gemeinsam ein Zeichen mit einer Aktion für in Not geratene Menschen in der Marktgemeinde Brunn und luden unter dem Motto „Brunner helfen Brunner“ ein.

    Ing. Roman Kreitner, Vorstandsmitglied im Golfclub, eröffnete die Veranstaltung mit besinnlichen aber auch launigen Worten und freute sich, auch einige Ehrengäste begrüßen zu dürfen. Vizebürgermeister Mathias Müller (in Vertetung des Bürgermeisters), Pfarrer und Dechant Mag. Adolf Valenta, Kwan Rhee, Präsident des GCC und Chong Ho Rhee, Ehrenpräsident des GCC gaben den Veranstaltern ebenfalls die Ehre ihres Besuchs.

    Der Saal war gut besucht und die Gäste wurden vom „Gospel Trio Joy“ mit kräftigen Stimmen voll und überzeugend auf das nahende Weihnachtsfest eingestimmt und auch zum Mitsingen animiert.

    Der Eintritt war frei und die gute Stimmung schlug sich auch auf die Spendenfreudigkeit der Besucher nieder. Der GCC hatte bereits bei vorherigen Veranstaltungen zum Spenden aufgerufen und so konnte am Samstag ein Scheck in der Höhe von € 4.865,- den Herren Pfarrer Mag. Valenta und Vizebürgermeister Müller als Beitrag zur Aktion „Brunner helfen Brunner“ übergeben werden.

    Die Küche bot köstliche Speisen und Getränke und so ging der Abend nach Ende der Darbietungen nahtlos über in ein gemütliches Beisammensein in angenehmer Clubatmosphäre.

    Dank gebührt allen Mitwirkenden und Organisatoren.

  • IDEMO - Go West

    Äußerst erfolgreich verlaufen ist die Veranstaltung IDEMO-Go West am 6. November 2018. Der Raum 105 im Ortszentrum BRUNO war bis auf den letzten Platz gefüllt. Einige unentwegte haben sogar mit Stehplätzen vorlieb genommen, um sich den Wort- und Bildbericht des Brunner Ehepaares Ingrid und Robert Schnabl nicht entgehen zu lassen. Die beiden haben zu Beginn des neuen Jahrhunderts mit ihrem Segelboot – eine Stahlketch – von Kroatien ausgehend eine Weltumseglung unternommen. Mit an Bord war die damals dreijährige Tochter Anna. Die Reise hat letztendlich viereinhalb Jahre gedauert.
    Zunächst wurden Seekarten und Hafenbücher nur bis Spanien mitgenommen. Wenn es gut geht, kann man ja dort weitere Seekarten kaufen. Und es ging gut. Weitere Ziele wurden angepeilt: Kanaren – Kapverden – Martinique – Grenada – Trinidad – Venezuela – Panama. Jetzt musste eine wichtige Entscheidung getroffen werden: Umkehren, und die „Atlantikrundfahrt“ beenden. Oder weiterhin „Go West?“ Natürlich siegte das „oder“ und nach der Durchfahrt durch den Panamakanal und dem Öffnen der letzten Schleuse war der „point of no return“ erreicht. Man war jetzt im Pazifik! Neue Ziele wurden anvisiert: Galapagos – Tahiti – Bora Bora – Tonga – Neuseeland – Bali – Singapore – Malediven – Aden – Suezkanal – und nach mehr als vier Jahren war die Reise in Kroatien – dem Ausgangspunkt – zu Ende.

    Ein Traum ist in Erfüllung gegangen. Die Welt wurde im Segelboot umrundet. Eine selbst gewählte Herausforderung wurde gemeistert. Vergessen sind die Momente, in denen man hilflos den Gewalten der Natur ausgesetzt war. Geblieben ist eine Dankbarkeit für jede Minute und die Erinnerung an Erlebnisse, die man nicht für Geld kaufen kann.

    Rund 29.000 Seemeilen zurückgelegt (53.700km am Wasser); zweimal den Äquator überquert; einmal die Datumsgrenze überschritten; streckenweise bis zu 24 Tagen allein auf See; 1.526 Tage unterwegs. Eine schöne, spannende, beeindruckende, abenteuerliche und manchmal auch gefährliche Reise.

    Die Familie lebt heute wieder in Brunn am Gebirge. Ingrid und Robert haben einen bürgerlichen Beruf ergriffen. Tochter Anna absolviert ein Studium. Sie sind stolz! Aber nicht so sehr darauf, es geschafft zu haben. Sondern stolz darauf, weggefahren zu sein! Die Sehnsucht nach dem Rauschen der Wellen und der Freiheit, den Bug immer nach eigenen Wünschen auszurichten, wird aber wohl für immer bleiben.

    Die Besucher waren einhellig der Meinung: Es war mehr als nur ein gelungener Abend. Alle waren begeistert von der spannenden Dokumentation.

  • Heiter bis wolkig

    Da hatte Ilse Szaal offenbar eine gute Idee. Im Namen des Brunner Kultur Clubs lud sie ehemalige Bürgermeisterinnen und Bürgermeister von sechs Gemeinden aus dem Bezirk Mödling zu einem informellen Treffen ins Brunner Heimathaus und alle sechs haben gerne zugesagt. Grund der Einladung war nicht nur ein Gedanken- und Informationsaustausch, sondern auch die Finissage der Gemäldeausstellung von Elisabeth Bunka-Peklar. Der ehemalige Vizebürgermeister von Brunn und nunmehriger „Hausherr“ und Obmann des Heimathausvereins, Julius Niederreiter, hat die Ehrengäste und Besucher begrüßt und mit einem Kurzreferat die Geschichte des Heimathauses erzählt. Das spätgotische Bürgerhaus aus dem15. Jahrhundert wurde 1964 von der Gemeinde angekauft und nach gründlicher Restaurierung 1969 als Zentrum für kulturelle Veranstaltungen eröffnet. Auch der amtierende zweite Vizebürgermeister von Brunn, Gerhard Feichter, hieß die Ehrengäste und Besucher herzlich willkommen, unterstrich die Bedeutung des Heimathauses als Haus der kulturellen Begegnung und pries die wichtige Aufgabe des Heimathausvereins, diese kulturelle Stätte zu bewahren. Helmut Bussecker führte als Moderator launig durch die Veranstaltung und stellte jede und jeden der ehemaligen Ortsvorsteher kurz vor: Ernst Herzig (Bürgermeister von Breitenfurt 1985 bis 2012), Helga Markowitsch (Bürgermeisterin von Brunn am Gebirge 2005 bis 2009), Eugen Krammer (Bürgermeister von Gießhübl 2005 bis 2010), Edeltraud Obner (Bürgermeisterin von Maria Enzersdorf 2006 bis 2013), Harald Lowatschek (Bürgermeister von Mödling 1985 bis 2003) und Meinhard Kronister (Bürgermeister von Vösendorf 1992 bis 2009). Es wurden viele lustige Geschichten aus früheren Zeiten erzählt und die Freude war groß, ehemalige Amtskollegen – mit denen man bei ortsübergreifenden Themen entweder gut zusammen gearbeitet hat oder aber auch so manchen Strauß ausgefochten hat – nach vielen Jahren wieder zu treffen. Einhellig bestätigten alle, dass sie ihr Amt gerne und mit viel Engagement ausgeübt haben, dass sie sich aber in die aktuelle Tagespolitik nicht mehr einmischen wollen und niemandem gute Ratschläge erteilen möchten.
    Im Anschluss an die Veranstaltung gab es einen gemütlichen Ausklang im Cafe & Restaurant „Buch-Bar“, dem Lokal des ersten Brunner Vizebürgermeisters Mathias Müller.