Brunner Kultur Club

NEWS

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  • FAUST - neue CD von Julian WALDER

    Das 21-jährige Ausnahmetalent aus Brunn am Gebirge - Julian Walder - hat seine zweite CD veröffentlicht. Entdeckt wurde er Ende 2020 vom Spanischen Recording Label "KNS Classical" und kann sich nun auch offizieller KNS Classical Artist nennen.

    Das einstündige Album ist auf den wichtigsten Streaming Plattformen weltweit veröffentlicht und auch als CD erhältlich. Faust ist eine virtuose Vertonung der Oper von Gounod von Henryk Wieniawski für Violine und Klavier. Zusätzlich beinhaltet die CD noch Werke von Schumann und Brahms sowie die Meditation von Tchaikovsky. Weitere Informationen finden Sie unter www.julianwalder.com.

  • jugend & stil - Julian Walder

    Die neue Konzertrehe jugend & stil bietet herausragende Nachwuchstalenten der klassische Musik Konzerte im stilvollen Ambiente des Palais Coburg in der hohen Kasematte.

    Lernen siede jungen KünstlerInnen im persönliche Gespräch kennen. Genießen Sie im Anschuss ein Mittagsmenü im Restaurant Clementine im Glashaus. Durch Ihr Kommen unterstützen Sie die heranwachsende MusikerInnengeneration.

    Julian Walder, unser Brunner Ausnahmetalent, tritt am

    Sonntag, 24.10.2021, 11.00 Uhr, Palais Coburg

    gemeinsam mit

    Chizu Miyamoto, Klavier
    Gast: Sanna-Milada Adam, Sopran

    auf.

    Es werden Werke von Mozart, Schubert, Vitali und Wieniawski gespielt.

    Optional:
    Mittagsmenü* im Restaurant Clementine - 2-Gang-Menü: 19,-- €, 3-Gang-Menü 23,-- €
    * Limitiertes Menükontingent. Begrüßungs-Apertif für jugend & stil-BesucherInnen inklusive.

    Reservierung
    Ticket- und Menüreservierung unter +43 699 12 55 97 98 oder office@eckartmusic.com

    Vorschau in die Adventzeit
    So., 12.12.2021 - Flöte-Harfe-Duo mit Nicole Henter & Julia Kräuter

  • Julian Walder - Auszeichnung

    „Primavera“ sollte bereits im Mai dieses Jahres das grandiose Festkonzert (mit Julian Walder und Viktoria Car) aus Anlass des 25jährigen Bestandsjubiläums des Brunner Kultur Clubs werden. Corona hat uns aber einen gewaltigen Strich durch die Rechnung gemacht – das Konzert musste auf November verschoben werden. Leider musste nun auch der Ersatztermin verschoben werden und das Konzert wird nun (hoffentlich) am 26. Mai 2021 stattfinden.
    Erfreuliches gibt es über Julian Walder – Stargeiger und Mitglied des Brunner Kultur Clubs - zu berichten. Er hat ein Sponsorship des renommierten Recording Labels „Orpheus Classical“ gewonnen. Damit wird sein digitales Album „Tchaikovsky Violin Concerto“ auf den führenden Streaming-Plattformen weltweit zum Download veröffentlicht!

    Der Vorstand des Brunner Kultur Clubs gratuliert zu dieser großen Auszeichnung.

  • Korsika - Gebirge im Meer

    Die Corona-Pandemie führte zu einer Ausnahmesituation, die uns als Veranstalter vor neue und unvorhersehbare Herausforderungen gestellt hat. Entsprechend den Vorgaben von Fachleuten und der Politik mussten wir zum Schutze unserer Gäste und auch der eigenen Mitarbeiter umfangreiche präventive Maßnahmen ergreifen, um einer möglichen Verbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken: Maskenpflicht - Desinfektionsmittelspender – Bodenmarkierungen zur Abstandshaltung – Hinweisschilder – Einbahnsystem im Publikumsverkehr – ausreichende und regelmäßige Lüftung – Speisen und Getränkeausgabe unter Einhaltung der gesetzlichen Covid 19 – Auflagen – und noch einiges mehr.

    Erfreulicherweise haben trotz der schwierigen Situation mehr als 70 Gäste den Weg in den BRUNO-Festsaal gefunden, um wieder einem der gewohnt interessanten Lichtbildvorträge von Gabi und Bruno Splichal beizuwohnen.

    Korsika ist eine vielfältige und faszinierende Insel. Atemberaubend der Anblick der Steilküste der Hafenstadt Bonifacio, die in schwindelerregender Höhe auf einer unterspülten Felsterrasse liegt. Wunderschön die Strände Santa Giulia und Palombaggia südöstlich von Porto Vecchio. Das Geburtshaus von Napoleon Bonaparte - heute ein Museum - und noch viele weitere Sehenswürdigkeiten dieser eindrucksvollen Insel im Mittelmeerraum.

    Die gezeigten Bilder, untermalt von passender Musik und abwechselnd von Gabi und Bruno Splichal vorgetragenen Kommentaren waren wieder sehr informativ, interessant und kurzweilig.

  • Adventabend - heiter, besinnlich, gemütlich

    Das Restaurant im Golf & Country Club Brunn (GCC) bot auch heuer wieder den idealen Rahmen für einen stimmungsvollen Adventabend. Bereits zum 5. Mal setzten der GCC und der Brunner Kultur Club (BKC) in der Vorweihnachtszeit gemeinsam ein Zeichen mit einer Spendenaktion für in Not geratene Menschen.
    Ing Roman Kreitner, Vorstandsdirektor im Golfclub, eröffnete die Veranstaltung und begrüßte zahlreiche Ehrengäste, unter ihnen Bürgermeister Dr. Andreas Linhart und Pfarrer Dechant Mag. Adolf Valenta.
    Der Saal war sehr gut besucht. Die aus Brunn stammende Sopranistin Viktoria Car sorgte mit kräftiger Stimme für gute Stimmung. Begleitet wurde sie von Jelena Davidovic auf der Harmonika. Christian Brandauer und Thomas Klein lasen weihnachtliche Geschichten vor.
    Der Eintritt war frei und die gute Stimmung im Saal schlug sich auf die Spendenfreudigkeit der Besucher nieder. Ein Scheck über € 3.700,- konnte an die Organisation „Mission Possible“ übergeben werden.
    Die Küche bot köstliche Speisen und Getränke und der Abend ging nach dem offiziellen Teil nahtlos über in ein gemütliches Beisammensein in angenehmer Clubatmosphäre.
    Dank gebührt allen Mitwirkenden und Organisatoren.

  • Die Kinderzauberflöte

    Ausverkauft war die Vorstellung „Die Kinderzauberflöte“ am 19. September im Raum 105 des BRUNO-Ortszentrums. Die Zauberflöte ist natürlich die ideale Kinderfalle. Kaum ein Werk der abendländischen Kultur scheint so kindgerecht zu sein wie sie.
    Je älter Musikfreunde werden, desto verworrener und irrealer erscheint ihnen die Handlung. Je jünger die Kinder sind, desto weniger Probleme haben sie, sich nicht an den inhaltlichen Brüchen in Emanuel Schikaneders Libretto zu stören. Sie nehmen die Geschichte der Königin der Nacht, des Vogelhändlers und des Prinzen und der Prinzessin für bare Münze. Entsprechend begeistert war der Zuspruch des jungen Publikums. Gernot Kranner und Axel Ramerseder haben das Mitsing-Musical kindgerecht auf eine Aufführungsdauer von etwa einer Stunde zurechtgeschneidert. Sie sangen, spielten und tanzten gemeinsam mit den Kindern und weckten ihr Interesse an der Welt der Musik und des Theaters.
    Das Opernpublikum von morgen nahm die interaktive Möglichkeit der Mitwirkung dankbar an.

  • Tagesausflug für Mitglieder und Gäste

    Pünktlich um 08:30 Uhr war Abfahrt von der Volksschule Brunn am Gebirge. 50 Personen hatten sich für den Mitgliederausflug in die Wachau angemeldet. Erstes Ziel war das Benediktinerstift Göttweig in der Gemeinde Furth in der Nähe von Krems. Der Prachtbau zählt zu den barocken Sehenswürdigkeiten Österreichs und thront unübersehbar in 422m Seehöhe am östlichen Rand des weltberühmten Donautals der Wachau. Schon bei der Anfahrt lässt sich das riesige Ausmaß der Anlage erkennen. Oben bietet sich dann ein herrlicher Ausblick auf die Umgebung. Durch den riesigen Innenhof gelangen wir zum Stiftsmuseum im Kaisertrakt, wo uns bereits die Fremdenführerin erwartet. Zunächst erfahren wir noch vor dem Museum einige interessante Details zur Geschichte des Klosters. Im Inneren des Gebäudes bewundern wir dann die wirklich sehenswerte Kaiserstiege, die sich über drei Geschosse erstreckt und über der ein beeindruckendes, 340m2 großes Deckenfresko von Paul Troger prangt. Auch die 12 Fürsten- und Kaiserzimmer sind sehenswert. Nach der einstündigen Führung statten wir auch der Stiftskirche noch einen kurzen Besuch ab.

    Zur Mittagszeit fahren wir mit dem Bus wieder hinab ins Donautal und kehren zum Mittagessen im Landgasthaus Siedler in Mauternbach ein. Das Essen ist hervorragend – es ist weit mehr als nur Kalorienaufnahme. Die Stimmung ist gut und so vergeht auch hier die Zeit wie im Flug.

    Um 14 Uhr fahren wir weiter in das naheliegende Dürnstein in die „Domäne Wachau“. Es ist eines der bekanntesten Weingüter Österreichs, liegt außerhalb der Stadtmauern von Dürnstein und kann auf eine 300 Jahre lange Weingutsgeschichte zurückblicken. Auch hier werden wir fachkundig durch die ausgedehnten unterirdischen Kellergewölbe unter dem Dürnsteiner Schlössel geführt. Einen Teil der vielen Gänge hat man der Geschichte überlassen. In einem kleinen Nebenraum zeigt man eine Büste von Leopold Figl und den Tisch, an dem die Freiheit Österreichs im wahrsten Sinn des Wortes ersoffen wurde. Bei der anschließenden Weinverkostung erfahren wir, was die Wachau als Weinbaugebiet so außergewöhnlich macht und kommen den Besonderheiten von „Steinfeder“, „Federspiel“ und „Smaragd“ auf die Spur.

    Um 19 waren wir wieder in Brunn am Gebirge – es war ein schöner Tag und die Teilnehmer waren sehr zufrieden.

  • Querfeldein durch den Frühling

    Beim Konzertabend des Brunner Kultur Clubs unter dem Motto „Querfeldein durch den Frühling“ am 3. Mai 2019 im restlos ausverkauften Saal 105 des BRUNO-Ortszentrums wurde den Besuchern ein einzigartiges Musikvergnügen bereitet.

    Zunächst führten die Brunner Sopranistin Viktoria Car – begleitet von Katharina Hofbauer an der Harfe – die Gäste auf eine musikalische Reise durch Europa mit Liedern von Benjamin Britten, Henry Purcell, Edvard Grieg, Jaques Offenbach, Morvay Károly, Franz Lehár und Giacomo Puccini. Die Lieder gefielen und die Anerkennung des Publikums zeigte sich in lang anhaltendem Applaus. Viktoria Car überzeugte aber nicht nur stimmlich sondern führte auch als humorvolle und versierte Moderatorin gekonnt durch das Programm.

    Dann trat der unbestrittene Star des Abends – der Brunner Violinist Julian Walder – vor das Publikum. Der erst 18jährige begeisterte das Publikum mit makellosen Interpretationen von Stücken von Fritz Kreisler, Antonio Vitali und Antonin Dvořák. Begleitet wurde er von der Japanerin Chizu Miyamoto am Klavier. Man merkte sofort, hier sind nicht nur zwei hervorragende Einzelsolisten am Werk, sondern hier musizieren zwei Interpreten, die einander kennen und hervorragend miteinander kommunizieren. Lang anhaltender Applaus und Bravo Rufe waren der verdiente Lohn für diese Klassevorstellung.

    Nach der Pause geleitete Viktoria und Katharina mit einem abwechslungsreichen Liederprogramm das Publikum von Franz Schubert bis zum „Wiener Schmäh“. Auch einige beliebte „Ohrwürmer“ waren dabei, das Publikum wurde zum Mitsingen animiert und die ohnehin schon tolle Stimmung im Saal steigerte sich merklich.

    Wer dachte, dass eine weitere Steigerung kaum noch möglich sei, wurde eines Besseren belehrt. Wieder trat Julian und Chizu vor das Publikum und nach Stücken von Brahms und Fritz Kreisler folgte als letztes Stück die „Carmen Fantasie“ von Franz Waxman. Julian Walder avancierte zu einem wahren Teufelsgeiger. Gemeinsam mit Chizu Miyamoto zeigten die beiden, welches Potenzial in ihnen steckt und wie kongenial und brillant sie auch bei Tempowechsel harmonieren. Der Jubel des Publikums kannte kaum Grenzen, beide erhielten Standing Ovations.

    Die Gäste waren beeindruckt, berührt, fasziniert, hingerissen – keiner hat sein Kommen bereut.

    Es war ein wunderbarer, auf höchstem Niveau vorgebrachter Konzertabend.

  • ISLAND - den Urgewalten so nah

    Bereits zum 17. Mal zeigten Gabi und Bruno Splichal am 21. März 2019 im Festsaal BRUNO in Brunn am Gebirge eine Multimediashow über eine ihrer zahlreichen Reisen und begeisterten wieder das Publikum. Die Beiden verbindet ja eine gemeinsame Leidenschaft: Sie sind passionierte Hobby-Fotografen und bezeichnen selbst ihre Besessenheit als „Fotomanie“. Die Liebe zu diesem Metier spürt man bei ihren Erzählungen und sieht man vor allem beim Betrachten der Bilder – ein Feuerwerk an Natur, Menschen, Landschaften und Architektur.

    Diesmal zeigten sie ihre Erlebnisse von einer dreiwöchigen Erkundungsreise auf der Insel Island im äußersten Nordwesten Europas, knapp südlich des nördlichen Polarkreises.

    „Island“ bedeutet „Eisland“, es ist die größte Vulkaninsel der Erde und ein sehr dünn besiedelter Inselstaat. Island ist ein Land der Kontraste. In seiner kargen Landschaft zeigen sich die Elemente Erde, Feuer, Wasser und Luft besonders spektakulär. Aktive Vulkane, tiefgrüne Täler, von Gletschern geformte Fjorde, schwarze Strände und tosende Wasserfälle lassen einen immer wieder von Neuem staunen über die hier noch so ursprüngliche Natur.

    Vor Beginn der Präsentation haben die beiden Vortragenden das Publikum um Nachsicht gebeten, falls sie einige der Sehenswürdigkeiten nicht richtig aussprechen sollten. Die Hauptstadt „Reykjavik“ geht ja noch, aber bei „Hallgrimkskirkja“ (größte Kirche Islands), „Krýjsuvik“ (Hochtemperaturgebiet), „Dyrhólaey“ (Steilfelsen aus Basaltgestein), „Vatnajökull“ (größter Gletscher), „Seydisfjördur“ (Fischerdorf) und „Akureýrarkirkja“ (zweitgrößte Stadt auf der Insel) ist die Skepsis nachvollziehbar.

    Die Bilder, untermalt von passender Musik, waren wieder faszinierend. Die begleitenden Kommentare waren informativ, interessant, spannend und kurzweilig.

    Island schlägt jeden, der den Inselstaat einmal besucht hat, in seinen Bann. Die 150 Besucher waren beeindruckt von der ungebändigten Natur, die es in dieser Form in Europa wohl nirgendwo sonst gibt.

    Es war ein toller, erfolgreicher Abend.

  • Noch ein Camino

    Seit der Jahrtausendwende hat uns „Ernesto“ Mischer fast jährlich von seinen Jakobsweg-Wanderungen in Wort und Bild berichtet. Nun hat er den Vortrag von seiner ersten Wanderung im Jahr 2000 – entlang des Camino Francés – aus dem Archiv geholt und ihn gründlich überarbeitet. Die Zuseher am 21. Februar 2019 sahen daher im BRUNO-Raum 105 einen völlig neuen Bericht. Die technischen Möglichkeiten zur Gestaltung einer ansprechenden Präsentation haben sich seit damals ja gewaltig verändert. Damals war es noch ein „DIA-Vortrag“. Mit deutlich hörbaren Klick-Klack erschien ein Bild nach dem anderen auf der Leinwand und das Publikum lauschte den Kommentaren des Vortragenden.
    Jetzt wurden die Bilder mit einem „Beamer“ auf die Projektionsfläche projiziert und über einen Computer wurden Musik, Originalgeräusche und auch Videosequenzen zugespielt. Mit elektronischen Effekten wie Überblendungen, Bild-in-Bild Darstellungen, Ausschnittvergrößerungen, Heranzoomen, etc. entstand eine ausgefeilte und unterhaltsame „Multimedia-Show“. Die Bilder waren faszinierend, die verbindenden Worte spannend, interessant, kurzweilig und auch humorvoll.
    Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt.
    Die Gäste bedankten sich mit starkem Beifall.

  • The Wayfaring Four - Blues & Country

    Rootsmusic im besten Verständnis – Americana, Road-Folk, Country und Blues. Diesen Ausdruck kultureller Integration erlebten die Besucher am Freitag 25. Jänner im voll besetzten BRUNO-Raum 105.
    Auf der Bühne standen „The Wayfaring Four“, drei alte Hasen und eine junge Dame.
    „Slow“ Jim Morrison (Gitarre, Gesang und verbindende Worte), „Leo“ Leonhardsberger (Gitarre, Mandoline, Banjo und Gesang), „Reverend“ Peter Katzgraber (Gitarren und Gesang) und „Röhri“ Andrea Karner als „Saxi-Lady“ (Tenorsaxophon und Gesang). Hits und favorite songs aus der musikalischen Vergangenheit der Musiker wurden launig und mit viel Gefühl und Energie zu Gehör gebracht. Die Zuhörer waren begeistert. Sie konnten erleben, wie hautnah Sanftheit und impulsive Musik ein besonderes Klangerlebnis schufen. Es wurde ein breiter Musikgenuss geboten, das Verlangen nach Zugaben wurde gerne gestillt.

  • Adventabend - heiter, besinnlich, gemütlich....

    Das weihnachtlich dekorierte Restaurant im Golf & Country Club (GCC) Brunn bot am 15. Dezember den idealen Rahmen für einen stimmungsvollen Adventabend. Bereits zum 4. Mal setzten der GCC und der Brunner Kultur Club (BKC) in der Vorweihnachtszeit gemeinsam ein Zeichen mit einer Aktion für in Not geratene Menschen in der Marktgemeinde Brunn und luden unter dem Motto „Brunner helfen Brunner“ ein.

    Ing. Roman Kreitner, Vorstandsmitglied im Golfclub, eröffnete die Veranstaltung mit besinnlichen aber auch launigen Worten und freute sich, auch einige Ehrengäste begrüßen zu dürfen. Vizebürgermeister Mathias Müller (in Vertetung des Bürgermeisters), Pfarrer und Dechant Mag. Adolf Valenta, Kwan Rhee, Präsident des GCC und Chong Ho Rhee, Ehrenpräsident des GCC gaben den Veranstaltern ebenfalls die Ehre ihres Besuchs.

    Der Saal war gut besucht und die Gäste wurden vom „Gospel Trio Joy“ mit kräftigen Stimmen voll und überzeugend auf das nahende Weihnachtsfest eingestimmt und auch zum Mitsingen animiert.

    Der Eintritt war frei und die gute Stimmung schlug sich auch auf die Spendenfreudigkeit der Besucher nieder. Der GCC hatte bereits bei vorherigen Veranstaltungen zum Spenden aufgerufen und so konnte am Samstag ein Scheck in der Höhe von € 4.865,- den Herren Pfarrer Mag. Valenta und Vizebürgermeister Müller als Beitrag zur Aktion „Brunner helfen Brunner“ übergeben werden.

    Die Küche bot köstliche Speisen und Getränke und so ging der Abend nach Ende der Darbietungen nahtlos über in ein gemütliches Beisammensein in angenehmer Clubatmosphäre.

    Dank gebührt allen Mitwirkenden und Organisatoren.

  • IDEMO - Go West

    Äußerst erfolgreich verlaufen ist die Veranstaltung IDEMO-Go West am 6. November 2018. Der Raum 105 im Ortszentrum BRUNO war bis auf den letzten Platz gefüllt. Einige unentwegte haben sogar mit Stehplätzen vorlieb genommen, um sich den Wort- und Bildbericht des Brunner Ehepaares Ingrid und Robert Schnabl nicht entgehen zu lassen. Die beiden haben zu Beginn des neuen Jahrhunderts mit ihrem Segelboot – eine Stahlketch – von Kroatien ausgehend eine Weltumseglung unternommen. Mit an Bord war die damals dreijährige Tochter Anna. Die Reise hat letztendlich viereinhalb Jahre gedauert.
    Zunächst wurden Seekarten und Hafenbücher nur bis Spanien mitgenommen. Wenn es gut geht, kann man ja dort weitere Seekarten kaufen. Und es ging gut. Weitere Ziele wurden angepeilt: Kanaren – Kapverden – Martinique – Grenada – Trinidad – Venezuela – Panama. Jetzt musste eine wichtige Entscheidung getroffen werden: Umkehren, und die „Atlantikrundfahrt“ beenden. Oder weiterhin „Go West?“ Natürlich siegte das „oder“ und nach der Durchfahrt durch den Panamakanal und dem Öffnen der letzten Schleuse war der „point of no return“ erreicht. Man war jetzt im Pazifik! Neue Ziele wurden anvisiert: Galapagos – Tahiti – Bora Bora – Tonga – Neuseeland – Bali – Singapore – Malediven – Aden – Suezkanal – und nach mehr als vier Jahren war die Reise in Kroatien – dem Ausgangspunkt – zu Ende.

    Ein Traum ist in Erfüllung gegangen. Die Welt wurde im Segelboot umrundet. Eine selbst gewählte Herausforderung wurde gemeistert. Vergessen sind die Momente, in denen man hilflos den Gewalten der Natur ausgesetzt war. Geblieben ist eine Dankbarkeit für jede Minute und die Erinnerung an Erlebnisse, die man nicht für Geld kaufen kann.

    Rund 29.000 Seemeilen zurückgelegt (53.700km am Wasser); zweimal den Äquator überquert; einmal die Datumsgrenze überschritten; streckenweise bis zu 24 Tagen allein auf See; 1.526 Tage unterwegs. Eine schöne, spannende, beeindruckende, abenteuerliche und manchmal auch gefährliche Reise.

    Die Familie lebt heute wieder in Brunn am Gebirge. Ingrid und Robert haben einen bürgerlichen Beruf ergriffen. Tochter Anna absolviert ein Studium. Sie sind stolz! Aber nicht so sehr darauf, es geschafft zu haben. Sondern stolz darauf, weggefahren zu sein! Die Sehnsucht nach dem Rauschen der Wellen und der Freiheit, den Bug immer nach eigenen Wünschen auszurichten, wird aber wohl für immer bleiben.

    Die Besucher waren einhellig der Meinung: Es war mehr als nur ein gelungener Abend. Alle waren begeistert von der spannenden Dokumentation.

  • Heiter bis wolkig

    Da hatte Ilse Szaal offenbar eine gute Idee. Im Namen des Brunner Kultur Clubs lud sie ehemalige Bürgermeisterinnen und Bürgermeister von sechs Gemeinden aus dem Bezirk Mödling zu einem informellen Treffen ins Brunner Heimathaus und alle sechs haben gerne zugesagt. Grund der Einladung war nicht nur ein Gedanken- und Informationsaustausch, sondern auch die Finissage der Gemäldeausstellung von Elisabeth Bunka-Peklar. Der ehemalige Vizebürgermeister von Brunn und nunmehriger „Hausherr“ und Obmann des Heimathausvereins, Julius Niederreiter, hat die Ehrengäste und Besucher begrüßt und mit einem Kurzreferat die Geschichte des Heimathauses erzählt. Das spätgotische Bürgerhaus aus dem15. Jahrhundert wurde 1964 von der Gemeinde angekauft und nach gründlicher Restaurierung 1969 als Zentrum für kulturelle Veranstaltungen eröffnet. Auch der amtierende zweite Vizebürgermeister von Brunn, Gerhard Feichter, hieß die Ehrengäste und Besucher herzlich willkommen, unterstrich die Bedeutung des Heimathauses als Haus der kulturellen Begegnung und pries die wichtige Aufgabe des Heimathausvereins, diese kulturelle Stätte zu bewahren. Helmut Bussecker führte als Moderator launig durch die Veranstaltung und stellte jede und jeden der ehemaligen Ortsvorsteher kurz vor: Ernst Herzig (Bürgermeister von Breitenfurt 1985 bis 2012), Helga Markowitsch (Bürgermeisterin von Brunn am Gebirge 2005 bis 2009), Eugen Krammer (Bürgermeister von Gießhübl 2005 bis 2010), Edeltraud Obner (Bürgermeisterin von Maria Enzersdorf 2006 bis 2013), Harald Lowatschek (Bürgermeister von Mödling 1985 bis 2003) und Meinhard Kronister (Bürgermeister von Vösendorf 1992 bis 2009). Es wurden viele lustige Geschichten aus früheren Zeiten erzählt und die Freude war groß, ehemalige Amtskollegen – mit denen man bei ortsübergreifenden Themen entweder gut zusammen gearbeitet hat oder aber auch so manchen Strauß ausgefochten hat – nach vielen Jahren wieder zu treffen. Einhellig bestätigten alle, dass sie ihr Amt gerne und mit viel Engagement ausgeübt haben, dass sie sich aber in die aktuelle Tagespolitik nicht mehr einmischen wollen und niemandem gute Ratschläge erteilen möchten.
    Im Anschluss an die Veranstaltung gab es einen gemütlichen Ausklang im Cafe & Restaurant „Buch-Bar“, dem Lokal des ersten Brunner Vizebürgermeisters Mathias Müller.

  • Jazz beim Heurigen

    Eine ganz besondere musikalische Zeitreise erlebten die Gäste am Mittwoch, 12. September im gut besetzten Heurigenlokal Hössl. Die „Vienna Jazz Group“ unter Bandleader Hermann Ledl bot Jazzmusik in höchster Qualität. Von New York über Chicago nach Rio, von der Swing-Ära zum Jazz der 60er Jahre führte die Reise. Das Programm umfasste Themen von Duke Ellington, George Gershwin, Eroll Garner und vielen anderen Komponisten und bekannten Jazzmusikern.
    Die seit 1974 aktive Formation ließ technisch nichts zu wünschen übrig. Die sechs Musiker überzeugten mit Perfektion und Spielwitz. Das Publikum dankte mit viel Applaus.

  • Tagesausflug für Mitglieder

    48 Personen hatten sich für den Mitgliederausflug am 20. Juli angemeldet. Pünktlich um 08:30 Uhr war Abfahrt von der Volksschule Brunn/Geb. Die Fahrt ging zunächst über Schwechat und Fischamend nach Mönchhof im nördlichen Burgenland. Dort besuchten wir das Dorfmuseum. Es wurde 1990 eröffnet und gehört zu den touristischen Attraktionen in der Region. Rund 35 Gebäude mit Werkstätten, Arbeitsgeräten und Gebrauchsgegenständen vermittelten einen Eindruck vom Alltagsleben vor einigen Jahrzehnten.

    Weiter ging dann die Fahrt nach Frauenkirchen, wo wir eine kurze Führung durch die Basilika zu Mariä Geburt machten. Die römisch-katholische Kirche machte den Ort bereits im 14. Jahrhundert zu einem bekannten Wallfahrtsort. Die Einheitlichkeit von Bauwerk und Ausstattung machen den barocken Kirchenraum zum Schönsten des Burgenlandes. Die Kirche gehört zur Diezöse Eisenstadt und steht unter Denkmalschutz.

    Zum Mittagessen blieben wir in Frauenkirchen und gingen ins Landgasthaus „Altes Brauhaus“ gleich gegenüber der Kirche. Das vor 340 Jahren gegründete „Virts- und Brayhaus“ strahlt Gemütlichkeit aus und lässt mit seinem unterirdischen Kreuzgewölbegang und der Einrichtung seiner Räume die lange Geschichte des Hauses erahnen. Bei Schönwetter konnten wir im schattigen Garten bei Storchengeklapper pannonisches Flair genießen.

    Nach dem Essen ging die Fahrt weiter nach Illmitz im Herzen des Nationalparks Neusiedler See-Seewinkel. Mit Pferdekutschen erkundeten wir die Region am Ostufer des größten Steppensees Europas. Das Gebiet ist Heimat für über 250 Vogelarten, die hier ideale Lebensbedingungen vorfinden. Die Kutscher der Pferdewagen verfügen über ein breites Wissen über die vielfältige Vogelwelt und gaben ihr Wissen gerne weiter.

    Um 18:00 Uhr sind wir wieder in Brunn eingetroffen.

    Es war ein gelungener, netter Ausflug und die Teilnehmer waren zufrieden.

  • Dreierlei im Mai

    Im Rahmen der Gemäldeausstellung „Bunte Vögel und andere Welten“ von Brigitta Hirsch vom 5. bis 19. Mai im Brunner Heimathaus hat der Brunner Kultur Club an drei Tagen ein Rahmenprogramm veranstaltet.

    10. Mai – Autorenlesung
    Muschel Barbara, Padelek Robert, Padlesak Johanna, Stradal Michael und Weese Gertrude lasen aus eigenen Manuskripten. Zu hören gab es eine bunte Vielfalt an Beiträgen, sowohl in Reimform als auch als Prosaerzählungen, mal heiter, mal besinnlich und mal skurril.
    Begleitet wurden die Lesungen von passenden Musikstücken, am Klavier gespielt von Schülerinnen und Schülern der Musikschule Brunn-Maria Enzersdorf. Es spielten: Casagranda Emilia, Längle Viktor, Eidelpes Tobias und Chang Leona.

    12. Mai – Malaktion
    Unter der Anleitung von Brigitta Hirsch schufen „Nicht“-Künstler ohne Vorkenntnisse schöne Aquarellbilder. Wichtig war nur: Experimentierfreude und Spaß an der Gestaltung.

    19. Mai – Frühschoppen
    Das „Trio Junior“ sorgte für einen lustigen Vormittag. Sie brachten Melodien mit bekannten Texten, aber auch mit eigenen Texten, die teilweise derb, bissig und ironisch waren. Den Gästen hat es gefallen.

  • Nabucco - Opernfahrt nach Bratislava

    Treffpunkt war vor der Volksschule in Brunn am Gebirge. Pünktlich um 15:30 traten die 70 Opernliebhaber die Fahrt nach Bratislava an. Die Fahrt war kurz und angenehm. Die beiden Busse vom Reisebüro Felner / Perchtoldsdorf waren moderne Topclass 5-Sterne Busse. Die Fahrer waren zuverlässig und freundlich. Nach etwas mehr als einer Stunde wartete schon der örtliche Reiseleiter und führte die Gruppe durch die Innenstadt von Bratislava zum Restaurant Zichy, wo das Abendessen eingenommen wurde. Das Essen war gut und ebenso der Service. Die Eintrittskarten für die Oper waren schon vorbereitet (namentlich zugeordnet) und wurden im Restaurant jedem Teilnehmer überreicht. Vom Restaurant waren es nur einige Minuten Fußmarsch zur Oper und so ist auch jeder zeitgerecht dort eingetroffen.

    Das Slowakische Nationaltheater am Hviezdoslav Platz ist auch als „Alte Oper Bratislava“ bekannt. Es ist das älteste und professionellste Theater der Slowakei und wird vom Publikum wegen seiner traditionellen Atmosphäre geschätzt. Der Ruf der Oper ist auch im nahen Wien sehr gut. Mit zahlreichen Opern-, Ballett- und Theateraufführungen ist es eine internationale Institution geworden. Hier trifft sich jeden Abend Qualität und Emotion auf der Bühne.

    Pünktlich um 19 Uhr hob sich der Vorhang.
    Die Oper hat einerseits das Streben des jüdischen Volkes nach Freiheit aus der babylonischen Gefangenschaft zum Thema. Andererseits steht die extreme Selbstüberschätzung des Titelhelden Nabucco (der biblische Nebukadnezar II.) im Zentrum. Nabucco will sich der Handlung der Oper nach selbst zu Gott machen.
    Mit dieser Oper – einer Geschichte aus dem alten Testament – schaffte es Giuseppe Verdi, verschiedene Gesellschaftsschichten anzusprechen. Freiheitswille und Sieg eines unterdrückten Volkes, wie sich Italien damals gern sah, manifestiert sich in dem „Gefangenenchor“; fast eine italienische Nationalhymne. Gegnerische Krieger bieten genügend Stoff für Freunde opulenter Kostümopern. Der Sieg der Hebräer – mit göttlicher Hilfe – über die falschgläubigen Babylonier sowie eine Missionierung zum wahren Glauben freut die Kirchgänger. Für Romantiker wird alles verbunden mit einer Liebesgeschichte, die gut ausgeht. Im Mittelpunkt steht die Treue eines Mannes, gefolgt vom Opferwillen der Geliebten. Zum Wohlgefallen der Gerechten folgt die Strafe auf dem Fuße, sowohl für größenwahnsinnige Despoten als auch für die Möchtegernkönigin.

    Nach der Vorstellung warteten bereits die beiden Busse vor der Oper und mit der einen oder anderen Melodie noch im Ohr reisten die Teilnehmer zurück nach Hause.

  • Menorca - Insel für Tagträumer

    Auch heuer zeigten Gabi und Bruno Splichal im Festsaal BRUNO in Brunn am Gebirge wieder einen Lichtbildvortrag über eine ihrer zahlreichen Reisen und begeisterten wieder das Publikum. Beide verbindet ja ein gemeinsames Hobby: Sie sind passionierte Fotografen und bezeichnen selbst ihre Leidenschaft als „Fotomanie“. Die Liebe zu diesem Metier spürt man bei ihren Erzählungen und sieht man vor allem beim Betrachten ihrer Bilder - ein Feuerwerk an Natur, Menschen, Landschaften und Architektur.
    In den Anfangsjahren präsentierten sie ihre Reisevorträge noch mit einem Diaprojektor. Klick-Klack – ein Bild nach dem anderen erschien auf der Leinwand und das Publikum lauschte den Ausführungen des oder der Vortragenden. In den Folgejahren haben sich auch Diavorträge weiterentwickelt. Durch den Einsatz mehrerer Projektoren und mit Überblendtechnik wurden die Darbietungen lebendiger. Aber das charakteristische „Klick-Klack“ beim Weiterschalten zum nächsten Bild blieb noch lange Zeit erhalten. Gabi und Bruno zeigten uns auf diese Art und Weise in den vergangenen Jahren die Sehenswürdigkeiten von Guadeloupe, der kleinen Sunda-Inseln sowie der Kanaren und stellten uns Sizilien, Nordspanien und Südengland vor.
    Seit einigen Jahren sind auch digitale Projektoren („Beamer) technisch so ausgereift, dass sie mit der Bildqualität klassischer Diaprojektoren leicht mithalten können und zusätzlich auch noch gestalterische Möglichkeiten bieten. Heutzutage werden Lichtbildvorträge am Computer produziert und für die Präsentation vorbereitet. Verschiedenste Medien wie Bilder, Musik, Geräusche und auch Videosequenzen mit Originalton können dafür eingesetzt werden. HD-Qualität und Format 16:9 sind Standard und eine Unmenge an elektronischen Effekten garantieren ausgefeilte und unterhaltsame „Multimedia-Shows“. Mit der modernisierten Vorführtechnik haben Gabi und Bruno auch schon die Sehenswürdigkeiten von Neapel, Sardinien, Teneriffa, Mallorca, Malta, Gomera und Valencia und der Provence mit großem Erfolg einem interessierten Publikum vorgeführt.
    In der Präsentation am 15. März zeigten sie Erlebnisse vom Besuch auf der Baleareninsel Menorca. Die beinahe 100 Besucher sahen beeindruckende Bilder, untermalt von passender Musik und begleitet von interessanten und kurzweiligen Kommentaren.
    Jahrhundertelang war Menorca wegen seiner strategischen Lage heiß begehrt und stand doch seit jeher im Schatten ihrer großen Schwesterninsel Mallorca, was sich auch in den Namen der beiden Inseln wiederfindet. Bedeutet doch Menorca „Die Kleine“ und Mallorca „Die Größere“.
    Warum also diesmal Menorca: Ganz einfach! Weil sie kleiner ist. Weil sie stiller ist. Weil sie überschaubarer ist und weil der Ballermann mitsamt seinen Begleiterscheinungen viele Seemeilen weit weg ist. Menorca ist die östlichste Insel der spanischen autonomen Region Balearen. Sie ist die ruhigste und am wenigsten überlaufene der drei Hauptinseln und gilt daher als die authentischste.
    Menorca ist eben anders.
    Menorca ist eine Insel für Tagträumer.

    Es war ein erfolgreicher Abend.

  • Faschingskonzert - The Turnarounds

    Der Veranstaltungsreigen 2018 des Brunner Kultur Clubs wurde am 2. Februar im Hotel Hlavacek mit den „Turnarounds“ fetzig-schwungvoll begonnen. Das Quintett brachte bekannte Songs und traditionelle Nummern – erfrischend neu arrangiert – aber auch zahlreiche Eigenkompositionen. Insgesamt eine interessante Palette von Blues über groovigen Swing, knackigem Rock’n’Roll bis hin zu bekannten Oldies aus den 60er und 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Es war für jede Altersgruppe etwas dabei. Das Motto der fünf Multiinstrumentalisten war: „Wir bringen alle in Schwung!“ Vor allem Bandleader und Frontman Dominik Ježek überzeugte mit kraftvollen Songs, schneidendem Gitarren-Rock, gefühlvollen Balladen und treibenden Folk-Rhythmen. Dominik sagt von sich selbst: „Musik ist mein Leben; meine Art Gefühle zu zeigen. Musik bedeutet für mich, in gleichem Rhythmus mit anderen Menschen zu sein. Musik ist Lebensenergie. Musik ist Gemeinschaft, Musik ist Party….. Ich bin Musik!!!

    Die Turnarounds beeindruckten mit Musik, Entertainment und Leidenschaft auf der Bühne.

    Einziger Wehmutstropfen: Die Veranstaltung hätte etwas mehr Besucher vertragen. Aber diejenigen, die gekommen sind, haben sich gut unterhalten und bezeugten das mit viel Applaus und dem Wunsch nach Zugaben.
    Und die gab es dann auch.

  • ISS DIE GANS AUGUSTE NICHT

    Die Gans Auguste sollte eigentlich als Braten auf dem Familienfesttagstisch enden. Dazu kam es jedoch zum Glück nicht. Der kleine Peter, das jüngste Kind der Familie Leopold, freundete sich mit der Gans an. Er gab ihr liebevoll den Namen „Auguste“. Und die beiden kamen ins schnattern. Peter fragte seine Freundin alles, was er über die Welt wissen wollte. Und Auguste hatte auf alles eine Antwort. Peter war überglücklich.
    Niemand aus der Familie Leopold brachte es nun vor den Feiertagen übers Herz, das freundliche Gänsetier zu töten. Nur ihre Federn musste sie lassen. Alle Versuche, sie auch ins Backrohr zu schieben, scheiterten und schließlich siegte dann bei allen doch die Vernunft. Auguste bekam einen warmen Pullover, damit die gerupften Federn wieder nachwachsen können. Und der kleine Peter durfte die Kiste mit der Gans neben sein Bett stellen – das hat er aber ohnehin schon immer heimlich getan.

    Die Puppenspielerin Cordula Nossek verkörperte gekonnt 5 verschiedene Rollen in einer Mischung aus klassischem Schauspiel, Figuren- und Marionettentheater. Federleicht schlüpfte sie in 5 verschiedene Rollen und gab auch jeder eine andere Stimme. Sie muss auch eine besondere Beobachtungsgabe haben, denn die dargestellten Personen waren von der Sprache bis zum Temperament sehr treffend dargestellt.

    Den Kindern hat es gut gefallen. Aber auch die Begleitpersonen – Eltern oder Großeltern – haben sich gut unterhalten.

    Es war ein gelungener Nachmittag.

  • ADVENTABEND - heiter - besinnlich - gemütlich

    Das weihnachtlich dekorierte Restaurant im Golf & Country Club Brunn bot am 1. Dezember den idealen Rahmen für einen stimmungsvollen Adventabend.
    Ing. Roman Kreitner, Vorstandsmitglied im Golfclub, eröffnete die Veranstaltung mit besinnlichen aber auch launigen Worten und freute sich, dass Bürgermeister
    Dr. Andreas Linhart, Pfarrer und Dechant Mag. Adolf Valenta und auch Kwangmin Rhee, Präsident des Golfclubs, den Veranstaltern die Ehre ihres Besuchs gaben. Der Saal war bis auf sehr wenige Plätze gut besucht und die Gäste freuten sich auf eine feierliche Einstimmung auf die Vorweihnachtszeit. Die 5-Gspan-Musi spielte Adventmusik aus dem Salzkammergut und bei den traditionellen, alten und bekannten Weihnachtsliedern sang das Publikum begeistert mit. Der vom Fernsehen bekannte und beliebte Moderator Günter Tolar unterhielt die Gäste mit heiter-besinnlichen Geschichten passend zum Motto des Abends. Der Eintritt war frei, der Reinerlös einer Spendensammlung kam einer leidgeprüften Brunner Familie zugute, deren Sohn Emanuel einen schweren Schicksalsschlag erlitten hatte. Die Küche bot köstliche Speisen und Getränke und so ging der Abend nach Ende der Darbietungen nahtlos über in ein gemütliches Beisammensein in angenehmer Clubatmosphäre.
    Alles in allem ein gelungener Abend - Dank gebührt allen Mitwirkenden und Organisatoren.

  • Capriccio Español - Buchpräsentation

    Auf seinen vielen Jakobswegwanderungen hatte Ernesto immer wieder Erlebnisse, die er in literarischer Form zu Papier brachte. Das ergab im Laufe der Jahre eine beachtliche Anzahl an Gedichten, Epigrammen und Anekdoten, die er nun in einem kleinen Büchlein zusammengefasst hat. Einen Auszug davon bekamen die Zuhörer am
    9. November im Brunner Heimathaus vorgetragen. Guido Radschiner las einige lustige und teilweise auch spannende Episoden vor, begleitet von passender Musik und – dort wo zum besseren Verständnis notwendig – ergänzenden Kommentaren des Autors. Im Anschluss an die einstündige Darbietung hatten die Besucher noch Gelegenheit, bei Wein und Zwiebelbrot mit Ernesto über seine Erlebnisse zu diskutieren.

  • Liebeskarussell

    Drag Artist Patrick Weber unterhielt als „Patricia Puff“ am Freitag, 6. Oktober 2017 das Publikum im Festsaal des Restaurant Hlavacek in Brunn zwei Stunden lang mit einem launigen und abwechslungsreichen Programm.

    Was ist ein Drag Künstler? Im Gegensatz zu transsexuellen Menschen haben sie nicht das Gefühl, „in einem falschen Körper“ zu leben. Sie wollen eher durch Verkleidung in ein anderes Geschlecht der Gesellschaft zeigen, dass es vielschichtige Variationen des menschlichen Zusammenlebens gibt. Sie wollen mit ihrem Rollentausch Aufmerksamkeit auf ein noch immer mit Skepsis gesehenes Thema lenken. Dazu muss man laut, schillernd und frech sein. Sie wollen deshalb aber auch bewusst polarisieren und auch provozieren.

    Zwei Stunden vor dem Auftritt gab es Patricia noch nicht. Patrick Weber – so sein bürgerlicher Name - schuf sie erst hinter dem Bühnenvorhang mit Make-up, Kleidung und Attitüde. Sobald die optische Verwandlung vollbracht ist, legt er im Kopf den Schalter um und betritt als Patricia Puff die Bühne. „Man muss schon auch schauspielern können“ sagt er. Sonst ist man ja nur ein Tollpatsch im Kleid. Grundkenntnisse im Schauspiel hat er in der Schauspielschule von Elfriede Ott erworben. Seine Lehrerin war auch unter den Gästen und wurde beim Betreten des Saals mit starkem Applaus begrüßt.

    Das Programm war ein Mix aus poppigen Songs, Dance-Hits und berührenden Balladen – dazwischen gesellschaftskritische Moderationstexte. Ein Begriff aber zog sich durch das Programm des ganzen Abends: Empathie! Eine Strophe aus einem der Songs soll das veranschaulichen:

    Im Lokal ist Kinderfasching. An der Tür gibt es Getuschel.
    Eine Mutter bringt ihr Sternentalerkind.
    Das ist geistig schwer behindert, kann nicht sprechen, nur so brummeln.
    Doch es strahlt, weil hier so viele Kinder sind.
    Und die Mutter setzt sich mit ihm an die lange Kaffeetafel.
    Ihr kleiner Sternentaler klatscht freudig zur Musik.
    Keiner schenkt ihnen Kakao ein, niemand setz sich in die Nähe.
    Ab und zu nur trifft sie ein verstohlener Blick.
    Als die Kinder tanzen, schwingt sie auch ihr Kind herum im Kreise.
    Manche tanzen weiter, andere bleiben stehen.
    Jemand sagt: Das ist geschmacklos, schließlich sind wir hier keine Anstalt.
    Unsere Kinder sollen so etwas nicht sehen.

    Als mein gelber Wellensittich aus dem Fenster flog,
    hackte eine Schar von Spatzen auf ihn ein.
    Denn er sang wohl etwas anders und war nicht so grau wie sie.
    Und das passt in Spatzenhirne nicht hinein.

    Patricia kam mit kleinen Mitteln zu großer Wirkung. Das Programm kitzelte nicht nur Erinnerungen heraus, sondern weckte auch die Phantasie. Die Texte waren kritisch, aber nie verletzend oder gar moralisierend. Was anklang, weitete sich ohne Agitation und Didaktik zu einem Bild unserer Welt, die schmerzlich und schön, verheißungsvoll und verletzlich ist aber auch voller phantasiebegabter Menschen. Patricia ist im hergesagten Sinn kein Aufrührer. Eher ein Aufrührer der Herzen.

    Für die musikalische Begleitung sorgte Andreas Brencic. Ein brillanter Musiker an den Tasten.
    Im Saal waren auch Bilder von zwei Künstlerinnen zu sehen. Elisabeth Bunka-Peklar und Augustine Führnstahl zeigten je ein Bild aus ihrem umfangreichen Schaffen.

    Einige (sehr wenige) Besucher konnten der bunten Nummernrevue im Zeichen des Regenbogens nicht allzu viel abgewinnen. Vielleicht war ihnen aber auch das Fremdwort Empathie nicht geläufig. Deshalb hier einige Gedankenstützen: Verstehen – Einfühlungsgabe – Aufgeschlossenheit – Rücksicht – Herzlichkeit – Sympathie – Zuwendung – Mitgefühl – Nächstenliebe.

    Der großen Mehrheit der Besucher war aber der Begriff nicht FREMD, wie der lang anhaltende Schlussapplaus erkennen ließ.

  • Griechischer Abend

    Tolle Stimmung herrschte am 25. August im „Hellenic AURA“ Restaurant in Brunn am Gebirge. Der Brunner Kultur Club hat einen Griechischen Abend veranstaltet und die Gäste des bis an die Kapazitätsgrenze gefüllten Lokals wurden rasch an ihren letzten Griechenland Urlaub erinnert. Der Wettergott hat mitgespielt und so mancher eingefleischte Griechenland Fan wähnte sich beim Anblick der hinter dem Brunnerberg verschwindenden Abendsonne an die mediterrane Küste im Mittelmeer versetzt.

    Restaurantchef Athanassios (Sakis) Gravanis und seine Küchenmannschaft sorgten für schmackhaftes Essen und Geschäftsführerin Nereida Fezga sorgte mit ihren aufmerksamen und freundlichen Kellnern, dass die bestellten Speisen und Getränke rasch auf die Tische kamen.

    Das Wort Nostalgie setzt sich aus den zwei griechischen Wörtern nastos und algos zusammen – Rückkehr und Leiden. Frei interpretiert: Wehmütige Hinwendung zu vergangenen Zeiten. Und genau diese Emotionen weckte die Gruppe „Nostalgia“ (drei waschechte Griechen) mit ihren mit- und hinreißend gespielten Griechischen Volksweisen, mit denen sie augenblicklich den Kontakt zum Publikum fanden. Es fiel nicht schwer, gedanklich in Griechenland zu sein.

    Ein schönes, gemütliches Ambiente, sehr gutes Essen, eine umfangreiche Wein- und Getränkekarte, heiße Zorba-Live-Stimmung und nettes, freundliches Personal – das Hellenic AURA Restaurant hat wieder einmal unter Beweis gestellt, warum es den Anspruch erhebt, die Nr. 1 der Griechischen Gastronomie in der Thermenregion zu sein.

  • Die Liab is so guat

    Einen herzerfrischenden Abend erlebten die Besucher am 16. Mai im Stadl des Brunner Heimathauses. Zu hören gab es Lieder und Lesungen rund um das facettenreiche Thema Erotik.
    Roland Sulzer (Akkordeon) und Rudi Koschelu (Kontragitarre) brachten Lieder von Karl Hodina, Ernst Arnold, Franz Böhm, Alexander Krakauer, Walter Hojsa u.a. amüsant und spritzig zu Gehör. Gert Meitz trug erotische Literatur von Wilhelm Busch, Peter Hammerschlag, Erich Kästner, Julie Schrader, Fritz Grünbaum u.a. vor, direkt und indirekt, niemals anstößig, aber frivol und mit einer Prise Ironie.
    Das Publikum amüsierte sich prächtig und hatte auch einiges zu lachen. Ein Abend, der allen etwas bot, die noch träumen können.

  • Rigoletto - Opernfahrt nach Bratislava

    Treffpunkt war vor der Volksschule in Brunn am Gebirge. Pünktlich um 15:30 Uhr traten die 50 Opernliebhaber die Reise nach Bratislava an. Die Fahrt war kurz und angenehm, der Bus vom Reisebüro Felner (Perchtoldsdorf) war modern und bequem, der Fahrer war zuverlässig und freundlich. Nach etwas mehr als einer Stunde Fahrzeit wartete schon der örtliche Reiseleiter bei der Ankunft in Bratislava. Ebenfalls sehr freundlich – und vor allem mit guten Deutschkenntnissen – führte er die Gruppe ins Restaurant Zichy, wo das Abendessen eingenommen wurde. Das Essen war gut und ebenso der Service. Die Eintrittskarten für die Opernvorstellung waren schon vorbereitet und wurden im Restaurant jedem Teilnehmer überreicht. Anschließend ging die Fahrt weiter an den Rand des Stadtzentrums in die Nähe des Donauufers, wo zeitgerecht der Neubau des slowakischen Nationaltheaters – auch bekannt als „die neue Oper“ – erreicht wurde.

    Pünktlich um 19 Uhr hob sich der Vorhang.
    Rigoletto ist der bucklige Hofnarr des Herzogs von Mantua, eines notorischen Frauenhelden. Stets macht der Narr sich über die Opfer des Herzogs sowie deren gehörnte Ehemänner und entsetzte Väter lustig und demütigt sie mit beißendem Spott. Der Graf von Monterone, Vater eines der herzöglichen Opfer, verflucht den Narren daraufhin ob seiner Bosheit. Als Rigoletto vorschlägt, die Frau des Grafen Ceprano für seinen Herren zu entführen, ist die Hofgesellschaft darüber so erzürnt, dass sie, um dem bösartigen Narren einen Denkzettel zu verpassen, stattdessen Rigolettos vermeintliche Geliebte Gilda, in Wahrheit die Tochter des Narren, entführt.
    Im Palast trifft Rigoletto seine vermisste Tochter wieder, die ihm gesteht, zwischenzeitlich vom Herzog verführt worden zu sein. Der Narr, der nun seine eigene Tochter durch den Herzog ihrer Ehre beraubt sieht, entschließt sich, den Herzog ermorden zu lassen. Der gedungene Mörder Sparafucile ersticht jedoch tragischerweise Gilda, als diese den Herzog aus Liebe zu retten versucht – womit sich der Fluch des Grafen von Monterone erfüllt.

    Nach der Vorstellung wartete bereits der Bus vor der Oper und mit der einen oder anderen Melodie im Ohr reisten die Teilnehmer zurück nach Hause.

    Es war ein schöner Abend mit einer fabelhaften Darbietung.

  • Die Provence - Ocker trifft Violett

    Bereits zum 15. Mal zeigten Gabi und Bruno Splichal am 16. März 2017 im Festsaal BRUNO in Brunn am Gebirge einen Lichtbildvortrag über eine ihrer zahlreichen Reisen und begeisterten wieder das Publikum. Beide verbindet ja ein gemeinsames Hobby: Sie sind passionierte Fotografen und bezeichnen selbst ihre Leidenschaft als „Fotomanie“. Die Liebe zu diesem Metier spürt man bei ihren Erzählungen und sieht man vor allem beim Betrachten ihrer Bilder - ein Feuerwerk an Natur, Menschen, Landschaften und Architektur.
    In den Anfangsjahren präsentierten sie ihre Reisevorträge noch mit einem Diaprojektor. Klick-Klack – ein Bild nach dem anderen erschien auf der Leinwand und das Publikum lauschte den Ausführungen des oder der Vortragenden. In den Folgejahren haben sich auch Diavorträge weiterentwickelt. Durch den Einsatz mehrerer Projektoren und mit Überblendtechnik wurden die Darbietungen lebendiger. Aber das charakteristische „Klick-Klack“ beim Weiterschalten zum nächsten Bild blieb noch lange Zeit erhalten. Gabi und Bruno zeigten uns auf diese Art und Weise in den vergangenen Jahren die Sehenswürdigkeiten von Guadeloupe, der kleinen Sunda-Inseln sowie der Kanaren und stellten uns Sizilien, Nordspanien und Südengland vor.
    Seit einigen Jahren sind auch digitale Projektoren („Beamer") technisch so ausgereift, dass sie mit der Bildqualität klassischer Diaprojektoren leicht mithalten können und zusätzlich auch noch gestalterische Möglichkeiten bieten. Heutzutage werden Lichtbildvorträge am Computer produziert und für die Präsentation vorbereitet. Verschiedenste Medien wie Bilder, Musik, Geräusche und auch Videosequenzen mit Originalton können dafür eingesetzt werden. HD-Qualität und Format 16:9 sind Standard und eine Unmenge an elektronischen Effekten garantieren ausgefeilte und unterhaltsame „Multimedia-Shows“. Mit der modernisierten Vorführtechnik haben Gabi und Bruno auch schon die Sehenswürdigkeiten von Neapel, Sardinien, Teneriffa, Mallorca, Malta, Gomera und Valencia mit großem Erfolg einem interessierten Publikum vorgeführt.
    In der Präsentation am 16. März zeigten sie Erlebnisse einer Rundreise durch die Provence – einer der Sehnsuchtsorte vieler Menschen überhaupt. Die mehr als 100 Besucher sahen beeindruckende Bilder von romantischen Bergdörfern, lila blühenden Lavendelfeldern, leuchtenden Ockerfelsen, türkisblauen Meeresbuchten und der größten Canyon-Schlucht Europas, untermalt von passender Musik und begleitet von interessanten und kurzweiligen Kommentaren.

    Es war wieder ein erfolgreicher Abend.

  • Mord am Teller

    Am 18. Februar, kurz nach 18:30 Uhr, begann im Restaurant Hlavacek eine mörderische Nacht. Das Ensemble „Tinte & Kaffee“ präsentierte mit „Mord am Teller“ eine Dinner & Crime Vorstellung. Die Handlung spielte in England in den 20er Jahren. Auf Schloss Rutherford Hall wurde ein großes Fest gegeben, ein Galadinner zum Gedenken des exakt vor einem Jahr plötzlich und unerwartet dahingeschiedenen Sir Robert. Aber schon allzu bald wurden die Festgäste (in Form des Publikums) Zeugen von bizarren Ereignissen. Die Tochter des Hauses trieb mit ihrem Wunsch, Schauspielerin zu werden, ihre sittenstrenge Mutter – Sir Roberts Witwe Lady Rowena – an den Rand der Verzweiflung. Der Kochkünstler Maître Antoine und die neue, aus Österreich importierte, Köchin Mitzi führten einen unbarmherzigen kulinarischen Kampf um die Oberhoheit in der Schlossküche und gingen dabei über Leichen. Der unnahbare Butler gab sich geheimnisvoll und auch die schrullige Miss Pebbles verhielt sich seltsam. Der neue Dorfpfarrer machte seine Aufwartung und dann nahm das Unheil seinen Lauf – ein Mord geschah. In der Folge wurde weiter betrogen, gelogen und gemordet. Und so mancher Hobby-Kriminalist wähnte sich dem Mörder auf der Spur und wurde dann doch eines Besseren belehrt.

    Das Stück überraschte mit vielen Irreführungen und Kehrtwendungen. Und während den Schauspielern das Essen wegen Mitzis zweifelhaften Kochkünsten im Munde stecken blieb, ließen es sich die rund 150 Zuschauer besonders gut schmecken. Das Küchenteam (Andreas Hlavacek, Doris Hlavacek und Martina Peplan-Filgitzhofer) bereitete – namentlich zum Stück passende – besondere Köstlichkeiten vor. Als Vorspeise gab es einen „mörderisch guten Räucherlachs“, für die Hauptspeise konnte man zwischen einem „toten Schwein – ertränkt in Pilzrahmsoße“ und „grüngesichtiger Pasta mit grausam zerhacktem Spinat“ wählen und als Nachspeise gab es einen „betrunkenen Schwarzwälder – unter Weichseln begraben“. Sowohl die Schauspieler als auch das Servierpersonal vollbrachten eine logistische Meisterleistung. Bedingt durch zwei Gasträume musste jede Szene zweimal gespielt werden und die Speisen mussten einmal hierhin und dann wieder dorthin serviert werden.

    Crime, Comedy, Mystery, Kulinarik – und ein ausverkauftes Haus: Es war ein gelungener Abend.

  • Der Camino Sur

    Am 20. Jänner 2017 präsentierte „Ernesto“ Mischer den Multimedia-Vortrag von seiner letzten Wanderung entlang des „Camino Sur“ im gut besuchten Saal des Hotel- und Restaurantbetriebes Hlavacek. Schon seit dem Jahr 2000 ist er fast jedes Jahr als Jakobspilger unterwegs. Viele interessante Vorträge haben wir schon von ihm gehört.

    Der Jakobsweg zählt wohl zu den bekanntesten Pilgerwegen Europas. Zahlreiche Menschen machen sich jedes Jahr auf, um entweder bis nach Santiago de Compostella zum Grab des Apostels Jakobus zu gelangen oder Teilstrecken auf einem der vielen Jakobswege in diese Richtung zu gehen. Was bewegt eigentlich einen Menschen, diesen Weg zu gehen? Jeder hat seinen eigenen Grund für dieses Vorhaben. Manche gehen den Weg aus religiösen oder spirituellen Gründen, manche aus sportlichen Gründen und manche möchten einfach einen schönen Wanderurlaub genießen. Meistens aber spricht so eine Wanderung Körper, Geist und Seele gleichermaßen an.

    Ausgangspunkt war diesmal Huelva im Südwesten Andalusiens, von wo aus im Jahr 1492 auch Christoph Columbus zu seiner abenteuerlichen Expedition nach Westen aufgebrochen ist (das „Stiegl-Columbus 1492“, ein „Pale Ale“-Bier für Entdecker soll daran erinnern).

    Ausgerüstet mit Rucksack, Wanderstöcken und einem passablen Spanisch-Sprachschatz wurde der Weg in Angriff genommen. Bei den ersten Etappen ließ es Ernesto noch langsam angehen. Nach den Erfahrungen von bereits 15 Wanderungen und im Alter von fast 80 Jahren muss man nicht mehr Etappensieger werden. Die Routine half ihm auch, die oftmals versteckten Wegmarkierungen zu finden. Und seine Sprachkenntnisse erleichterten es ihm, auch in kleinen Ortschaften ein Quartier für die Nacht zu finden. Zu fast allen Bildern im Vortrag gab es eine kurze Geschichte und so war auch dieser Abend wieder – wie immer, wenn Ernesto erzählt – interessant, kurzweilig und amüsant.

    Die Gäste bedankten sich mit starkem Beifall.

  • Adventabend: Heiter - besinnlich - gemütlich

    Das Restaurant im Golf & Country Club Brunn bot am 16. Dezember den idealen Rahmen für einen stimmungsvollen Adventabend. Bernhard Schemel las einige auf die Advents- und Weihnachtszeit abgestimmte heitere Kurzgeschichten und Gedichte und das „Trio 17.18“ begleitete musikalisch mit festlicher Musik aus früheren Jahrhunderten.
    Freiwillige Spenden der Besucher kamen einem jungen behinderten und bedürftigen Kind aus Brunn zu Gute. Die Küche bot köstliche Speisen und Getränke und so ging der Abend nach den Darbietungen nahtlos über in ein gemütliches Beisammensein in angenehmer Clubatmosphäre.

  • Schluss mit Genuss?! Na sicher nicht!

    Ein Genuss für die Ohren und auch für die Augen war die Kabarettistin Guggi Hofbauer, die am 7. Oktober im Saal des Hotel- und Restaurantbetriebs Hlavacek die zahlreichen Gäste unterhielt.
    Ihr Genusstherapeut hat ihr bereits in der ersten Sitzung „Schluss mit Genuss“ verordnet – aber Guggi will sich daran „sicher nicht“ halten und macht im Laufe des Abends das Publikum mit den vielen Genüssen vertraut, die nicht nur sie selbst, sondern auch eine 47-jährige Teenagerin, ein streitendes Paar, ein arbeitsloser Banker und ein Online-Dating-Couple weiterhin herzhaft genießen wollen. Diesen „Nicht-Verzicht“ har sie mit leicht schlüpfrigen Texten, geschmeidigen Bewegungen und fetzigen Songs in Szene gesetzt. Begeisterter Applaus aller Zuhörer ohne Ausnahme war die Folge.

  • Jazz beim Heurigen

    Eine ganz besondere musikalische Zeitreise erlebten die Gäste am Donnerstag, 1. September im gut besetzten Heurigenlokal Hössl. Die „Vienna Jazz Group“ unter Bandleader Hermann Ledl bot Jazzmusik in höchster Qualität. Von New York über Chicago nach Rio, von der Swing-Ära zum Jazz der 60er Jahre führte die Reise. Das Programm umfasste Themen von Duke Ellington, George Gershwin, Eroll Garner und vielen anderen Komponisten und bekannten Jazzmusikern.
    Die seit 1974 aktive Formation ließ technisch nichts zu wünschen übrig. Die sechs Musiker überzeugten mit Perfektion und Spielwitz. Das Publikum dankte mit viel Applaus und entließ die Band erst nach drei Zugaben.

  • IRLAND - Die grüne Insel

    Einen „Irischen Abend“ hat der Brunner Kultur Club am Freitag, 1. Juli im Restaurant des Brunner Golf & Country Clubs organisiert.
    Der raue Charme Irlands, die typischen Pubs, deren gemütliches Flair zum Verweilen einlädt und in denen gerne das eine oder andere Glas Whiskey geleert wird. Dazu Musik, die Fröhlichkeit und Melancholie auf einzigartige Weise vereint: Das alles macht den Reiz Irlands aus und bietet ausreichend Stoff für einen geselligen Abend – ganz im Zeichen der irischen Lebensart.
    Vorträge und Bilder brachten den Gästen die Traditionen und die Lebensweise der Bewohner der „Grünen Insel“ näher. „Rosheen Gael“ – eine 3-köpfige Musikergruppe sorgte für traditionelle irische Folk-Music. Abwechselnd tiefgründige melodiöse Balladen und dann wieder flotte, rhythmische Lieder. Das Speisen- und Getränkeangebot des Restaurants brachte Gaumen und Magen zum Wohlfühlen. Es gab irische Spezialitäten und natürlich gab es auch echtes Guiness – das legendäre schwarze Bier Irlands – um den Durst zu löschen.

    Es war ein abwechslungsreicher und kurzweiliger Abend.

  • Literatur im Hof

    Der Wettergott war gnädig und so konnte die Veranstaltung „Literatur im Hof“ beim Heurigenwirt Hössl bei Sonnenschein und blauem Himmel im Freien abgehalten werden. Insgesamt 16 Personen haben aus ihren Lieblingsbüchern vorgelesen bzw. auch selbst verfasste Literatur vorgetragen. Der Nachmittag war abwechslungsreich, manchmal tiefsinnig und dann wieder humorvoll und sehr witzig. Manche Lesestücke regten zum Nachdenken an, waren intelligent und philosophisch und dann wieder spannend und kurzweilig. Es war ein interessanter Mix von leisen Tönen und deftigen Phrasen, teilweise bewegend und psychotherapeutisch, tat manchmal weh und dann wieder gut. Es war gute Unterhaltung.
    Gelesen haben:

    Dipl. Ing. Reinhard Kluger:
    Kurt Tucholsky - Wo kommen die Löcher im Käse her?
    (Entlarvung menschlicher Verhaltensweisen)

    Herlinde Felt:
    Franz Karl Ginzkey - Der Teufel und die Bognerin.
    (Ballade – Anleitung zur Selbstverteidigung für Frauen)

    Bgm. Dr. Andreas Linhart:
    Heimito von Doderer - Untergang einer Hausmeisterfamilie zu Wien im Jahr1857.
    (Gesellschaftliches Zeitdokument)

    Gertrude Weese:
    Las aus eigenen Werken
    (z.B. eine literarische Beschreibung von Gerüchen)

    VBgm. Mathias Müller:
    Wiener Mundartgedichte von Peter Tramontana
    (amüsant – heiter – witzig – zum Brüllen komisch)

    Guido Radschiner:
    Gedichte mit dem Thema Eisenbahn
    (heiter – amüsant)

    VBgm. Gerhard Feichter:
    Tarek Leitner – Wo leben wir denn?
    (Einblicke in die gebaute Landschaft als Seele unserer Gesellschaft)

    Bgmin. a.D. Helga Markowitsch:
    Irene Dische - Liebe Mom, lieber Dad.
    (Ungewöhnliche Art, den Eltern die Schwangerschaft mitzuteilen)

    OSR Ursel Hatzinger-Winkler:
    Las eigene Manuskripte
    (z.B. über eine schwierige Bekannte oder über Erlebnisse auf der Reise nach New York)

    Pfarrer Mag. Adolf Valenta:
    Paul Watzlawik – Anleitung zum Unglücklichsein.
    (Wie man den Alltag unerträglich und das Triviale enorm machen kann)

    GRin Luise-Maria Schuster:
    Antoine de Saint-Exupéry – Der kleine Prinz
    (Kritik am Werteverfall der Gesellschaft)

    GRin Brigitta Hirsch:
    Las aus eigenen Werken
    (z.B. ein literarischer Spaziergang durch Brunns Heurigenszenerie)

    Klaus Wagner:
    Bericht aus dem Knast
    (bringt nur Vorteile, Rundumbetreuung, einbruchssicherer Wohnort, usw.)

    Elisabeth Matzinger:
    Joachim Meyerhoff – Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke.
    (kunstvolle Verbindung von Komik und Tragik)

    Bibliothekar Herbert Reinisch:
    Orhan Pamuk, einer der wichtigsten Schriftsteller aus der Türkei
    (verbindet zwischen modernem europäischen Roman und der Tradition des Orients)

    Johanna Padlesak:
    Gedichte aus eigener Feder
    (heiter und amüsant)

    Für die musikalische Unterhaltung sorgte das Duo Omaha-Musik mit Oldies, volkstümlichen Hits und Wiener Liedern. Für die Kulinarik sorgte der Hausherr Markus Hössl.


  • Opernfahrt nach Bratislava: CARMEN

    Treffpunkt war vor der Volksschule in Brunn am Gebirge. Pünktlich um 15:30 Uhr traten die 50 Opernliebhaber die Reise nach Bratislava an. Die Fahrt war kurz und angenehm, der Bus vom Reisebüro Felner (Perchtoldsdorf) war modern und bequem, der Fahrer war zuverlässig und freundlich. Nach etwas mehr als einer Stunde Fahrzeit wartete schon der örtliche Reiseleiter bei der Ankunft in Bratislava. Ebenfalls sehr freundlich – und vor allem mit guten Deutschkenntnissen – führte er die Gruppe zunächst durch die Innenstadt und zeigte sich sachkundig bei der Beschreibung vieler baulicher Sehenswürdigkeiten.
    Das Abendessen wurde im Restaurant Zichy eingenommen, das Essen war gut und ebenso der Service. Die Eintrittskarten für die Opernvorstellung waren schon vorbereitet und wurden im Restaurant jedem Teilnehmer überreicht. Vom Restaurant waren es nur einige Minuten Fußmarsch und so ist man auch zeitgerecht im Operngebäude angekommen.

    Das Slowakische Nationaltheater am Hviezdoslav Platz ist auch als „Oper Bratislava“ bekannt. Es ist das älteste und professionellste Theater (und Oper) der Slowakei und wird vom Publikum wegen seiner traditionellen Atmosphäre geschätzt. Der Ruf der Oper ist insbesondere im nahen Wien sehr gut. Mit zahlreichen Opern- Ballett- und Theateraufführungen ist das Nationaltheater von Bratislava eine internationale Institution geworden. Hier treffen sich jeden Abend Qualität und Emotion auf der Bühne.

    Pünktlich um 19 Uhr hob sich der Vorhang.
    Carmen – das ist ein hinreißend realistisches Musikdrama über Sehnsucht, Leidenschaft, Rache und Tod. Carmen ist frei und unabhängig, leidenschaftlich und kompromisslos; sie lebt und liebt fern von jeglicher Gesellschaftskonvention. In einem Streit mit einer Kollegin wird sie handgreiflich und soll vom Soldaten Don José ins Gefängnis gebracht werden. Doch dieser ist längst unsterblich in sie verliebt. Don José wird zunehmend von Carmen in die Illegalität geführt. Auch Micaela, ein Mädchen aus seiner Heimatstadt, kann ihn nicht davor bewahren. Als Carmen ihren Gefallen an ihm verliert und auch noch der erfolgreiche Torero Escamillo auf der Bildfläche erscheint, nimmt das Schicksal eine verhängnisvolle Wendung.

    Nach der Vorstellung wartete bereits der Bus vor der Oper und mit der einen oder anderen Melodie im Ohr reisten die Teilnehmer zurück nach Hause.

    Es war ein schöner Abend mit einer fabelhaften Darbietung.

  • 1-2-3 Spiel, Spaß und Zauberei

    Andreas Buchsbaum – vulgo „Mr. Magic Junior“ – hat am 13. März 2016 die Besucher im voll besetzten Saal 105 im Ortszentrum BRUNO wahrhaftig zum Staunen gebracht. Seine Zauberstücke waren sehr professionell und so perfekt inszeniert, dass bei den kleinen, aber auch bei den großen Zusehern große Verblüffung zu erkennen war. Besonders bemerkenswert an der perfekten Zaubershow war, dass bei allen Kunststücken die Kinder aktiv mit eingebunden wurden. Buchsbaum hatte sein Publikum ständig im Blick und sorgte dafür, dass alle stets voll bei der Sache waren. Er hat Hürden und Herausforderungen im Umgang mit einer Horde 4-10 Jährigen geduldig, souverän und freundlich gemeistert. Und auch die begleitenden Eltern und Großeltern, die natürlich versuchten, jeden Zaubertrick zu durchschauen, kamen voll auf ihre Kosten, mussten aber am Ende der Show ebenfalls unwissend nach Hause gehen.

    Nach der 60minütigen Zaubershow zeigte „Magic Junior“ noch seine Fähigkeiten in der Ballonmodelage, indem er tolle Figuren kunstvoll aus Luftballons modellierte. Jedes Kind bekam eine Ballonfigur als Erinnerung an diesen tollen Nachmittag.

    Die Show war sehr unterhaltsam, Zauberei zum anfassen, zum mitmachen, zum hautnah erleben, zum Spaß haben, zum staunen, zum freuen und zum lachen – sie war unterhaltsam und spannend.

    Großes Kompliment an Andreas Buchsbaum – wir empfehlen ihn wärmstens weiter.

  • Gomera & Valencia - Natur und Kultur

    Wie schon in den vergangenen Jahren war auch diesmal der Lichtbildvortrag von Gabi und Bruno Splichal im Festsaal BRUNO gut besucht. Am 18. Februar 2016 zeigten sie beeindruckende Bilder von ihrer Reise auf die Kanarischen Inseln.

    Zunächst vermittelten sie Eindrücke von „La Gomera“, der zweitgrößten Insel des kanarischen Archipels. Hier findet man noch grandiose Natur, nebelig feuchte Märchenwälder, bizarre Felsenfestungen und Canyons, einsame Klippen und grüne Täler mit fruchtbaren Böden. Interessante Fotomotive bietet diese Insel auf Schritt und Tritt.

    Im zweiten Teil der Show zeigten sie uns Bilder von ihrem Besuch in der Großstadt Valencia – einer Stadt der architektonischen Gegensätze. Die Altstadt ist so, wie man sich die Altstadt jeder spanischen Stadt eigentlich vorstellt. Die Metropole bietet aber auch Eindrücke und das Flair einer aufstrebenden Großstadt. Sport in Hülle und Fülle, ein ausgelassenes Nachtleben und ein breites kulturelles Angebot. Beeindruckend ist aber vor allem die teils futuristisch anmutende Architektur, die zum historischen Valencia gegensätzlicher nicht sein könnte. Eine moderne Stadt, die sich immer wieder neu erfindet.

    Die Bilder waren faszinierend, die begleitenden Kommentare waren spannend, interessant und kurzweilig.

    Ein toller Abend.

  • Jakobsweg Weinviertel

    Schon viele male hat Ernesto mit Vorträgen in Bild und Ton über seine Jakobswegwanderungen seine Gäste unterhalten. Heiße Sommer, grüne Wälder, staubige Straßen, einsame Wege, Weinreben, Weizenfelder und links und rechts Spanien.
    Diesmal war es anders. Heißer Sommer, grüne Wälder, staubige Straßen, einsame Wege, Weinreben, Weizenfelder und links und rechts Weinviertel.

    Der 2010 eröffnete „Jakobsweg-Weinviertel“ hat sich schnell zu einer bedeutenden touristischen Initiative des Weinviertels entwickelt.

    Ernestos Weg begann auf dem heiligen Berg bei Mikulov in Südmähren und führte ihn zunächst über die österreichische Grenze in den niederösterreichischen Bezirk Mistelbach nach Falkenstein mit der Pfarrkirche Sankt Jakob. Vorbei an der Stadt Poysdorf erreichte er die 1751 erbaute Wallfahrtskirche Maria Bründl in Wilhelmsdorf. Nach einem Besuch in Mistelbach und einem Theaterbesuch in Asparn an der Zaya führte der Weg weiter durch den Leiser Wald und erreichte auf dem Buschberg mit 491m ü.A. den höchsten Punkt, wo ihn der Trockenrasen an die spanische Meseta erinnerte, bevor er in die Gemeinde Ernstbrunn im Bezirk Korneuburg kam. Weiter ging es zumeist über Feldwege durch Großrußbach, Karnabrunn und über den Michlberg nach Leitzersdorf, wo im Ortszentrum eine Jakobskirche steht, deren ältester Bauteil aus dem Jahr 1200 stammt. Stockerau ist nach Krems die zweitgrößte Stadt auf dem Weinviertler Jakobsweg und gleichzeitig die größte Stadt des Weinviertels. Sie verfügt über eine sehenswerte Altstadt mit der dem heiligen Stefan geweihten barocken Stadtpfarrkirche mit dem höchsten Kirchturm Niederösterreichs. Die nächsten bemerkenswerten Orte waren Hausleiten (St. Agatha Kirche), Stetteldorf am Wagram und Königsbrunn. Weiter führte der Weg über Feuersbrunn nach Etsdorf (Jakobskirche aus 1230) und über eine Kampbrücke verlässt man dann das Weinviertel Richtung Waldviertel, wo man bis kurz vor Brunn im Felde (Jakobskirche, 1355) westlich des Kamp wandert. Kurz vor der Stadt Krems steigt der Weg noch einmal leicht an und führt oberhalb der Marktgemeinde Rohrendorf nach Krems an der Donau, wo Ernesto die Pilgerurkunde in Empfang nehmen konnte.

    Der Abschnitt „Jakobsweg-Weinviertel“ war geschafft.

    Resümee des vortragenden Pilgers (der schon viele Jakobswegabschnitte in Spanien und Frankreich gemeistert hat): „Es war eine neue Erfahrung. Glücksgefühle und Niedergeschlagenheit sind durchaus mit den Erfahrungen aus der Vergangenheit vergleichbar. Aber mit zwei wesentlichen Unterschieden. Start- und Endpunkt sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar, befinden sich also nicht irgendwo in der Pampa“.

    Resümee des Zuhörers: „Zu jeder Sehenswürdigkeit entlang des Weges, zu jeder Unterkunft und zu jedem Mittags- oder Abendmahl wusste Ernesto eine Anekdote, ein Bonmot oder ein selbst verfasstes Gedichterl beizusteuern. Dies schlägt sich zwar in der Dauer seiner Vorträge nieder, macht diese aber auch amüsant und kurzweilig“.

    Das Publikum im vollbesetzten Saal des Hotel Hlavacek (fast 90 Besucher) dankte mit starkem Applaus.

  • Brassissimo

    Ein musikalisch hoch interessantes und abwechslungsreiches Konzert auf bewundernswertem Niveau bot das Blechbläserquintett „BRASSISSIMO-Vienna“ am 18. Dezember in der Brunner Pfarrkirche St. Kunigunde, das auf Einladung des Brunner Kultur Clubs „Sound of Christmas“ zu Gehör brachte. Virtuos spannten die fünf Spitzenmusiker einen Bogen von klassischen Themen über Musicalmelodien bis hin zur Moderne – von Rossini, Händel und Mozart bis Stephen Sondheim, Leroy Anderson und Leonard Bernstein. Ein eingespieltes Team, mit viel Liebe zum Instrument, musizierte mit Engagement, Witz und perfekter Musikalität. Mit einer Leichtigkeit beherrschten Marcus Schmidinger (Horn), Freddy Staudigl (1. Trompete), Andreas Bergmann (2. Trompete), Jean Nield (Posaune) und Martin Urban (Tuba) ihre Instrumente. Das Programm war ein kunterbuntes Gesamtspektakel, gepaart mit witzigen Showeinlagen, z.B. als die Musiker beim Katzenduett maskiert als musizierend-maunzende Katzen auftraten, oder beim „When the Saints…..“, als sie musizierend durch das Kirchenschiff marschierten und sich mit ihren Instrumenten zu den Besuchern setzten. Der perfekt dargebotene Unsinn faszinierte das Publikum. Und auch die spaßige Moderation des Hornisten und des Tubisten sorgte für so manches Schmunzeln bei den Besuchern.
    Es war beste Brassmusik. Das Publikum dankte mit lang anhaltendem und begeisterten Applaus und entließ die Ausnahmemusiker erst nach zwei Zugaben.

  • Scharfe Texte - Heiße Lieder

    Wer das Trio Lepschi schon einmal erlebt hat, der weiß, dass sie sich noch nie ein Blatt vor den Mund genommen haben. So auch am Freitag 13. November im Hotel & Restaurant Hlavacek, wo sich die drei Freigeister einmal mehr als wahre Wort- und Musikakrobaten präsentierten und ihre ganz eigene Version von Wiener Musik zu Gehör brachten. Eine Version, die mit dem traditionellen Wienerlied fast gar nichts mehr gemein hat. Die typisch Wienerische Klangnote schwingt zwar gelegentlich noch mit, aber oft lassen die eigenwilligen Querdenker auch Einflüsse anderer Stile einfließen. An einer Stelle den Tango, an anderer Blues und Country und wiederum an anderen gibt man sich jazzig. Auch wissen sie, wie man mit Worten spielt, mit ihnen jongliert und sie in kunstvolle, manchmal auch recht schräge Reime verpackt, wie z.B. im Ortsnamenlied „Maid aus Wulkaprodersdorf“, in dem österreichische Dörfer und Städte sprachspielerisch – manchmal auch ziemlich deftig – zu kleinen G’schichtln zusammengefügt werden.
    Das Trio Lepschi – drei Herren im besten Alter – sorgte für einen vergnüglichen und kurzweiligen Abend. Nach verdientem Applaus gab es noch drei Zugaben.
    Im Saal waren auch diesmal wieder Gemälde ausgestellt. Drei Werke von unserem Mitglied Rudolf Scheer.

  • Turn Your Radio On

    Bereits zum fünften Mal hat der Brunner Kultur Club Andy Lee Lang – Österreichs erfolgreichsten Pianoman – am Samstag den 17. Oktober 2015 nach Brunn am Gebirge gebracht. Anlass war das Festkonzert zum 20jährigen Bestandsjubiläum des BKC. Mit seiner fünfköpfigen Band und zwei Backgroundsängern zauberte Andy wieder eine fulminante Show auf die Bühne im neuen BRUNO-Festsaal. Mit dem Programm „Turn Your Radio On“ entführte er sein Publikum auf eine Zeitreise zurück in die Pop- und Rockmusik der 70er Jahre und somit in die Musikära seiner Jugend. Bereits nach wenigen Minuten hatte Andy sein Publikum in seinen Bann gezogen und es wurde eifrig mitgesungen und mitgeklatscht. Zu hören gab es Hits von Elton John, Billy Joel, Smokie, Creedance Clearwater Revival und vielen anderen. Die Show hatte den Charakter einer Radiosendung der damaligen Zeit, denn Andy performte nicht nur seine Lieblingshits aus den 70ern, sondern es wurden auch Original Werbungen, Zitate, Versprecher und Ansagen jener Zeit zugespielt.
    Nach der Pause wurde dann der Platz vor der Bühne zum Tanzparkett und kaum jemanden hielt es auf den Sesseln. Als krönenden Abschluss des Abends brachte Andy mit seiner akrobatischen Show am Klavier den Saal zum Kochen – das Publikum bedankte sich mit standing ovations beim Ausnahmekünstler und Topentertainer.

  • Dem Gesetz genüge getan

    Statutenkonform fand am 4. September 2015 die Generalversammlung des Brunner Kultur Clubs im gut besuchten Saal des Hotel Hlavacek statt. Im zwanzigjährigen Bestehen des Brunner Kultur Clubs war dies die 10. Generalversammlung. Der Abend wurde mit schwungvollen Melodien eröffnet, gespielt von Axel Ramerseder am elektrischen Klavier. Axel war 1995 eines der Gründungsmitglieder des Brunner Kultur Clubs.
    Nach den Begrüßungsworten des Obmanns Willi Zimmermann wird mit einer Schweigeminute der verstorbenen Mitglieder gedacht. Schriftführer Helmut Bussecker gibt einen gerafften Überblick über 20 Jahre Vereinsgeschichte. Gabi und Bruno Splichal wegen ihres langjährigen Engagements für den BKC zu Ehrenmitgliedern ernannt. Es folgt der Bericht der Kassierin Regine Gessl, der darlegt, dass der Verein auf gesunden Füßen steht. Die Rechnungsprüfer bestätigen dann die ordentliche Prüfung der Finanzgebarung. Auf Antrag der Rechnungsprüfer werden die Kassierin und der gesamte Vorstand entlastet.
    Als Kontrastprogramm zur musikalischen Eröffnung spielt dann Johanna Beisteiner spanische Melodien auf der Konzertgitarre und beweist dabei bewundernswertes Können.
    Frau Bürgermeister a.D. Helga Markowitsch übernimmt den Vorsitz zur Neuwahl des Vorstands. Es liegt nur ein Wahlvorschlag vor und die zur Wahl stehenden Funktionäre werden einstimmig gewählt.

    Der neue Vorstand:

    Obmann: Wilhelm Zimmermann
    Obmann-Stv.: Dr. Ernst Mischer
    Kassierin: Regine Gessl
    Kassierin-Stv. :Gabriele Horak-Cetin
    Schriftführer: Ing. Helmut Bussecker
    Schriftführer-Stv.: Ilse Szaal
    Öffentlichkeitsarbeit: Hubert Staubmann
    Technikreferent: Franz Reindl
    Beisitzer: Elisabeth Bunka-Peklar, Ursel Hatzinger-Winkler, Brigitta Hirsch

    Rechnungsprüfer: Elisabeth Matzinger, Guido Radschiner

    Zum Ausklang unterhalten Axel Ramerseder und Johanna Beisteiner noch musikalisch die Mitglieder und Gäste.

  • La Vie En Rose

    Das wohl berühmteste – und auch ihr sonnigstes – Chanson von Edith Piaf war das Motto einer Veranstaltung am 21. August im Golf- & Country Club Brunn am Gebirge.
    Der von den Philippinen stammenden Sängerin Shirley Dimaano ist es gut gelungen, den Gesangstil des Originals zu interpretieren. Ein Gesangstil, der die Tragödien in Edith Piafs Leben widerspiegelt. Den Aufstieg aus der Gosse mit Zwischenstationen im Zirkus und im Bordell zu den nobelsten Adressen im Showgewerbe. Edith Piaf sagt einmal: „Es ist wahr, dass ich ein schreckliches Leben geführt habe; aber es war herrlich zugleich und ich habe es geliebt!“
    Im zweiten Teil des Abends brachte Shirley mit „Mitke“ – ihrem genialen Begleiter auf der Harmonika – Volkslieder aus vielen Ländern und gemeinsam schufen sie rasch eine tolle Stimmung im vollbesetzten Restaurant.
    Elisabeth Bunka-Peklar, Gitta Habisohn, Brigitta Hirsch und Franz Täubler, bildende Künstler und Mitglieder im Brunner Kultur Club, zeigten Gemälde, passend zum Thema des Abends.

  • Mitgliederausflug

    32 Personen hatten sich für den Mitgliederausflug am 16. Juli angemeldet. Pünktlich um 9 Uhr war Abfahrt von der Volksschule in Brunn. Nach
    1 Stunde Fahrzeit war das erste Tagesziel erreicht: Das Leopold Figl Museum in Rust im Tullnerfeld. Das Museum wurde 1984 in 2 Räumen der ehemaligen Volksschule eingerichtet. 1992 wurde es erweitert. Heute zeigt es in 6 modernen Räumen Fotos, Zeichnungen, Dokumente und Alltagsgegenstände vom Werdegang des ehemaligen österreichischen Bundeskanzlers, Außenministers und Landeshautmann von Niederösterreich. Mehr als eine Stunde hat uns ein sachkundiger Führer durch die Räume geführt und uns viele interessante Anekdoten erzählt.
    Nach dem Museumsbesuch fuhren wir weiter nach Atzelsdorf in den Gasthof „Grüner Baum“. Im großen, schattigen Garten schmeckte uns das Mittagmahl besonders gut – die Speisenkarte war reichhaltig, die Bedienung flott und unsere Stimmung ausgezeichnet.
    Gestärkt ging die Fahrt dann weiter nach Zeiselmauer zu einem Rundgang durch die Reste des ehemaligen Römerkastells. Der örtliche Kulturreferent hat uns auf unserem Rundgang begleitet und uns die historischen Sehenswürdigkeiten ausführlich erklärt.
    Dann ging die Fahrt weiter auf den Tulbinger Kogel, wo wir uns im riesigen – ebenfalls sehr schattigen – Garten Kaffee, Kuchen und Erfrischungsgetränke schmecken ließen. Wer Lust hatte, konnte noch die nahe gelegene Figl-Aussichtswarte erklimmen – bei hochsommerlichem Wetter kein leichtes Vergnügen. Aber einige Unentwegte hatten noch genügend Kraft im Talon und den Aufstieg gewagt. Sie wurden zumindest mit einer herrlichen Aussicht auf das Tullnerfeld belohnt.

    Es war ein gelungener, netter Ausflug und die Teilnehmer waren zufrieden.

  • The Dixie Hats

    Am 30. Mai brachte der Brunner Kultur Club Dixieland Jazz in den Festsaal des Hotel Hlavacek. Fröhlich und ausgelassen agierten die 7 Musiker der Dixie Hats ganz im Stil des Big Easy. 2 Stunden Lebenslust und Freude an Musik dargeboten in großartig arrangiertem Jazz. Stimmiger kann man Dixiland Jazz nur noch in New Orleans erleben.
    Und das Publikum spürte es auch. Während der Stücke wurden Soli wohlwollend beklatscht, am Ende gab es jeweils tosenden Applaus. Echte Jazzklub Atmosphäre. Publikum und Band trieben sich gegenseitig an - bis zum gemeinsamen Finale furioso mit "Oh When The Saints".
    Im dafür perfekten Ambiente erlebten die Besucher eine musikalische Reise von Europa nach New Orleans. Mit rhythmusfestem Jazz und viel Gesang aus der guten alten und neuen Zeit, spritzig arrangiert für heutige Ansprüche, fühlte man sich in die Bourbon Street von New Orleans versetzt. In diesem Konzert hörte man jede Menge Hits aus der Feder von Louis Amstrong, King Oliver, Fats Waller und vielen anderen Zeitgenossen.
    The Dixie Hats Jazzband wurde von dem Berndorfer Trompeter Franz Haigl gegründet, und ist bereits im In- und Ausland bekannt. Thomas Hayden (sax, voc), Martin Postl (clar), Roland Kerschbaumer (pos), Harry Postl (banjo), Peter Belohlavek (bass) und Alexander Kühmayer (drums) machen die Band komplett. Gemeinsam spielen und pflegen die 7 Musiker den traditionellen Stil des Chicago-, sowie des New Orleans Jazz-Stils.

  • Komm mit nach Afrika

    Unter diesem Titel veranstaltete der Brunner Kultur Club am 24. April eine Veranstaltung für Kinder im Alter von 4-8 Jahren im Pfarrsaal Brunn. Ein wilder Ort mit exotischen Tieren – so stellen sich Kinder Afrika vor. Aber Afrika ist viel mehr! Die beiden Workshops für Kinder stellten die Vielfalt Afrikas vor und gaben Einblick in die Lebenswelt afrikanischer Kinder.
    Wie spielen, lernen, wohnen Kinder in Afrika? Wie sieht ihr Alltag aus? Das Leben von Kindern in Afrika ist so vielfältig, wie die 54 Länder dieses Kontinents selbst. Die Workshops wurden von Pädagoginnen des Afro-Asiatischen Instituts (Wien) geleitet. Die Kinder begaben sich auf eine Reise und lernten Afrika kennen. Bei afrikanischer Musik im Hintergrund wurden zunächst ausgewählte Märchen und Geschichten erzählt. Durch das Erlernen von einfachen Liedern und Tänzen, das Kennenlernen von Instrumenten aus Afrika, Basteln von einfachen Spielzeugen, bis hin zum sich schminken wie manche afrikanische Stämme wurden die Kinder aktiv mit einbezogen und konnten eintauchen in eine afrikanische Welt und mit allen Sinnen etwas vom Alltagsleben gleichaltriger Kinder in Afrika kennenlernen.

  • A so a Gfrett

    Viel zu lachen gab es am Freitag, dem 20. März im Veranstaltungssaal des Hotel- und Restaurantbetriebes Hlavacek. Der Brunner Kultur Club hatte sich den Kabarettisten und Schriftsteller Gerhard Blaboll geholt, um seinen Gästen einen humorvollen Abend mit Niveau zu bieten.
    Blaboll ist ein Poet, der im Wiener Dialekt dichtet. Er liebt das Spiel mit Worten. Seine Gedichte und Lieder sind feinsinnig und oft mit selbstironischem Humor. Menschliches und Allzumenschliches war da zu hören. Er kennt keine Tabus, wenn er skurrile Szenen aus dem Alltag beschreibt. Selbst Betroffene können meist über seine Gedichte lachen, ohne sich verletzt zu fühlen. Die Pointen sind immer in niveauvolle, umgangssprachliche Dichtung verpackt und verraten viel Einfühlungsvermögen und eine gute Beobachtungsgabe.
    Herrlich z.B. die Geschichte vom Krankenhausbesuch. Die Besucher drängen sich so um das Krankenbett, dass der Patient in das Besucherzimmer flüchtet.
    Blaboll hat schon mit Größen wie Karlheinz Hackl, Elfriede Ott, Gerald Pichowetz oder Otto Lechner zusammengearbeitet.
    Es war eine gelungene Veranstaltung, die sich sicher etwas mehr Besucher verdient hätte.

  • Malta - Erbe aus Stein

    Im gut besuchten Festsaal BRUNO präsentierten am 26. Februar Gabi und Bruno Splichal ihre diesjährige Multivisionsshow „MALTA – Erbe aus Stein“.
    Maltas Geschichte reicht über 7000 Jahre zurück. Über Jahrhunderte war der im Zentrum des Mittelmeers gelegene winzige Archipel ein Schmelztiegel von Kulturen und Zivilisationen, der in der Welt bis heute seine Spuren hinterlassen haben. Von den ersten Menschen der Megalithkultur, den Phöniziern, Karthagern und Römern, den Osmanen und Normannen, bis zu den Rittern des Johanniter Ordens. Sie alle haben Malta für immer geprägt und ein grandioses Erbe aus Stein hinterlassen.

    Der Name Malta geht auf die punische Bezeichnung für einen Zufluchtsort (malet) zurück, die Griechen nannten die Inselgruppe Melite, bei den Römern hieß sie Melita.
    Malta war britische Kolonie und wurde 1964 unabhängig. Im Mai 2004 wurde es Mitglied der Europäischen Union und ist seitdem deren kleinster Mitgliedsstaat.

    Die Besucher waren beeindruckt von den schönen Bildern und den ergänzenden Kommentaren der Vortragenden. Inder Pause sorgte das Personal des Restaurant „Vielfalt“ für Imbiss und Erfrischungen.

  • Heiteres Kaleidoskop

    Locker und fröhlich verlief der Abend am 16. Jänner 2015 im Veranstaltungssaal vom Hotel & Restaurant Hlavacek. Der Brunner Kultur Club hatte zu einem amüsanten Abend unter dem Motto „ Heiteres Kaleidoskop“ geladen. Die rund 100 Gäste lauschten heiteren Vorträgen und schwungvoller Musik – Spaß und Gemütlichkeit standen an vorderster Stelle. Das Leseprogramm reichte von Mark Twain, Wilhelm Busch und Hugo Wiener bis Heinz Erhardt, Georg Markus und Loriot. So mancher Vortrag entlockte den Zuhörerinnen und Zuhörern mehr als nur ein Schmunzeln. Im Publikum wurden unter anderen auch Bürgermeister Dr. Andreas Linhart, Vizebürgermeister Gerhard Feichter und einige Gemeinderäte gesichtet. „Wir freuen uns, dass wir so ein treues Stammpublikum haben und auch immer wieder neue Gäste zu uns kommen“, so die Vortragenden unisono.
    Den musikalischen Teil bestritten D.J. Ježek und Bernhard Pohorec als „DJ & Bernie – Swingin’ Duo“. Gesanglich wurden sie von Monika Sieber-Führnstahl unterstützt.
    Nach fast drei Stunden verließen die Gäste gut gelaunt die Veranstaltung.

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