Brunner Kultur Club

NEWS

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  • FAUST - neue CD von Julian WALDER

    Das 21-jährige Ausnahmetalent aus Brunn am Gebirge - Julian Walder - hat seine zweite CD veröffentlicht. Entdeckt wurde er Ende 2020 vom Spanischen Recording Label "KNS Classical" und kann sich nun auch offizieller KNS Classical Artist nennen.

    Das einstündige Album ist auf den wichtigsten Streaming Plattformen weltweit veröffentlicht und auch als CD erhältlich. Faust ist eine virtuose Vertonung der Oper von Gounod von Henryk Wieniawski für Violine und Klavier. Zusätzlich beinhaltet die CD noch Werke von Schumann und Brahms sowie die Meditation von Tchaikovsky. Weitere Informationen finden Sie unter www.julianwalder.com.

  • jugend & stil - Julian Walder

    Die neue Konzertrehe jugend & stil bietet herausragende Nachwuchstalenten der klassische Musik Konzerte im stilvollen Ambiente des Palais Coburg in der hohen Kasematte.

    Lernen siede jungen KünstlerInnen im persönliche Gespräch kennen. Genießen Sie im Anschuss ein Mittagsmenü im Restaurant Clementine im Glashaus. Durch Ihr Kommen unterstützen Sie die heranwachsende MusikerInnengeneration.

    Julian Walder, unser Brunner Ausnahmetalent, tritt am

    Sonntag, 24.10.2021, 11.00 Uhr, Palais Coburg

    gemeinsam mit

    Chizu Miyamoto, Klavier
    Gast: Sanna-Milada Adam, Sopran

    auf.

    Es werden Werke von Mozart, Schubert, Vitali und Wieniawski gespielt.

    Optional:
    Mittagsmenü* im Restaurant Clementine - 2-Gang-Menü: 19,-- €, 3-Gang-Menü 23,-- €
    * Limitiertes Menükontingent. Begrüßungs-Apertif für jugend & stil-BesucherInnen inklusive.

    Reservierung
    Ticket- und Menüreservierung unter +43 699 12 55 97 98 oder office@eckartmusic.com

    Vorschau in die Adventzeit
    So., 12.12.2021 - Flöte-Harfe-Duo mit Nicole Henter & Julia Kräuter

  • Julian Walder - Auszeichnung

    „Primavera“ sollte bereits im Mai dieses Jahres das grandiose Festkonzert (mit Julian Walder und Viktoria Car) aus Anlass des 25jährigen Bestandsjubiläums des Brunner Kultur Clubs werden. Corona hat uns aber einen gewaltigen Strich durch die Rechnung gemacht – das Konzert musste auf November verschoben werden. Leider musste nun auch der Ersatztermin verschoben werden und das Konzert wird nun (hoffentlich) am 26. Mai 2021 stattfinden.
    Erfreuliches gibt es über Julian Walder – Stargeiger und Mitglied des Brunner Kultur Clubs - zu berichten. Er hat ein Sponsorship des renommierten Recording Labels „Orpheus Classical“ gewonnen. Damit wird sein digitales Album „Tchaikovsky Violin Concerto“ auf den führenden Streaming-Plattformen weltweit zum Download veröffentlicht!

    Der Vorstand des Brunner Kultur Clubs gratuliert zu dieser großen Auszeichnung.

  • Korsika - Gebirge im Meer

    Die Corona-Pandemie führte zu einer Ausnahmesituation, die uns als Veranstalter vor neue und unvorhersehbare Herausforderungen gestellt hat. Entsprechend den Vorgaben von Fachleuten und der Politik mussten wir zum Schutze unserer Gäste und auch der eigenen Mitarbeiter umfangreiche präventive Maßnahmen ergreifen, um einer möglichen Verbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken: Maskenpflicht - Desinfektionsmittelspender – Bodenmarkierungen zur Abstandshaltung – Hinweisschilder – Einbahnsystem im Publikumsverkehr – ausreichende und regelmäßige Lüftung – Speisen und Getränkeausgabe unter Einhaltung der gesetzlichen Covid 19 – Auflagen – und noch einiges mehr.

    Erfreulicherweise haben trotz der schwierigen Situation mehr als 70 Gäste den Weg in den BRUNO-Festsaal gefunden, um wieder einem der gewohnt interessanten Lichtbildvorträge von Gabi und Bruno Splichal beizuwohnen.

    Korsika ist eine vielfältige und faszinierende Insel. Atemberaubend der Anblick der Steilküste der Hafenstadt Bonifacio, die in schwindelerregender Höhe auf einer unterspülten Felsterrasse liegt. Wunderschön die Strände Santa Giulia und Palombaggia südöstlich von Porto Vecchio. Das Geburtshaus von Napoleon Bonaparte - heute ein Museum - und noch viele weitere Sehenswürdigkeiten dieser eindrucksvollen Insel im Mittelmeerraum.

    Die gezeigten Bilder, untermalt von passender Musik und abwechselnd von Gabi und Bruno Splichal vorgetragenen Kommentaren waren wieder sehr informativ, interessant und kurzweilig.

  • Adventabend - heiter, besinnlich, gemütlich

    Das Restaurant im Golf & Country Club Brunn (GCC) bot auch heuer wieder den idealen Rahmen für einen stimmungsvollen Adventabend. Bereits zum 5. Mal setzten der GCC und der Brunner Kultur Club (BKC) in der Vorweihnachtszeit gemeinsam ein Zeichen mit einer Spendenaktion für in Not geratene Menschen.
    Ing Roman Kreitner, Vorstandsdirektor im Golfclub, eröffnete die Veranstaltung und begrüßte zahlreiche Ehrengäste, unter ihnen Bürgermeister Dr. Andreas Linhart und Pfarrer Dechant Mag. Adolf Valenta.
    Der Saal war sehr gut besucht. Die aus Brunn stammende Sopranistin Viktoria Car sorgte mit kräftiger Stimme für gute Stimmung. Begleitet wurde sie von Jelena Davidovic auf der Harmonika. Christian Brandauer und Thomas Klein lasen weihnachtliche Geschichten vor.
    Der Eintritt war frei und die gute Stimmung im Saal schlug sich auf die Spendenfreudigkeit der Besucher nieder. Ein Scheck über € 3.700,- konnte an die Organisation „Mission Possible“ übergeben werden.
    Die Küche bot köstliche Speisen und Getränke und der Abend ging nach dem offiziellen Teil nahtlos über in ein gemütliches Beisammensein in angenehmer Clubatmosphäre.
    Dank gebührt allen Mitwirkenden und Organisatoren.

  • Die Kinderzauberflöte

    Ausverkauft war die Vorstellung „Die Kinderzauberflöte“ am 19. September im Raum 105 des BRUNO-Ortszentrums. Die Zauberflöte ist natürlich die ideale Kinderfalle. Kaum ein Werk der abendländischen Kultur scheint so kindgerecht zu sein wie sie.
    Je älter Musikfreunde werden, desto verworrener und irrealer erscheint ihnen die Handlung. Je jünger die Kinder sind, desto weniger Probleme haben sie, sich nicht an den inhaltlichen Brüchen in Emanuel Schikaneders Libretto zu stören. Sie nehmen die Geschichte der Königin der Nacht, des Vogelhändlers und des Prinzen und der Prinzessin für bare Münze. Entsprechend begeistert war der Zuspruch des jungen Publikums. Gernot Kranner und Axel Ramerseder haben das Mitsing-Musical kindgerecht auf eine Aufführungsdauer von etwa einer Stunde zurechtgeschneidert. Sie sangen, spielten und tanzten gemeinsam mit den Kindern und weckten ihr Interesse an der Welt der Musik und des Theaters.
    Das Opernpublikum von morgen nahm die interaktive Möglichkeit der Mitwirkung dankbar an.

  • Tagesausflug für Mitglieder und Gäste

    Pünktlich um 08:30 Uhr war Abfahrt von der Volksschule Brunn am Gebirge. 50 Personen hatten sich für den Mitgliederausflug in die Wachau angemeldet. Erstes Ziel war das Benediktinerstift Göttweig in der Gemeinde Furth in der Nähe von Krems. Der Prachtbau zählt zu den barocken Sehenswürdigkeiten Österreichs und thront unübersehbar in 422m Seehöhe am östlichen Rand des weltberühmten Donautals der Wachau. Schon bei der Anfahrt lässt sich das riesige Ausmaß der Anlage erkennen. Oben bietet sich dann ein herrlicher Ausblick auf die Umgebung. Durch den riesigen Innenhof gelangen wir zum Stiftsmuseum im Kaisertrakt, wo uns bereits die Fremdenführerin erwartet. Zunächst erfahren wir noch vor dem Museum einige interessante Details zur Geschichte des Klosters. Im Inneren des Gebäudes bewundern wir dann die wirklich sehenswerte Kaiserstiege, die sich über drei Geschosse erstreckt und über der ein beeindruckendes, 340m2 großes Deckenfresko von Paul Troger prangt. Auch die 12 Fürsten- und Kaiserzimmer sind sehenswert. Nach der einstündigen Führung statten wir auch der Stiftskirche noch einen kurzen Besuch ab.

    Zur Mittagszeit fahren wir mit dem Bus wieder hinab ins Donautal und kehren zum Mittagessen im Landgasthaus Siedler in Mauternbach ein. Das Essen ist hervorragend – es ist weit mehr als nur Kalorienaufnahme. Die Stimmung ist gut und so vergeht auch hier die Zeit wie im Flug.

    Um 14 Uhr fahren wir weiter in das naheliegende Dürnstein in die „Domäne Wachau“. Es ist eines der bekanntesten Weingüter Österreichs, liegt außerhalb der Stadtmauern von Dürnstein und kann auf eine 300 Jahre lange Weingutsgeschichte zurückblicken. Auch hier werden wir fachkundig durch die ausgedehnten unterirdischen Kellergewölbe unter dem Dürnsteiner Schlössel geführt. Einen Teil der vielen Gänge hat man der Geschichte überlassen. In einem kleinen Nebenraum zeigt man eine Büste von Leopold Figl und den Tisch, an dem die Freiheit Österreichs im wahrsten Sinn des Wortes ersoffen wurde. Bei der anschließenden Weinverkostung erfahren wir, was die Wachau als Weinbaugebiet so außergewöhnlich macht und kommen den Besonderheiten von „Steinfeder“, „Federspiel“ und „Smaragd“ auf die Spur.

    Um 19 waren wir wieder in Brunn am Gebirge – es war ein schöner Tag und die Teilnehmer waren sehr zufrieden.

  • Querfeldein durch den Frühling

    Beim Konzertabend des Brunner Kultur Clubs unter dem Motto „Querfeldein durch den Frühling“ am 3. Mai 2019 im restlos ausverkauften Saal 105 des BRUNO-Ortszentrums wurde den Besuchern ein einzigartiges Musikvergnügen bereitet.

    Zunächst führten die Brunner Sopranistin Viktoria Car – begleitet von Katharina Hofbauer an der Harfe – die Gäste auf eine musikalische Reise durch Europa mit Liedern von Benjamin Britten, Henry Purcell, Edvard Grieg, Jaques Offenbach, Morvay Károly, Franz Lehár und Giacomo Puccini. Die Lieder gefielen und die Anerkennung des Publikums zeigte sich in lang anhaltendem Applaus. Viktoria Car überzeugte aber nicht nur stimmlich sondern führte auch als humorvolle und versierte Moderatorin gekonnt durch das Programm.

    Dann trat der unbestrittene Star des Abends – der Brunner Violinist Julian Walder – vor das Publikum. Der erst 18jährige begeisterte das Publikum mit makellosen Interpretationen von Stücken von Fritz Kreisler, Antonio Vitali und Antonin Dvořák. Begleitet wurde er von der Japanerin Chizu Miyamoto am Klavier. Man merkte sofort, hier sind nicht nur zwei hervorragende Einzelsolisten am Werk, sondern hier musizieren zwei Interpreten, die einander kennen und hervorragend miteinander kommunizieren. Lang anhaltender Applaus und Bravo Rufe waren der verdiente Lohn für diese Klassevorstellung.

    Nach der Pause geleitete Viktoria und Katharina mit einem abwechslungsreichen Liederprogramm das Publikum von Franz Schubert bis zum „Wiener Schmäh“. Auch einige beliebte „Ohrwürmer“ waren dabei, das Publikum wurde zum Mitsingen animiert und die ohnehin schon tolle Stimmung im Saal steigerte sich merklich.

    Wer dachte, dass eine weitere Steigerung kaum noch möglich sei, wurde eines Besseren belehrt. Wieder trat Julian und Chizu vor das Publikum und nach Stücken von Brahms und Fritz Kreisler folgte als letztes Stück die „Carmen Fantasie“ von Franz Waxman. Julian Walder avancierte zu einem wahren Teufelsgeiger. Gemeinsam mit Chizu Miyamoto zeigten die beiden, welches Potenzial in ihnen steckt und wie kongenial und brillant sie auch bei Tempowechsel harmonieren. Der Jubel des Publikums kannte kaum Grenzen, beide erhielten Standing Ovations.

    Die Gäste waren beeindruckt, berührt, fasziniert, hingerissen – keiner hat sein Kommen bereut.

    Es war ein wunderbarer, auf höchstem Niveau vorgebrachter Konzertabend.

  • ISLAND - den Urgewalten so nah

    Bereits zum 17. Mal zeigten Gabi und Bruno Splichal am 21. März 2019 im Festsaal BRUNO in Brunn am Gebirge eine Multimediashow über eine ihrer zahlreichen Reisen und begeisterten wieder das Publikum. Die Beiden verbindet ja eine gemeinsame Leidenschaft: Sie sind passionierte Hobby-Fotografen und bezeichnen selbst ihre Besessenheit als „Fotomanie“. Die Liebe zu diesem Metier spürt man bei ihren Erzählungen und sieht man vor allem beim Betrachten der Bilder – ein Feuerwerk an Natur, Menschen, Landschaften und Architektur.

    Diesmal zeigten sie ihre Erlebnisse von einer dreiwöchigen Erkundungsreise auf der Insel Island im äußersten Nordwesten Europas, knapp südlich des nördlichen Polarkreises.

    „Island“ bedeutet „Eisland“, es ist die größte Vulkaninsel der Erde und ein sehr dünn besiedelter Inselstaat. Island ist ein Land der Kontraste. In seiner kargen Landschaft zeigen sich die Elemente Erde, Feuer, Wasser und Luft besonders spektakulär. Aktive Vulkane, tiefgrüne Täler, von Gletschern geformte Fjorde, schwarze Strände und tosende Wasserfälle lassen einen immer wieder von Neuem staunen über die hier noch so ursprüngliche Natur.

    Vor Beginn der Präsentation haben die beiden Vortragenden das Publikum um Nachsicht gebeten, falls sie einige der Sehenswürdigkeiten nicht richtig aussprechen sollten. Die Hauptstadt „Reykjavik“ geht ja noch, aber bei „Hallgrimkskirkja“ (größte Kirche Islands), „Krýjsuvik“ (Hochtemperaturgebiet), „Dyrhólaey“ (Steilfelsen aus Basaltgestein), „Vatnajökull“ (größter Gletscher), „Seydisfjördur“ (Fischerdorf) und „Akureýrarkirkja“ (zweitgrößte Stadt auf der Insel) ist die Skepsis nachvollziehbar.

    Die Bilder, untermalt von passender Musik, waren wieder faszinierend. Die begleitenden Kommentare waren informativ, interessant, spannend und kurzweilig.

    Island schlägt jeden, der den Inselstaat einmal besucht hat, in seinen Bann. Die 150 Besucher waren beeindruckt von der ungebändigten Natur, die es in dieser Form in Europa wohl nirgendwo sonst gibt.

    Es war ein toller, erfolgreicher Abend.

  • Noch ein Camino

    Seit der Jahrtausendwende hat uns „Ernesto“ Mischer fast jährlich von seinen Jakobsweg-Wanderungen in Wort und Bild berichtet. Nun hat er den Vortrag von seiner ersten Wanderung im Jahr 2000 – entlang des Camino Francés – aus dem Archiv geholt und ihn gründlich überarbeitet. Die Zuseher am 21. Februar 2019 sahen daher im BRUNO-Raum 105 einen völlig neuen Bericht. Die technischen Möglichkeiten zur Gestaltung einer ansprechenden Präsentation haben sich seit damals ja gewaltig verändert. Damals war es noch ein „DIA-Vortrag“. Mit deutlich hörbaren Klick-Klack erschien ein Bild nach dem anderen auf der Leinwand und das Publikum lauschte den Kommentaren des Vortragenden.
    Jetzt wurden die Bilder mit einem „Beamer“ auf die Projektionsfläche projiziert und über einen Computer wurden Musik, Originalgeräusche und auch Videosequenzen zugespielt. Mit elektronischen Effekten wie Überblendungen, Bild-in-Bild Darstellungen, Ausschnittvergrößerungen, Heranzoomen, etc. entstand eine ausgefeilte und unterhaltsame „Multimedia-Show“. Die Bilder waren faszinierend, die verbindenden Worte spannend, interessant, kurzweilig und auch humorvoll.
    Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt.
    Die Gäste bedankten sich mit starkem Beifall.

  • The Wayfaring Four - Blues & Country

    Rootsmusic im besten Verständnis – Americana, Road-Folk, Country und Blues. Diesen Ausdruck kultureller Integration erlebten die Besucher am Freitag 25. Jänner im voll besetzten BRUNO-Raum 105.
    Auf der Bühne standen „The Wayfaring Four“, drei alte Hasen und eine junge Dame.
    „Slow“ Jim Morrison (Gitarre, Gesang und verbindende Worte), „Leo“ Leonhardsberger (Gitarre, Mandoline, Banjo und Gesang), „Reverend“ Peter Katzgraber (Gitarren und Gesang) und „Röhri“ Andrea Karner als „Saxi-Lady“ (Tenorsaxophon und Gesang). Hits und favorite songs aus der musikalischen Vergangenheit der Musiker wurden launig und mit viel Gefühl und Energie zu Gehör gebracht. Die Zuhörer waren begeistert. Sie konnten erleben, wie hautnah Sanftheit und impulsive Musik ein besonderes Klangerlebnis schufen. Es wurde ein breiter Musikgenuss geboten, das Verlangen nach Zugaben wurde gerne gestillt.

  • Adventabend - heiter, besinnlich, gemütlich....

    Das weihnachtlich dekorierte Restaurant im Golf & Country Club (GCC) Brunn bot am 15. Dezember den idealen Rahmen für einen stimmungsvollen Adventabend. Bereits zum 4. Mal setzten der GCC und der Brunner Kultur Club (BKC) in der Vorweihnachtszeit gemeinsam ein Zeichen mit einer Aktion für in Not geratene Menschen in der Marktgemeinde Brunn und luden unter dem Motto „Brunner helfen Brunner“ ein.

    Ing. Roman Kreitner, Vorstandsmitglied im Golfclub, eröffnete die Veranstaltung mit besinnlichen aber auch launigen Worten und freute sich, auch einige Ehrengäste begrüßen zu dürfen. Vizebürgermeister Mathias Müller (in Vertetung des Bürgermeisters), Pfarrer und Dechant Mag. Adolf Valenta, Kwan Rhee, Präsident des GCC und Chong Ho Rhee, Ehrenpräsident des GCC gaben den Veranstaltern ebenfalls die Ehre ihres Besuchs.

    Der Saal war gut besucht und die Gäste wurden vom „Gospel Trio Joy“ mit kräftigen Stimmen voll und überzeugend auf das nahende Weihnachtsfest eingestimmt und auch zum Mitsingen animiert.

    Der Eintritt war frei und die gute Stimmung schlug sich auch auf die Spendenfreudigkeit der Besucher nieder. Der GCC hatte bereits bei vorherigen Veranstaltungen zum Spenden aufgerufen und so konnte am Samstag ein Scheck in der Höhe von € 4.865,- den Herren Pfarrer Mag. Valenta und Vizebürgermeister Müller als Beitrag zur Aktion „Brunner helfen Brunner“ übergeben werden.

    Die Küche bot köstliche Speisen und Getränke und so ging der Abend nach Ende der Darbietungen nahtlos über in ein gemütliches Beisammensein in angenehmer Clubatmosphäre.

    Dank gebührt allen Mitwirkenden und Organisatoren.

  • IDEMO - Go West

    Äußerst erfolgreich verlaufen ist die Veranstaltung IDEMO-Go West am 6. November 2018. Der Raum 105 im Ortszentrum BRUNO war bis auf den letzten Platz gefüllt. Einige unentwegte haben sogar mit Stehplätzen vorlieb genommen, um sich den Wort- und Bildbericht des Brunner Ehepaares Ingrid und Robert Schnabl nicht entgehen zu lassen. Die beiden haben zu Beginn des neuen Jahrhunderts mit ihrem Segelboot – eine Stahlketch – von Kroatien ausgehend eine Weltumseglung unternommen. Mit an Bord war die damals dreijährige Tochter Anna. Die Reise hat letztendlich viereinhalb Jahre gedauert.
    Zunächst wurden Seekarten und Hafenbücher nur bis Spanien mitgenommen. Wenn es gut geht, kann man ja dort weitere Seekarten kaufen. Und es ging gut. Weitere Ziele wurden angepeilt: Kanaren – Kapverden – Martinique – Grenada – Trinidad – Venezuela – Panama. Jetzt musste eine wichtige Entscheidung getroffen werden: Umkehren, und die „Atlantikrundfahrt“ beenden. Oder weiterhin „Go West?“ Natürlich siegte das „oder“ und nach der Durchfahrt durch den Panamakanal und dem Öffnen der letzten Schleuse war der „point of no return“ erreicht. Man war jetzt im Pazifik! Neue Ziele wurden anvisiert: Galapagos – Tahiti – Bora Bora – Tonga – Neuseeland – Bali – Singapore – Malediven – Aden – Suezkanal – und nach mehr als vier Jahren war die Reise in Kroatien – dem Ausgangspunkt – zu Ende.

    Ein Traum ist in Erfüllung gegangen. Die Welt wurde im Segelboot umrundet. Eine selbst gewählte Herausforderung wurde gemeistert. Vergessen sind die Momente, in denen man hilflos den Gewalten der Natur ausgesetzt war. Geblieben ist eine Dankbarkeit für jede Minute und die Erinnerung an Erlebnisse, die man nicht für Geld kaufen kann.

    Rund 29.000 Seemeilen zurückgelegt (53.700km am Wasser); zweimal den Äquator überquert; einmal die Datumsgrenze überschritten; streckenweise bis zu 24 Tagen allein auf See; 1.526 Tage unterwegs. Eine schöne, spannende, beeindruckende, abenteuerliche und manchmal auch gefährliche Reise.

    Die Familie lebt heute wieder in Brunn am Gebirge. Ingrid und Robert haben einen bürgerlichen Beruf ergriffen. Tochter Anna absolviert ein Studium. Sie sind stolz! Aber nicht so sehr darauf, es geschafft zu haben. Sondern stolz darauf, weggefahren zu sein! Die Sehnsucht nach dem Rauschen der Wellen und der Freiheit, den Bug immer nach eigenen Wünschen auszurichten, wird aber wohl für immer bleiben.

    Die Besucher waren einhellig der Meinung: Es war mehr als nur ein gelungener Abend. Alle waren begeistert von der spannenden Dokumentation.

  • Heiter bis wolkig

    Da hatte Ilse Szaal offenbar eine gute Idee. Im Namen des Brunner Kultur Clubs lud sie ehemalige Bürgermeisterinnen und Bürgermeister von sechs Gemeinden aus dem Bezirk Mödling zu einem informellen Treffen ins Brunner Heimathaus und alle sechs haben gerne zugesagt. Grund der Einladung war nicht nur ein Gedanken- und Informationsaustausch, sondern auch die Finissage der Gemäldeausstellung von Elisabeth Bunka-Peklar. Der ehemalige Vizebürgermeister von Brunn und nunmehriger „Hausherr“ und Obmann des Heimathausvereins, Julius Niederreiter, hat die Ehrengäste und Besucher begrüßt und mit einem Kurzreferat die Geschichte des Heimathauses erzählt. Das spätgotische Bürgerhaus aus dem15. Jahrhundert wurde 1964 von der Gemeinde angekauft und nach gründlicher Restaurierung 1969 als Zentrum für kulturelle Veranstaltungen eröffnet. Auch der amtierende zweite Vizebürgermeister von Brunn, Gerhard Feichter, hieß die Ehrengäste und Besucher herzlich willkommen, unterstrich die Bedeutung des Heimathauses als Haus der kulturellen Begegnung und pries die wichtige Aufgabe des Heimathausvereins, diese kulturelle Stätte zu bewahren. Helmut Bussecker führte als Moderator launig durch die Veranstaltung und stellte jede und jeden der ehemaligen Ortsvorsteher kurz vor: Ernst Herzig (Bürgermeister von Breitenfurt 1985 bis 2012), Helga Markowitsch (Bürgermeisterin von Brunn am Gebirge 2005 bis 2009), Eugen Krammer (Bürgermeister von Gießhübl 2005 bis 2010), Edeltraud Obner (Bürgermeisterin von Maria Enzersdorf 2006 bis 2013), Harald Lowatschek (Bürgermeister von Mödling 1985 bis 2003) und Meinhard Kronister (Bürgermeister von Vösendorf 1992 bis 2009). Es wurden viele lustige Geschichten aus früheren Zeiten erzählt und die Freude war groß, ehemalige Amtskollegen – mit denen man bei ortsübergreifenden Themen entweder gut zusammen gearbeitet hat oder aber auch so manchen Strauß ausgefochten hat – nach vielen Jahren wieder zu treffen. Einhellig bestätigten alle, dass sie ihr Amt gerne und mit viel Engagement ausgeübt haben, dass sie sich aber in die aktuelle Tagespolitik nicht mehr einmischen wollen und niemandem gute Ratschläge erteilen möchten.
    Im Anschluss an die Veranstaltung gab es einen gemütlichen Ausklang im Cafe & Restaurant „Buch-Bar“, dem Lokal des ersten Brunner Vizebürgermeisters Mathias Müller.

  • Jazz beim Heurigen

    Eine ganz besondere musikalische Zeitreise erlebten die Gäste am Mittwoch, 12. September im gut besetzten Heurigenlokal Hössl. Die „Vienna Jazz Group“ unter Bandleader Hermann Ledl bot Jazzmusik in höchster Qualität. Von New York über Chicago nach Rio, von der Swing-Ära zum Jazz der 60er Jahre führte die Reise. Das Programm umfasste Themen von Duke Ellington, George Gershwin, Eroll Garner und vielen anderen Komponisten und bekannten Jazzmusikern.
    Die seit 1974 aktive Formation ließ technisch nichts zu wünschen übrig. Die sechs Musiker überzeugten mit Perfektion und Spielwitz. Das Publikum dankte mit viel Applaus.

  • Tagesausflug für Mitglieder

    48 Personen hatten sich für den Mitgliederausflug am 20. Juli angemeldet. Pünktlich um 08:30 Uhr war Abfahrt von der Volksschule Brunn/Geb. Die Fahrt ging zunächst über Schwechat und Fischamend nach Mönchhof im nördlichen Burgenland. Dort besuchten wir das Dorfmuseum. Es wurde 1990 eröffnet und gehört zu den touristischen Attraktionen in der Region. Rund 35 Gebäude mit Werkstätten, Arbeitsgeräten und Gebrauchsgegenständen vermittelten einen Eindruck vom Alltagsleben vor einigen Jahrzehnten.

    Weiter ging dann die Fahrt nach Frauenkirchen, wo wir eine kurze Führung durch die Basilika zu Mariä Geburt machten. Die römisch-katholische Kirche machte den Ort bereits im 14. Jahrhundert zu einem bekannten Wallfahrtsort. Die Einheitlichkeit von Bauwerk und Ausstattung machen den barocken Kirchenraum zum Schönsten des Burgenlandes. Die Kirche gehört zur Diezöse Eisenstadt und steht unter Denkmalschutz.

    Zum Mittagessen blieben wir in Frauenkirchen und gingen ins Landgasthaus „Altes Brauhaus“ gleich gegenüber der Kirche. Das vor 340 Jahren gegründete „Virts- und Brayhaus“ strahlt Gemütlichkeit aus und lässt mit seinem unterirdischen Kreuzgewölbegang und der Einrichtung seiner Räume die lange Geschichte des Hauses erahnen. Bei Schönwetter konnten wir im schattigen Garten bei Storchengeklapper pannonisches Flair genießen.

    Nach dem Essen ging die Fahrt weiter nach Illmitz im Herzen des Nationalparks Neusiedler See-Seewinkel. Mit Pferdekutschen erkundeten wir die Region am Ostufer des größten Steppensees Europas. Das Gebiet ist Heimat für über 250 Vogelarten, die hier ideale Lebensbedingungen vorfinden. Die Kutscher der Pferdewagen verfügen über ein breites Wissen über die vielfältige Vogelwelt und gaben ihr Wissen gerne weiter.

    Um 18:00 Uhr sind wir wieder in Brunn eingetroffen.

    Es war ein gelungener, netter Ausflug und die Teilnehmer waren zufrieden.

  • Dreierlei im Mai

    Im Rahmen der Gemäldeausstellung „Bunte Vögel und andere Welten“ von Brigitta Hirsch vom 5. bis 19. Mai im Brunner Heimathaus hat der Brunner Kultur Club an drei Tagen ein Rahmenprogramm veranstaltet.

    10. Mai – Autorenlesung
    Muschel Barbara, Padelek Robert, Padlesak Johanna, Stradal Michael und Weese Gertrude lasen aus eigenen Manuskripten. Zu hören gab es eine bunte Vielfalt an Beiträgen, sowohl in Reimform als auch als Prosaerzählungen, mal heiter, mal besinnlich und mal skurril.
    Begleitet wurden die Lesungen von passenden Musikstücken, am Klavier gespielt von Schülerinnen und Schülern der Musikschule Brunn-Maria Enzersdorf. Es spielten: Casagranda Emilia, Längle Viktor, Eidelpes Tobias und Chang Leona.

    12. Mai – Malaktion
    Unter der Anleitung von Brigitta Hirsch schufen „Nicht“-Künstler ohne Vorkenntnisse schöne Aquarellbilder. Wichtig war nur: Experimentierfreude und Spaß an der Gestaltung.

    19. Mai – Frühschoppen
    Das „Trio Junior“ sorgte für einen lustigen Vormittag. Sie brachten Melodien mit bekannten Texten, aber auch mit eigenen Texten, die teilweise derb, bissig und ironisch waren. Den Gästen hat es gefallen.

  • Nabucco - Opernfahrt nach Bratislava

    Treffpunkt war vor der Volksschule in Brunn am Gebirge. Pünktlich um 15:30 traten die 70 Opernliebhaber die Fahrt nach Bratislava an. Die Fahrt war kurz und angenehm. Die beiden Busse vom Reisebüro Felner / Perchtoldsdorf waren moderne Topclass 5-Sterne Busse. Die Fahrer waren zuverlässig und freundlich. Nach etwas mehr als einer Stunde wartete schon der örtliche Reiseleiter und führte die Gruppe durch die Innenstadt von Bratislava zum Restaurant Zichy, wo das Abendessen eingenommen wurde. Das Essen war gut und ebenso der Service. Die Eintrittskarten für die Oper waren schon vorbereitet (namentlich zugeordnet) und wurden im Restaurant jedem Teilnehmer überreicht. Vom Restaurant waren es nur einige Minuten Fußmarsch zur Oper und so ist auch jeder zeitgerecht dort eingetroffen.

    Das Slowakische Nationaltheater am Hviezdoslav Platz ist auch als „Alte Oper Bratislava“ bekannt. Es ist das älteste und professionellste Theater der Slowakei und wird vom Publikum wegen seiner traditionellen Atmosphäre geschätzt. Der Ruf der Oper ist auch im nahen Wien sehr gut. Mit zahlreichen Opern-, Ballett- und Theateraufführungen ist es eine internationale Institution geworden. Hier trifft sich jeden Abend Qualität und Emotion auf der Bühne.

    Pünktlich um 19 Uhr hob sich der Vorhang.
    Die Oper hat einerseits das Streben des jüdischen Volkes nach Freiheit aus der babylonischen Gefangenschaft zum Thema. Andererseits steht die extreme Selbstüberschätzung des Titelhelden Nabucco (der biblische Nebukadnezar II.) im Zentrum. Nabucco will sich der Handlung der Oper nach selbst zu Gott machen.
    Mit dieser Oper – einer Geschichte aus dem alten Testament – schaffte es Giuseppe Verdi, verschiedene Gesellschaftsschichten anzusprechen. Freiheitswille und Sieg eines unterdrückten Volkes, wie sich Italien damals gern sah, manifestiert sich in dem „Gefangenenchor“; fast eine italienische Nationalhymne. Gegnerische Krieger bieten genügend Stoff für Freunde opulenter Kostümopern. Der Sieg der Hebräer – mit göttlicher Hilfe – über die falschgläubigen Babylonier sowie eine Missionierung zum wahren Glauben freut die Kirchgänger. Für Romantiker wird alles verbunden mit einer Liebesgeschichte, die gut ausgeht. Im Mittelpunkt steht die Treue eines Mannes, gefolgt vom Opferwillen der Geliebten. Zum Wohlgefallen der Gerechten folgt die Strafe auf dem Fuße, sowohl für größenwahnsinnige Despoten als auch für die Möchtegernkönigin.

    Nach der Vorstellung warteten bereits die beiden Busse vor der Oper und mit der einen oder anderen Melodie noch im Ohr reisten die Teilnehmer zurück nach Hause.

  • Menorca - Insel für Tagträumer

    Auch heuer zeigten Gabi und Bruno Splichal im Festsaal BRUNO in Brunn am Gebirge wieder einen Lichtbildvortrag über eine ihrer zahlreichen Reisen und begeisterten wieder das Publikum. Beide verbindet ja ein gemeinsames Hobby: Sie sind passionierte Fotografen und bezeichnen selbst ihre Leidenschaft als „Fotomanie“. Die Liebe zu diesem Metier spürt man bei ihren Erzählungen und sieht man vor allem beim Betrachten ihrer Bilder - ein Feuerwerk an Natur, Menschen, Landschaften und Architektur.
    In den Anfangsjahren präsentierten sie ihre Reisevorträge noch mit einem Diaprojektor. Klick-Klack – ein Bild nach dem anderen erschien auf der Leinwand und das Publikum lauschte den Ausführungen des oder der Vortragenden. In den Folgejahren haben sich auch Diavorträge weiterentwickelt. Durch den Einsatz mehrerer Projektoren und mit Überblendtechnik wurden die Darbietungen lebendiger. Aber das charakteristische „Klick-Klack“ beim Weiterschalten zum nächsten Bild blieb noch lange Zeit erhalten. Gabi und Bruno zeigten uns auf diese Art und Weise in den vergangenen Jahren die Sehenswürdigkeiten von Guadeloupe, der kleinen Sunda-Inseln sowie der Kanaren und stellten uns Sizilien, Nordspanien und Südengland vor.
    Seit einigen Jahren sind auch digitale Projektoren („Beamer) technisch so ausgereift, dass sie mit der Bildqualität klassischer Diaprojektoren leicht mithalten können und zusätzlich auch noch gestalterische Möglichkeiten bieten. Heutzutage werden Lichtbildvorträge am Computer produziert und für die Präsentation vorbereitet. Verschiedenste Medien wie Bilder, Musik, Geräusche und auch Videosequenzen mit Originalton können dafür eingesetzt werden. HD-Qualität und Format 16:9 sind Standard und eine Unmenge an elektronischen Effekten garantieren ausgefeilte und unterhaltsame „Multimedia-Shows“. Mit der modernisierten Vorführtechnik haben Gabi und Bruno auch schon die Sehenswürdigkeiten von Neapel, Sardinien, Teneriffa, Mallorca, Malta, Gomera und Valencia und der Provence mit großem Erfolg einem interessierten Publikum vorgeführt.
    In der Präsentation am 15. März zeigten sie Erlebnisse vom Besuch auf der Baleareninsel Menorca. Die beinahe 100 Besucher sahen beeindruckende Bilder, untermalt von passender Musik und begleitet von interessanten und kurzweiligen Kommentaren.
    Jahrhundertelang war Menorca wegen seiner strategischen Lage heiß begehrt und stand doch seit jeher im Schatten ihrer großen Schwesterninsel Mallorca, was sich auch in den Namen der beiden Inseln wiederfindet. Bedeutet doch Menorca „Die Kleine“ und Mallorca „Die Größere“.
    Warum also diesmal Menorca: Ganz einfach! Weil sie kleiner ist. Weil sie stiller ist. Weil sie überschaubarer ist und weil der Ballermann mitsamt seinen Begleiterscheinungen viele Seemeilen weit weg ist. Menorca ist die östlichste Insel der spanischen autonomen Region Balearen. Sie ist die ruhigste und am wenigsten überlaufene der drei Hauptinseln und gilt daher als die authentischste.
    Menorca ist eben anders.
    Menorca ist eine Insel für Tagträumer.

    Es war ein erfolgreicher Abend.

  • Faschingskonzert - The Turnarounds

    Der Veranstaltungsreigen 2018 des Brunner Kultur Clubs wurde am 2. Februar im Hotel Hlavacek mit den „Turnarounds“ fetzig-schwungvoll begonnen. Das Quintett brachte bekannte Songs und traditionelle Nummern – erfrischend neu arrangiert – aber auch zahlreiche Eigenkompositionen. Insgesamt eine interessante Palette von Blues über groovigen Swing, knackigem Rock’n’Roll bis hin zu bekannten Oldies aus den 60er und 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Es war für jede Altersgruppe etwas dabei. Das Motto der fünf Multiinstrumentalisten war: „Wir bringen alle in Schwung!“ Vor allem Bandleader und Frontman Dominik Ježek überzeugte mit kraftvollen Songs, schneidendem Gitarren-Rock, gefühlvollen Balladen und treibenden Folk-Rhythmen. Dominik sagt von sich selbst: „Musik ist mein Leben; meine Art Gefühle zu zeigen. Musik bedeutet für mich, in gleichem Rhythmus mit anderen Menschen zu sein. Musik ist Lebensenergie. Musik ist Gemeinschaft, Musik ist Party….. Ich bin Musik!!!

    Die Turnarounds beeindruckten mit Musik, Entertainment und Leidenschaft auf der Bühne.

    Einziger Wehmutstropfen: Die Veranstaltung hätte etwas mehr Besucher vertragen. Aber diejenigen, die gekommen sind, haben sich gut unterhalten und bezeugten das mit viel Applaus und dem Wunsch nach Zugaben.
    Und die gab es dann auch.

  • ISS DIE GANS AUGUSTE NICHT

    Die Gans Auguste sollte eigentlich als Braten auf dem Familienfesttagstisch enden. Dazu kam es jedoch zum Glück nicht. Der kleine Peter, das jüngste Kind der Familie Leopold, freundete sich mit der Gans an. Er gab ihr liebevoll den Namen „Auguste“. Und die beiden kamen ins schnattern. Peter fragte seine Freundin alles, was er über die Welt wissen wollte. Und Auguste hatte auf alles eine Antwort. Peter war überglücklich.
    Niemand aus der Familie Leopold brachte es nun vor den Feiertagen übers Herz, das freundliche Gänsetier zu töten. Nur ihre Federn musste sie lassen. Alle Versuche, sie auch ins Backrohr zu schieben, scheiterten und schließlich siegte dann bei allen doch die Vernunft. Auguste bekam einen warmen Pullover, damit die gerupften Federn wieder nachwachsen können. Und der kleine Peter durfte die Kiste mit der Gans neben sein Bett stellen – das hat er aber ohnehin schon immer heimlich getan.

    Die Puppenspielerin Cordula Nossek verkörperte gekonnt 5 verschiedene Rollen in einer Mischung aus klassischem Schauspiel, Figuren- und Marionettentheater. Federleicht schlüpfte sie in 5 verschiedene Rollen und gab auch jeder eine andere Stimme. Sie muss auch eine besondere Beobachtungsgabe haben, denn die dargestellten Personen waren von der Sprache bis zum Temperament sehr treffend dargestellt.

    Den Kindern hat es gut gefallen. Aber auch die Begleitpersonen – Eltern oder Großeltern – haben sich gut unterhalten.

    Es war ein gelungener Nachmittag.

  • ADVENTABEND - heiter - besinnlich - gemütlich

    Das weihnachtlich dekorierte Restaurant im Golf & Country Club Brunn bot am 1. Dezember den idealen Rahmen für einen stimmungsvollen Adventabend.
    Ing. Roman Kreitner, Vorstandsmitglied im Golfclub, eröffnete die Veranstaltung mit besinnlichen aber auch launigen Worten und freute sich, dass Bürgermeister
    Dr. Andreas Linhart, Pfarrer und Dechant Mag. Adolf Valenta und auch Kwangmin Rhee, Präsident des Golfclubs, den Veranstaltern die Ehre ihres Besuchs gaben. Der Saal war bis auf sehr wenige Plätze gut besucht und die Gäste freuten sich auf eine feierliche Einstimmung auf die Vorweihnachtszeit. Die 5-Gspan-Musi spielte Adventmusik aus dem Salzkammergut und bei den traditionellen, alten und bekannten Weihnachtsliedern sang das Publikum begeistert mit. Der vom Fernsehen bekannte und beliebte Moderator Günter Tolar unterhielt die Gäste mit heiter-besinnlichen Geschichten passend zum Motto des Abends. Der Eintritt war frei, der Reinerlös einer Spendensammlung kam einer leidgeprüften Brunner Familie zugute, deren Sohn Emanuel einen schweren Schicksalsschlag erlitten hatte. Die Küche bot köstliche Speisen und Getränke und so ging der Abend nach Ende der Darbietungen nahtlos über in ein gemütliches Beisammensein in angenehmer Clubatmosphäre.
    Alles in allem ein gelungener Abend - Dank gebührt allen Mitwirkenden und Organisatoren.

  • Capriccio Español - Buchpräsentation

    Auf seinen vielen Jakobswegwanderungen hatte Ernesto immer wieder Erlebnisse, die er in literarischer Form zu Papier brachte. Das ergab im Laufe der Jahre eine beachtliche Anzahl an Gedichten, Epigrammen und Anekdoten, die er nun in einem kleinen Büchlein zusammengefasst hat. Einen Auszug davon bekamen die Zuhörer am
    9. November im Brunner Heimathaus vorgetragen. Guido Radschiner las einige lustige und teilweise auch spannende Episoden vor, begleitet von passender Musik und – dort wo zum besseren Verständnis notwendig – ergänzenden Kommentaren des Autors. Im Anschluss an die einstündige Darbietung hatten die Besucher noch Gelegenheit, bei Wein und Zwiebelbrot mit Ernesto über seine Erlebnisse zu diskutieren.

  • Liebeskarussell

    Drag Artist Patrick Weber unterhielt als „Patricia Puff“ am Freitag, 6. Oktober 2017 das Publikum im Festsaal des Restaurant Hlavacek in Brunn zwei Stunden lang mit einem launigen und abwechslungsreichen Programm.

    Was ist ein Drag Künstler? Im Gegensatz zu transsexuellen Menschen haben sie nicht das Gefühl, „in einem falschen Körper“ zu leben. Sie wollen eher durch Verkleidung in ein anderes Geschlecht der Gesellschaft zeigen, dass es vielschichtige Variationen des menschlichen Zusammenlebens gibt. Sie wollen mit ihrem Rollentausch Aufmerksamkeit auf ein noch immer mit Skepsis gesehenes Thema lenken. Dazu muss man laut, schillernd und frech sein. Sie wollen deshalb aber auch bewusst polarisieren und auch provozieren.

    Zwei Stunden vor dem Auftritt gab es Patricia noch nicht. Patrick Weber – so sein bürgerlicher Name - schuf sie erst hinter dem Bühnenvorhang mit Make-up, Kleidung und Attitüde. Sobald die optische Verwandlung vollbracht ist, legt er im Kopf den Schalter um und betritt als Patricia Puff die Bühne. „Man muss schon auch schauspielern können“ sagt er. Sonst ist man ja nur ein Tollpatsch im Kleid. Grundkenntnisse im Schauspiel hat er in der Schauspielschule von Elfriede Ott erworben. Seine Lehrerin war auch unter den Gästen und wurde beim Betreten des Saals mit starkem Applaus begrüßt.

    Das Programm war ein Mix aus poppigen Songs, Dance-Hits und berührenden Balladen – dazwischen gesellschaftskritische Moderationstexte. Ein Begriff aber zog sich durch das Programm des ganzen Abends: Empathie! Eine Strophe aus einem der Songs soll das veranschaulichen:

    Im Lokal ist Kinderfasching. An der Tür gibt es Getuschel.
    Eine Mutter bringt ihr Sternentalerkind.
    Das ist geistig schwer behindert, kann nicht sprechen, nur so brummeln.
    Doch es strahlt, weil hier so viele Kinder sind.
    Und die Mutter setzt sich mit ihm an die lange Kaffeetafel.
    Ihr kleiner Sternentaler klatscht freudig zur Musik.
    Keiner schenkt ihnen Kakao ein, niemand setz sich in die Nähe.
    Ab und zu nur trifft sie ein verstohlener Blick.
    Als die Kinder tanzen, schwingt sie auch ihr Kind herum im Kreise.
    Manche tanzen weiter, andere bleiben stehen.
    Jemand sagt: Das ist geschmacklos, schließlich sind wir hier keine Anstalt.
    Unsere Kinder sollen so etwas nicht sehen.

    Als mein gelber Wellensittich aus dem Fenster flog,
    hackte eine Schar von Spatzen auf ihn ein.
    Denn er sang wohl etwas anders und war nicht so grau wie sie.
    Und das passt in Spatzenhirne nicht hinein.

    Patricia kam mit kleinen Mitteln zu großer Wirkung. Das Programm kitzelte nicht nur Erinnerungen heraus, sondern weckte auch die Phantasie. Die Texte waren kritisch, aber nie verletzend oder gar moralisierend. Was anklang, weitete sich ohne Agitation und Didaktik zu einem Bild unserer Welt, die schmerzlich und schön, verheißungsvoll und verletzlich ist aber auch voller phantasiebegabter Menschen. Patricia ist im hergesagten Sinn kein Aufrührer. Eher ein Aufrührer der Herzen.

    Für die musikalische Begleitung sorgte Andreas Brencic. Ein brillanter Musiker an den Tasten.
    Im Saal waren auch Bilder von zwei Künstlerinnen zu sehen. Elisabeth Bunka-Peklar und Augustine Führnstahl zeigten je ein Bild aus ihrem umfangreichen Schaffen.

    Einige (sehr wenige) Besucher konnten der bunten Nummernrevue im Zeichen des Regenbogens nicht allzu viel abgewinnen. Vielleicht war ihnen aber auch das Fremdwort Empathie nicht geläufig. Deshalb hier einige Gedankenstützen: Verstehen – Einfühlungsgabe – Aufgeschlossenheit – Rücksicht – Herzlichkeit – Sympathie – Zuwendung – Mitgefühl – Nächstenliebe.

    Der großen Mehrheit der Besucher war aber der Begriff nicht FREMD, wie der lang anhaltende Schlussapplaus erkennen ließ.

  • Griechischer Abend

    Tolle Stimmung herrschte am 25. August im „Hellenic AURA“ Restaurant in Brunn am Gebirge. Der Brunner Kultur Club hat einen Griechischen Abend veranstaltet und die Gäste des bis an die Kapazitätsgrenze gefüllten Lokals wurden rasch an ihren letzten Griechenland Urlaub erinnert. Der Wettergott hat mitgespielt und so mancher eingefleischte Griechenland Fan wähnte sich beim Anblick der hinter dem Brunnerberg verschwindenden Abendsonne an die mediterrane Küste im Mittelmeer versetzt.

    Restaurantchef Athanassios (Sakis) Gravanis und seine Küchenmannschaft sorgten für schmackhaftes Essen und Geschäftsführerin Nereida Fezga sorgte mit ihren aufmerksamen und freundlichen Kellnern, dass die bestellten Speisen und Getränke rasch auf die Tische kamen.

    Das Wort Nostalgie setzt sich aus den zwei griechischen Wörtern nastos und algos zusammen – Rückkehr und Leiden. Frei interpretiert: Wehmütige Hinwendung zu vergangenen Zeiten. Und genau diese Emotionen weckte die Gruppe „Nostalgia“ (drei waschechte Griechen) mit ihren mit- und hinreißend gespielten Griechischen Volksweisen, mit denen sie augenblicklich den Kontakt zum Publikum fanden. Es fiel nicht schwer, gedanklich in Griechenland zu sein.

    Ein schönes, gemütliches Ambiente, sehr gutes Essen, eine umfangreiche Wein- und Getränkekarte, heiße Zorba-Live-Stimmung und nettes, freundliches Personal – das Hellenic AURA Restaurant hat wieder einmal unter Beweis gestellt, warum es den Anspruch erhebt, die Nr. 1 der Griechischen Gastronomie in der Thermenregion zu sein.

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