Brunner Kultur Club

Menorca - Insel für Tagträumer

Auch heuer zeigten Gabi und Bruno Splichal im Festsaal BRUNO in Brunn am Gebirge wieder einen Lichtbildvortrag über eine ihrer zahlreichen Reisen und begeisterten wieder das Publikum. Beide verbindet ja ein gemeinsames Hobby: Sie sind passionierte Fotografen und bezeichnen selbst ihre Leidenschaft als „Fotomanie“. Die Liebe zu diesem Metier spürt man bei ihren Erzählungen und sieht man vor allem beim Betrachten ihrer Bilder - ein Feuerwerk an Natur, Menschen, Landschaften und Architektur.
In den Anfangsjahren präsentierten sie ihre Reisevorträge noch mit einem Diaprojektor. Klick-Klack – ein Bild nach dem anderen erschien auf der Leinwand und das Publikum lauschte den Ausführungen des oder der Vortragenden. In den Folgejahren haben sich auch Diavorträge weiterentwickelt. Durch den Einsatz mehrerer Projektoren und mit Überblendtechnik wurden die Darbietungen lebendiger. Aber das charakteristische „Klick-Klack“ beim Weiterschalten zum nächsten Bild blieb noch lange Zeit erhalten. Gabi und Bruno zeigten uns auf diese Art und Weise in den vergangenen Jahren die Sehenswürdigkeiten von Guadeloupe, der kleinen Sunda-Inseln sowie der Kanaren und stellten uns Sizilien, Nordspanien und Südengland vor.
Seit einigen Jahren sind auch digitale Projektoren („Beamer) technisch so ausgereift, dass sie mit der Bildqualität klassischer Diaprojektoren leicht mithalten können und zusätzlich auch noch gestalterische Möglichkeiten bieten. Heutzutage werden Lichtbildvorträge am Computer produziert und für die Präsentation vorbereitet. Verschiedenste Medien wie Bilder, Musik, Geräusche und auch Videosequenzen mit Originalton können dafür eingesetzt werden. HD-Qualität und Format 16:9 sind Standard und eine Unmenge an elektronischen Effekten garantieren ausgefeilte und unterhaltsame „Multimedia-Shows“. Mit der modernisierten Vorführtechnik haben Gabi und Bruno auch schon die Sehenswürdigkeiten von Neapel, Sardinien, Teneriffa, Mallorca, Malta, Gomera und Valencia und der Provence mit großem Erfolg einem interessierten Publikum vorgeführt.
In der Präsentation am 15. März zeigten sie Erlebnisse vom Besuch auf der Baleareninsel Menorca. Die beinahe 100 Besucher sahen beeindruckende Bilder, untermalt von passender Musik und begleitet von interessanten und kurzweiligen Kommentaren.
Jahrhundertelang war Menorca wegen seiner strategischen Lage heiß begehrt und stand doch seit jeher im Schatten ihrer großen Schwesterninsel Mallorca, was sich auch in den Namen der beiden Inseln wiederfindet. Bedeutet doch Menorca „Die Kleine“ und Mallorca „Die Größere“.
Warum also diesmal Menorca: Ganz einfach! Weil sie kleiner ist. Weil sie stiller ist. Weil sie überschaubarer ist und weil der Ballermann mitsamt seinen Begleiterscheinungen viele Seemeilen weit weg ist. Menorca ist die östlichste Insel der spanischen autonomen Region Balearen. Sie ist die ruhigste und am wenigsten überlaufene der drei Hauptinseln und gilt daher als die authentischste.
Menorca ist eben anders.
Menorca ist eine Insel für Tagträumer.

Es war ein erfolgreicher Abend.