Brunner Kultur Club

NEWS

  • Dreierlei im Mai

    Im Rahmen der Gemäldeausstellung „Bunte Vögel und andere Welten“ von Brigitta Hirsch vom 5. bis 19. Mai im Brunner Heimathaus hat der Brunner Kultur Club an drei Tagen ein Rahmenprogramm veranstaltet.

    10. Mai – Autorenlesung
    Muschel Barbara, Padelek Robert, Padlesak Johanna, Stradal Michael und Weese Gertrude lasen aus eigenen Manuskripten. Zu hören gab es eine bunte Vielfalt an Beiträgen, sowohl in Reimform als auch als Prosaerzählungen, mal heiter, mal besinnlich und mal skurril.
    Begleitet wurden die Lesungen von passenden Musikstücken, am Klavier gespielt von Schülerinnen und Schülern der Musikschule Brunn-Maria Enzersdorf. Es spielten: Casagranda Emilia, Längle Viktor, Eidelpes Tobias und Chang Leona.

    12. Mai – Malaktion
    Unter der Anleitung von Brigitta Hirsch schufen „Nicht“-Künstler ohne Vorkenntnisse schöne Aquarellbilder. Wichtig war nur: Experimentierfreude und Spaß an der Gestaltung.

    19. Mai – Frühschoppen
    Das „Trio Junior“ sorgte für einen lustigen Vormittag. Sie brachten Melodien mit bekannten Texten, aber auch mit eigenen Texten, die teilweise derb, bissig und ironisch waren. Den Gästen hat es gefallen.

  • Nabucco - Opernfahrt nach Bratislava

    Treffpunkt war vor der Volksschule in Brunn am Gebirge. Pünktlich um 15:30 traten die 70 Opernliebhaber die Fahrt nach Bratislava an. Die Fahrt war kurz und angenehm. Die beiden Busse vom Reisebüro Felner / Perchtoldsdorf waren moderne Topclass 5-Sterne Busse. Die Fahrer waren zuverlässig und freundlich. Nach etwas mehr als einer Stunde wartete schon der örtliche Reiseleiter und führte die Gruppe durch die Innenstadt von Bratislava zum Restaurant Zichy, wo das Abendessen eingenommen wurde. Das Essen war gut und ebenso der Service. Die Eintrittskarten für die Oper waren schon vorbereitet (namentlich zugeordnet) und wurden im Restaurant jedem Teilnehmer überreicht. Vom Restaurant waren es nur einige Minuten Fußmarsch zur Oper und so ist auch jeder zeitgerecht dort eingetroffen.

    Das Slowakische Nationaltheater am Hviezdoslav Platz ist auch als „Alte Oper Bratislava“ bekannt. Es ist das älteste und professionellste Theater der Slowakei und wird vom Publikum wegen seiner traditionellen Atmosphäre geschätzt. Der Ruf der Oper ist auch im nahen Wien sehr gut. Mit zahlreichen Opern-, Ballett- und Theateraufführungen ist es eine internationale Institution geworden. Hier trifft sich jeden Abend Qualität und Emotion auf der Bühne.

    Pünktlich um 19 Uhr hob sich der Vorhang.
    Die Oper hat einerseits das Streben des jüdischen Volkes nach Freiheit aus der babylonischen Gefangenschaft zum Thema. Andererseits steht die extreme Selbstüberschätzung des Titelhelden Nabucco (der biblische Nebukadnezar II.) im Zentrum. Nabucco will sich der Handlung der Oper nach selbst zu Gott machen.
    Mit dieser Oper – einer Geschichte aus dem alten Testament – schaffte es Giuseppe Verdi, verschiedene Gesellschaftsschichten anzusprechen. Freiheitswille und Sieg eines unterdrückten Volkes, wie sich Italien damals gern sah, manifestiert sich in dem „Gefangenenchor“; fast eine italienische Nationalhymne. Gegnerische Krieger bieten genügend Stoff für Freunde opulenter Kostümopern. Der Sieg der Hebräer – mit göttlicher Hilfe – über die falschgläubigen Babylonier sowie eine Missionierung zum wahren Glauben freut die Kirchgänger. Für Romantiker wird alles verbunden mit einer Liebesgeschichte, die gut ausgeht. Im Mittelpunkt steht die Treue eines Mannes, gefolgt vom Opferwillen der Geliebten. Zum Wohlgefallen der Gerechten folgt die Strafe auf dem Fuße, sowohl für größenwahnsinnige Despoten als auch für die Möchtegernkönigin.

    Nach der Vorstellung warteten bereits die beiden Busse vor der Oper und mit der einen oder anderen Melodie noch im Ohr reisten die Teilnehmer zurück nach Hause.

  • Menorca - Insel für Tagträumer

    Auch heuer zeigten Gabi und Bruno Splichal im Festsaal BRUNO in Brunn am Gebirge wieder einen Lichtbildvortrag über eine ihrer zahlreichen Reisen und begeisterten wieder das Publikum. Beide verbindet ja ein gemeinsames Hobby: Sie sind passionierte Fotografen und bezeichnen selbst ihre Leidenschaft als „Fotomanie“. Die Liebe zu diesem Metier spürt man bei ihren Erzählungen und sieht man vor allem beim Betrachten ihrer Bilder - ein Feuerwerk an Natur, Menschen, Landschaften und Architektur.
    In den Anfangsjahren präsentierten sie ihre Reisevorträge noch mit einem Diaprojektor. Klick-Klack – ein Bild nach dem anderen erschien auf der Leinwand und das Publikum lauschte den Ausführungen des oder der Vortragenden. In den Folgejahren haben sich auch Diavorträge weiterentwickelt. Durch den Einsatz mehrerer Projektoren und mit Überblendtechnik wurden die Darbietungen lebendiger. Aber das charakteristische „Klick-Klack“ beim Weiterschalten zum nächsten Bild blieb noch lange Zeit erhalten. Gabi und Bruno zeigten uns auf diese Art und Weise in den vergangenen Jahren die Sehenswürdigkeiten von Guadeloupe, der kleinen Sunda-Inseln sowie der Kanaren und stellten uns Sizilien, Nordspanien und Südengland vor.
    Seit einigen Jahren sind auch digitale Projektoren („Beamer) technisch so ausgereift, dass sie mit der Bildqualität klassischer Diaprojektoren leicht mithalten können und zusätzlich auch noch gestalterische Möglichkeiten bieten. Heutzutage werden Lichtbildvorträge am Computer produziert und für die Präsentation vorbereitet. Verschiedenste Medien wie Bilder, Musik, Geräusche und auch Videosequenzen mit Originalton können dafür eingesetzt werden. HD-Qualität und Format 16:9 sind Standard und eine Unmenge an elektronischen Effekten garantieren ausgefeilte und unterhaltsame „Multimedia-Shows“. Mit der modernisierten Vorführtechnik haben Gabi und Bruno auch schon die Sehenswürdigkeiten von Neapel, Sardinien, Teneriffa, Mallorca, Malta, Gomera und Valencia und der Provence mit großem Erfolg einem interessierten Publikum vorgeführt.
    In der Präsentation am 15. März zeigten sie Erlebnisse vom Besuch auf der Baleareninsel Menorca. Die beinahe 100 Besucher sahen beeindruckende Bilder, untermalt von passender Musik und begleitet von interessanten und kurzweiligen Kommentaren.
    Jahrhundertelang war Menorca wegen seiner strategischen Lage heiß begehrt und stand doch seit jeher im Schatten ihrer großen Schwesterninsel Mallorca, was sich auch in den Namen der beiden Inseln wiederfindet. Bedeutet doch Menorca „Die Kleine“ und Mallorca „Die Größere“.
    Warum also diesmal Menorca: Ganz einfach! Weil sie kleiner ist. Weil sie stiller ist. Weil sie überschaubarer ist und weil der Ballermann mitsamt seinen Begleiterscheinungen viele Seemeilen weit weg ist. Menorca ist die östlichste Insel der spanischen autonomen Region Balearen. Sie ist die ruhigste und am wenigsten überlaufene der drei Hauptinseln und gilt daher als die authentischste.
    Menorca ist eben anders.
    Menorca ist eine Insel für Tagträumer.

    Es war ein erfolgreicher Abend.

  • Faschingskonzert - The Turnarounds

    Der Veranstaltungsreigen 2018 des Brunner Kultur Clubs wurde am 2. Februar im Hotel Hlavacek mit den „Turnarounds“ fetzig-schwungvoll begonnen. Das Quintett brachte bekannte Songs und traditionelle Nummern – erfrischend neu arrangiert – aber auch zahlreiche Eigenkompositionen. Insgesamt eine interessante Palette von Blues über groovigen Swing, knackigem Rock’n’Roll bis hin zu bekannten Oldies aus den 60er und 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Es war für jede Altersgruppe etwas dabei. Das Motto der fünf Multiinstrumentalisten war: „Wir bringen alle in Schwung!“ Vor allem Bandleader und Frontman Dominik Ježek überzeugte mit kraftvollen Songs, schneidendem Gitarren-Rock, gefühlvollen Balladen und treibenden Folk-Rhythmen. Dominik sagt von sich selbst: „Musik ist mein Leben; meine Art Gefühle zu zeigen. Musik bedeutet für mich, in gleichem Rhythmus mit anderen Menschen zu sein. Musik ist Lebensenergie. Musik ist Gemeinschaft, Musik ist Party….. Ich bin Musik!!!

    Die Turnarounds beeindruckten mit Musik, Entertainment und Leidenschaft auf der Bühne.

    Einziger Wehmutstropfen: Die Veranstaltung hätte etwas mehr Besucher vertragen. Aber diejenigen, die gekommen sind, haben sich gut unterhalten und bezeugten das mit viel Applaus und dem Wunsch nach Zugaben.
    Und die gab es dann auch.

  • ISS DIE GANS AUGUSTE NICHT

    Die Gans Auguste sollte eigentlich als Braten auf dem Familienfesttagstisch enden. Dazu kam es jedoch zum Glück nicht. Der kleine Peter, das jüngste Kind der Familie Leopold, freundete sich mit der Gans an. Er gab ihr liebevoll den Namen „Auguste“. Und die beiden kamen ins schnattern. Peter fragte seine Freundin alles, was er über die Welt wissen wollte. Und Auguste hatte auf alles eine Antwort. Peter war überglücklich.
    Niemand aus der Familie Leopold brachte es nun vor den Feiertagen übers Herz, das freundliche Gänsetier zu töten. Nur ihre Federn musste sie lassen. Alle Versuche, sie auch ins Backrohr zu schieben, scheiterten und schließlich siegte dann bei allen doch die Vernunft. Auguste bekam einen warmen Pullover, damit die gerupften Federn wieder nachwachsen können. Und der kleine Peter durfte die Kiste mit der Gans neben sein Bett stellen – das hat er aber ohnehin schon immer heimlich getan.

    Die Puppenspielerin Cordula Nossek verkörperte gekonnt 5 verschiedene Rollen in einer Mischung aus klassischem Schauspiel, Figuren- und Marionettentheater. Federleicht schlüpfte sie in 5 verschiedene Rollen und gab auch jeder eine andere Stimme. Sie muss auch eine besondere Beobachtungsgabe haben, denn die dargestellten Personen waren von der Sprache bis zum Temperament sehr treffend dargestellt.

    Den Kindern hat es gut gefallen. Aber auch die Begleitpersonen – Eltern oder Großeltern – haben sich gut unterhalten.

    Es war ein gelungener Nachmittag.

  • ADVENTABEND - heiter - besinnlich - gemütlich

    Das weihnachtlich dekorierte Restaurant im Golf & Country Club Brunn bot am 1. Dezember den idealen Rahmen für einen stimmungsvollen Adventabend.
    Ing. Roman Kreitner, Vorstandsmitglied im Golfclub, eröffnete die Veranstaltung mit besinnlichen aber auch launigen Worten und freute sich, dass Bürgermeister
    Dr. Andreas Linhart, Pfarrer und Dechant Mag. Adolf Valenta und auch Kwangmin Rhee, Präsident des Golfclubs, den Veranstaltern die Ehre ihres Besuchs gaben. Der Saal war bis auf sehr wenige Plätze gut besucht und die Gäste freuten sich auf eine feierliche Einstimmung auf die Vorweihnachtszeit. Die 5-Gspan-Musi spielte Adventmusik aus dem Salzkammergut und bei den traditionellen, alten und bekannten Weihnachtsliedern sang das Publikum begeistert mit. Der vom Fernsehen bekannte und beliebte Moderator Günter Tolar unterhielt die Gäste mit heiter-besinnlichen Geschichten passend zum Motto des Abends. Der Eintritt war frei, der Reinerlös einer Spendensammlung kam einer leidgeprüften Brunner Familie zugute, deren Sohn Emanuel einen schweren Schicksalsschlag erlitten hatte. Die Küche bot köstliche Speisen und Getränke und so ging der Abend nach Ende der Darbietungen nahtlos über in ein gemütliches Beisammensein in angenehmer Clubatmosphäre.
    Alles in allem ein gelungener Abend - Dank gebührt allen Mitwirkenden und Organisatoren.

  • Capriccio Español - Buchpräsentation

    Auf seinen vielen Jakobswegwanderungen hatte Ernesto immer wieder Erlebnisse, die er in literarischer Form zu Papier brachte. Das ergab im Laufe der Jahre eine beachtliche Anzahl an Gedichten, Epigrammen und Anekdoten, die er nun in einem kleinen Büchlein zusammengefasst hat. Einen Auszug davon bekamen die Zuhörer am
    9. November im Brunner Heimathaus vorgetragen. Guido Radschiner las einige lustige und teilweise auch spannende Episoden vor, begleitet von passender Musik und – dort wo zum besseren Verständnis notwendig – ergänzenden Kommentaren des Autors. Im Anschluss an die einstündige Darbietung hatten die Besucher noch Gelegenheit, bei Wein und Zwiebelbrot mit Ernesto über seine Erlebnisse zu diskutieren.

  • Liebeskarussell

    Drag Artist Patrick Weber unterhielt als „Patricia Puff“ am Freitag, 6. Oktober 2017 das Publikum im Festsaal des Restaurant Hlavacek in Brunn zwei Stunden lang mit einem launigen und abwechslungsreichen Programm.

    Was ist ein Drag Künstler? Im Gegensatz zu transsexuellen Menschen haben sie nicht das Gefühl, „in einem falschen Körper“ zu leben. Sie wollen eher durch Verkleidung in ein anderes Geschlecht der Gesellschaft zeigen, dass es vielschichtige Variationen des menschlichen Zusammenlebens gibt. Sie wollen mit ihrem Rollentausch Aufmerksamkeit auf ein noch immer mit Skepsis gesehenes Thema lenken. Dazu muss man laut, schillernd und frech sein. Sie wollen deshalb aber auch bewusst polarisieren und auch provozieren.

    Zwei Stunden vor dem Auftritt gab es Patricia noch nicht. Patrick Weber – so sein bürgerlicher Name - schuf sie erst hinter dem Bühnenvorhang mit Make-up, Kleidung und Attitüde. Sobald die optische Verwandlung vollbracht ist, legt er im Kopf den Schalter um und betritt als Patricia Puff die Bühne. „Man muss schon auch schauspielern können“ sagt er. Sonst ist man ja nur ein Tollpatsch im Kleid. Grundkenntnisse im Schauspiel hat er in der Schauspielschule von Elfriede Ott erworben. Seine Lehrerin war auch unter den Gästen und wurde beim Betreten des Saals mit starkem Applaus begrüßt.

    Das Programm war ein Mix aus poppigen Songs, Dance-Hits und berührenden Balladen – dazwischen gesellschaftskritische Moderationstexte. Ein Begriff aber zog sich durch das Programm des ganzen Abends: Empathie! Eine Strophe aus einem der Songs soll das veranschaulichen:

    Im Lokal ist Kinderfasching. An der Tür gibt es Getuschel.
    Eine Mutter bringt ihr Sternentalerkind.
    Das ist geistig schwer behindert, kann nicht sprechen, nur so brummeln.
    Doch es strahlt, weil hier so viele Kinder sind.
    Und die Mutter setzt sich mit ihm an die lange Kaffeetafel.
    Ihr kleiner Sternentaler klatscht freudig zur Musik.
    Keiner schenkt ihnen Kakao ein, niemand setz sich in die Nähe.
    Ab und zu nur trifft sie ein verstohlener Blick.
    Als die Kinder tanzen, schwingt sie auch ihr Kind herum im Kreise.
    Manche tanzen weiter, andere bleiben stehen.
    Jemand sagt: Das ist geschmacklos, schließlich sind wir hier keine Anstalt.
    Unsere Kinder sollen so etwas nicht sehen.

    Als mein gelber Wellensittich aus dem Fenster flog,
    hackte eine Schar von Spatzen auf ihn ein.
    Denn er sang wohl etwas anders und war nicht so grau wie sie.
    Und das passt in Spatzenhirne nicht hinein.

    Patricia kam mit kleinen Mitteln zu großer Wirkung. Das Programm kitzelte nicht nur Erinnerungen heraus, sondern weckte auch die Phantasie. Die Texte waren kritisch, aber nie verletzend oder gar moralisierend. Was anklang, weitete sich ohne Agitation und Didaktik zu einem Bild unserer Welt, die schmerzlich und schön, verheißungsvoll und verletzlich ist aber auch voller phantasiebegabter Menschen. Patricia ist im hergesagten Sinn kein Aufrührer. Eher ein Aufrührer der Herzen.

    Für die musikalische Begleitung sorgte Andreas Brencic. Ein brillanter Musiker an den Tasten.
    Im Saal waren auch Bilder von zwei Künstlerinnen zu sehen. Elisabeth Bunka-Peklar und Augustine Führnstahl zeigten je ein Bild aus ihrem umfangreichen Schaffen.

    Einige (sehr wenige) Besucher konnten der bunten Nummernrevue im Zeichen des Regenbogens nicht allzu viel abgewinnen. Vielleicht war ihnen aber auch das Fremdwort Empathie nicht geläufig. Deshalb hier einige Gedankenstützen: Verstehen – Einfühlungsgabe – Aufgeschlossenheit – Rücksicht – Herzlichkeit – Sympathie – Zuwendung – Mitgefühl – Nächstenliebe.

    Der großen Mehrheit der Besucher war aber der Begriff nicht FREMD, wie der lang anhaltende Schlussapplaus erkennen ließ.

  • Griechischer Abend

    Tolle Stimmung herrschte am 25. August im „Hellenic AURA“ Restaurant in Brunn am Gebirge. Der Brunner Kultur Club hat einen Griechischen Abend veranstaltet und die Gäste des bis an die Kapazitätsgrenze gefüllten Lokals wurden rasch an ihren letzten Griechenland Urlaub erinnert. Der Wettergott hat mitgespielt und so mancher eingefleischte Griechenland Fan wähnte sich beim Anblick der hinter dem Brunnerberg verschwindenden Abendsonne an die mediterrane Küste im Mittelmeer versetzt.

    Restaurantchef Athanassios (Sakis) Gravanis und seine Küchenmannschaft sorgten für schmackhaftes Essen und Geschäftsführerin Nereida Fezga sorgte mit ihren aufmerksamen und freundlichen Kellnern, dass die bestellten Speisen und Getränke rasch auf die Tische kamen.

    Das Wort Nostalgie setzt sich aus den zwei griechischen Wörtern nastos und algos zusammen – Rückkehr und Leiden. Frei interpretiert: Wehmütige Hinwendung zu vergangenen Zeiten. Und genau diese Emotionen weckte die Gruppe „Nostalgia“ (drei waschechte Griechen) mit ihren mit- und hinreißend gespielten Griechischen Volksweisen, mit denen sie augenblicklich den Kontakt zum Publikum fanden. Es fiel nicht schwer, gedanklich in Griechenland zu sein.

    Ein schönes, gemütliches Ambiente, sehr gutes Essen, eine umfangreiche Wein- und Getränkekarte, heiße Zorba-Live-Stimmung und nettes, freundliches Personal – das Hellenic AURA Restaurant hat wieder einmal unter Beweis gestellt, warum es den Anspruch erhebt, die Nr. 1 der Griechischen Gastronomie in der Thermenregion zu sein.

  • Die Liab is so guat

    Einen herzerfrischenden Abend erlebten die Besucher am 16. Mai im Stadl des Brunner Heimathauses. Zu hören gab es Lieder und Lesungen rund um das facettenreiche Thema Erotik.
    Roland Sulzer (Akkordeon) und Rudi Koschelu (Kontragitarre) brachten Lieder von Karl Hodina, Ernst Arnold, Franz Böhm, Alexander Krakauer, Walter Hojsa u.a. amüsant und spritzig zu Gehör. Gert Meitz trug erotische Literatur von Wilhelm Busch, Peter Hammerschlag, Erich Kästner, Julie Schrader, Fritz Grünbaum u.a. vor, direkt und indirekt, niemals anstößig, aber frivol und mit einer Prise Ironie.
    Das Publikum amüsierte sich prächtig und hatte auch einiges zu lachen. Ein Abend, der allen etwas bot, die noch träumen können.