Brunner Kultur Club


AKTUELLE FOTOS:
  • ADVENTABEND - heiter - besinnlich - gemütlich

  • Capriccio Español - Buchpräsentation

  • Liebeskarussell

  • ISS DIE GANS AUGUSTE NICHT

    Theater für Kinder von 5 bis 12 Jahren – mit Cordula Nossek

    Die Gans Auguste sollte eigentlich als Braten auf dem Familienfesttagstisch enden. Dazu kommt es jedoch zum Glück nicht.

    Der kleine Peter, das jüngste Kind der Familie Leopold, freundet sich mit der Gans an. Er gibt ihr liebevoll den Namen „Auguste“. Und die beiden kommen ins schnattern. Peter fragt seine Freundin alles, was er über die Welt wissen will. Und Auguste hat auf alles eine Antwort. Peter ist überglücklich.

    Niemand aus der Familie Leopold bringt es nun vor den Feiertagen übers Herz, das freundliche Gänsetier zu töten. Nur ihre Federn muss sie lassen. Alle Versuche, sie auch in das Bachrohr zu schieben, scheitern und am Ende siegt dann bei allen doch die Vernunft. Auguste bekommt einen Strickpullover, damit die gerupften Federn wieder nachwachsen können. Und der kleine Peter darf die Kiste mit der Gans neben sein Bett stellen – das hat er aber sowieso schon immer heimlich getan.

    Eine Geschichte über das Überleben und die Bedeutung einer tiefen Freundschaft.
    Die Puppenspielerin Cordula Nossek verkörpert gekonnt 5 verschiedene Rollen in einer Mischung aus klassischem Schauspiel, Figuren- und Marionettentheater.

    Freitag 15. Dezember 2017
    Festsaal BRUNO – Raum 105
    Beginn: 15:00 Uhr
    Dauer: Ca 1 Stunde

    Eintritt: Erwachsene € 6,- / Kinder € 4,-

    Karten im SIB (Bürgerservice), L. Gattringerstraße 2
    oder unter www.bruno.at
    und an der Eintrittskassa

  • Faschingskonzert - The Turnarounds

    Die Musikgruppe wurde 2008 von Dominik Ježek zunächst als Quartett gegründet. Der gebürtige Wiener setzte sich bereits von klein auf mit Populärmusik der verschiedenen Epochen des 20. Jahrhunderts auseinander, lernte früh Klavier und Gitarre spielen und ließ ab 2009 auch seine Stimme ausbilden. Im Jahr 2014 ergänzte mit Bernhard Pohorec ein weiterer Multiinstrumentalist die Band und spätestens ab diesem Zeitpunkt waren „The Turnarounds“ in der Wiener Szene für gute Unterhaltungsmusik ein Begriff. Regelmäßige Auftritte im „Reigen“, im „Parkhotel Schönbrunn“, im „DAVIS LiveMusicClub“, im „Saloon“ oder im „Café Falk“ ließen die Anhängerschaft der fünf Vollblutmusiker schnell wachsen. Die Musikstile orientieren sich im Wesentlichen an Rock, Rhythm’n’Blues, Boogie-Woogie, Soul, Swing-Jazz und Blues. Mit relativ einfachen musikalischen Mitteln arrangieren die fünf Musiker aber auch Big-Band Standards.

    Line-up:

    DJ – Dominik Ježek: Guitar, Piano, Vocals
    Mickey Blue – Michael Egermeier : Trumpet, Percussions, Piano, Vocals
    Dr. String – Andreas Egermeier : Bass, Background-Vocals
    Mr. Rhythmstick – Floyd Sax – Ernst Ježek: Drums, Sax, Background-Vocals
    Der Herr Professor – Bernhard Pohorec: Piano, Harmonica, Flute, Vocals

    Freitag 2. Februar 2018
    Hotel & Restaurant Hlavacek
    Leopold Gattringer-Straße 106
    2345 Brunn am Gebirge

    Beginn: 19:30 Uhr
    Einlass: 18:00 Uhr

    Platzreservierung: Direkt im Restaurant unter 02236 - 32 7 24

    Eintritt: € 25,-
    AKNÖ-, BKC- und CCB-Mitglieder: € 20,-

  • ADVENTABEND - heiter - besinnlich - gemütlich

    Das weihnachtlich dekorierte Restaurant im Golf & Country Club Brunn bot am 1. Dezember den idealen Rahmen für einen stimmungsvollen Adventabend.
    Ing. Roman Kreitner, Vorstandsmitglied im Golfclub, eröffnete die Veranstaltung mit besinnlichen aber auch launigen Worten und freute sich, dass Bürgermeister
    Dr. Andreas Linhart, Pfarrer und Dechant Mag. Adolf Valenta und auch Kwangmin Rhee, Präsident des Golfclubs, den Veranstaltern die Ehre ihres Besuchs gaben. Der Saal war bis auf sehr wenige Plätze gut besucht und die Gäste freuten sich auf eine feierliche Einstimmung auf die Vorweihnachtszeit. Die 5-Gspan-Musi spielte Adventmusik aus dem Salzkammergut und bei den traditionellen, alten und bekannten Weihnachtsliedern sang das Publikum begeistert mit. Der vom Fernsehen bekannte und beliebte Moderator Günter Tolar unterhielt die Gäste mit heiter-besinnlichen Geschichten passend zum Motto des Abends. Der Eintritt war frei, der Reinerlös einer Spendensammlung kam einer leidgeprüften Brunner Familie zugute, deren Sohn Emanuel einen schweren Schicksalsschlag erlitten hatte. Die Küche bot köstliche Speisen und Getränke und so ging der Abend nach Ende der Darbietungen nahtlos über in ein gemütliches Beisammensein in angenehmer Clubatmosphäre.
    Alles in allem ein gelungener Abend - Dank gebührt allen Mitwirkenden und Organisatoren.

  • Capriccio Español - Buchpräsentation

    Auf seinen vielen Jakobswegwanderungen hatte Ernesto immer wieder Erlebnisse, die er in literarischer Form zu Papier brachte. Das ergab im Laufe der Jahre eine beachtliche Anzahl an Gedichten, Epigrammen und Anekdoten, die er nun in einem kleinen Büchlein zusammengefasst hat. Einen Auszug davon bekamen die Zuhörer am
    9. November im Brunner Heimathaus vorgetragen. Guido Radschiner las einige lustige und teilweise auch spannende Episoden vor, begleitet von passender Musik und – dort wo zum besseren Verständnis notwendig – ergänzenden Kommentaren des Autors. Im Anschluss an die einstündige Darbietung hatten die Besucher noch Gelegenheit, bei Wein und Zwiebelbrot mit Ernesto über seine Erlebnisse zu diskutieren.

  • Liebeskarussell

    Drag Artist Patrick Weber unterhielt als „Patricia Puff“ am Freitag, 6. Oktober 2017 das Publikum im Festsaal des Restaurant Hlavacek in Brunn zwei Stunden lang mit einem launigen und abwechslungsreichen Programm.

    Was ist ein Drag Künstler? Im Gegensatz zu transsexuellen Menschen haben sie nicht das Gefühl, „in einem falschen Körper“ zu leben. Sie wollen eher durch Verkleidung in ein anderes Geschlecht der Gesellschaft zeigen, dass es vielschichtige Variationen des menschlichen Zusammenlebens gibt. Sie wollen mit ihrem Rollentausch Aufmerksamkeit auf ein noch immer mit Skepsis gesehenes Thema lenken. Dazu muss man laut, schillernd und frech sein. Sie wollen deshalb aber auch bewusst polarisieren und auch provozieren.

    Zwei Stunden vor dem Auftritt gab es Patricia noch nicht. Patrick Weber – so sein bürgerlicher Name - schuf sie erst hinter dem Bühnenvorhang mit Make-up, Kleidung und Attitüde. Sobald die optische Verwandlung vollbracht ist, legt er im Kopf den Schalter um und betritt als Patricia Puff die Bühne. „Man muss schon auch schauspielern können“ sagt er. Sonst ist man ja nur ein Tollpatsch im Kleid. Grundkenntnisse im Schauspiel hat er in der Schauspielschule von Elfriede Ott erworben. Seine Lehrerin war auch unter den Gästen und wurde beim Betreten des Saals mit starkem Applaus begrüßt.

    Das Programm war ein Mix aus poppigen Songs, Dance-Hits und berührenden Balladen – dazwischen gesellschaftskritische Moderationstexte. Ein Begriff aber zog sich durch das Programm des ganzen Abends: Empathie! Eine Strophe aus einem der Songs soll das veranschaulichen:

    Im Lokal ist Kinderfasching. An der Tür gibt es Getuschel.
    Eine Mutter bringt ihr Sternentalerkind.
    Das ist geistig schwer behindert, kann nicht sprechen, nur so brummeln.
    Doch es strahlt, weil hier so viele Kinder sind.
    Und die Mutter setzt sich mit ihm an die lange Kaffeetafel.
    Ihr kleiner Sternentaler klatscht freudig zur Musik.
    Keiner schenkt ihnen Kakao ein, niemand setz sich in die Nähe.
    Ab und zu nur trifft sie ein verstohlener Blick.
    Als die Kinder tanzen, schwingt sie auch ihr Kind herum im Kreise.
    Manche tanzen weiter, andere bleiben stehen.
    Jemand sagt: Das ist geschmacklos, schließlich sind wir hier keine Anstalt.
    Unsere Kinder sollen so etwas nicht sehen.

    Als mein gelber Wellensittich aus dem Fenster flog,
    hackte eine Schar von Spatzen auf ihn ein.
    Denn er sang wohl etwas anders und war nicht so grau wie sie.
    Und das passt in Spatzenhirne nicht hinein.

    Patricia kam mit kleinen Mitteln zu großer Wirkung. Das Programm kitzelte nicht nur Erinnerungen heraus, sondern weckte auch die Phantasie. Die Texte waren kritisch, aber nie verletzend oder gar moralisierend. Was anklang, weitete sich ohne Agitation und Didaktik zu einem Bild unserer Welt, die schmerzlich und schön, verheißungsvoll und verletzlich ist aber auch voller phantasiebegabter Menschen. Patricia ist im hergesagten Sinn kein Aufrührer. Eher ein Aufrührer der Herzen.

    Für die musikalische Begleitung sorgte Andreas Brencic. Ein brillanter Musiker an den Tasten.
    Im Saal waren auch Bilder von zwei Künstlerinnen zu sehen. Elisabeth Bunka-Peklar und Augustine Führnstahl zeigten je ein Bild aus ihrem umfangreichen Schaffen.

    Einige (sehr wenige) Besucher konnten der bunten Nummernrevue im Zeichen des Regenbogens nicht allzu viel abgewinnen. Vielleicht war ihnen aber auch das Fremdwort Empathie nicht geläufig. Deshalb hier einige Gedankenstützen: Verstehen – Einfühlungsgabe – Aufgeschlossenheit – Rücksicht – Herzlichkeit – Sympathie – Zuwendung – Mitgefühl – Nächstenliebe.

    Der großen Mehrheit der Besucher war aber der Begriff nicht FREMD, wie der lang anhaltende Schlussapplaus erkennen ließ.