Brunner Kultur Club


AKTUELLE FOTOS:
  • Nabucco - Opernfahrt nach Bratislava

  • Menorca - Insel für Tagträumer

  • Faschingskonzert - The Turnarounds

  • Dreierlei im Mai

    Die Künstlerin Brigitta Hirsch stellt vom 5. bis 19. Mai unter dem Motto "Bunte Vögel und andere Welten" einen Querschnitt ihrer Werke im Brunner Heimathaus aus.
    Vernissage: 5. Mai 11:00 Uhr
    Ausstellungsdauer: 5. - 19. Mai
    Öffnungszeiten: Samstage und Sonntage jeweils von 10 - 12 Uhr und 15 - 17 Uhr und Donnerstag 10. Mai ebenfalls von 10 - 12 Uhr und von 15 - 17 Uhr
    Der Brunner Kultur Club gestaltet an drei Tagen ein Rahmenprogramm.

    1) Autorenlesung
    Brunner Autoren lesen aus selbst geschriebenen Manuskripten. Heiteres, Besinnliches, Skurriles – eine bunte Vielfalt an Beiträgen. Lauschen Sie Satirikern, Komödianten oder einfach nur Geschichtenerzählern.

    Donnerstag 10. Mai – 15:30 Uhr
    Brunner Heimathaus, Klavierzimmer im 1. Stock

    Eintritt frei
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    2) Malworkshop
    Brigitta Hirsch zeigt, wie in wenigen Minuten ein schönes Bild entstehen kann – einfärbig oder farbenfroh. Keine Vorkenntnisse erforderlich. Sie brauchen nur Experimentierfreudigkeit und Spaß an der Gestaltung.

    Samstag 12. Mai – ab 10:00 Uhr
    Brunner Heimathaus – im Hof

    Eintritt frei
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    3) Frühschoppen
    Das Trio Junior spielt auf. Die Lieder, Texte und Dialoge sprühen vor Witz und Fröhlichkeit. Sie sind derb, schräg, bissig und ironisch. Überraschende und treffsichere Pointen sitzen perfekt. Das Spaßmachertrio sorgt für einen lustigen Vormittag.

    Samstag 19. Mai – ab 10:30 Uhr
    Brunner Heimathaus – im Stadl

    Eintritt frei

  • Jazz beim Heurigen

    Begleiten Sie die „Vienna Jazz Group“ auf eine musikalische Zeitreise von New York über Chicago nach Rio, von der Swing Ära zum Jazz der 60er Jahre. Das Programm umfasst Themen von Duke Ellington, George Gershwin, Duke Ellington, Eroll Garner und anderen bekannten Komponisten und Jazz-Musikern.

    Die Gründung der Gruppe erfolgte 1974. Seither regelmäßige Auftritte im „Jazzland“ und anderen bekannten Jazz-Lokalen, oft mit internationalen Gastmusikern.
    Bandleader: Hermann Ledl (Vibraphon)

    Mittwoch, 12. September 2018
    Heurigenlokal Hössl
    Wienerstraße 25
    2345 Brunn am Gebirge
    Beginn: 19:30 Uhr

    Eintritt: € 15,- / AKNÖ-, BKC- und CCB-Mitglieder € 12,-

  • Nabucco - Opernfahrt nach Bratislava

    Treffpunkt war vor der Volksschule in Brunn am Gebirge. Pünktlich um 15:30 traten die 70 Opernliebhaber die Fahrt nach Bratislava an. Die Fahrt war kurz und angenehm. Die beiden Busse vom Reisebüro Felner / Perchtoldsdorf waren moderne Topclass 5-Sterne Busse. Die Fahrer waren zuverlässig und freundlich. Nach etwas mehr als einer Stunde wartete schon der örtliche Reiseleiter und führte die Gruppe durch die Innenstadt von Bratislava zum Restaurant Zichy, wo das Abendessen eingenommen wurde. Das Essen war gut und ebenso der Service. Die Eintrittskarten für die Oper waren schon vorbereitet (namentlich zugeordnet) und wurden im Restaurant jedem Teilnehmer überreicht. Vom Restaurant waren es nur einige Minuten Fußmarsch zur Oper und so ist auch jeder zeitgerecht dort eingetroffen.

    Das Slowakische Nationaltheater am Hviezdoslav Platz ist auch als „Alte Oper Bratislava“ bekannt. Es ist das älteste und professionellste Theater der Slowakei und wird vom Publikum wegen seiner traditionellen Atmosphäre geschätzt. Der Ruf der Oper ist auch im nahen Wien sehr gut. Mit zahlreichen Opern-, Ballett- und Theateraufführungen ist es eine internationale Institution geworden. Hier trifft sich jeden Abend Qualität und Emotion auf der Bühne.

    Pünktlich um 19 Uhr hob sich der Vorhang.
    Die Oper hat einerseits das Streben des jüdischen Volkes nach Freiheit aus der babylonischen Gefangenschaft zum Thema. Andererseits steht die extreme Selbstüberschätzung des Titelhelden Nabucco (der biblische Nebukadnezar II.) im Zentrum. Nabucco will sich der Handlung der Oper nach selbst zu Gott machen.
    Mit dieser Oper – einer Geschichte aus dem alten Testament – schaffte es Giuseppe Verdi, verschiedene Gesellschaftsschichten anzusprechen. Freiheitswille und Sieg eines unterdrückten Volkes, wie sich Italien damals gern sah, manifestiert sich in dem „Gefangenenchor“; fast eine italienische Nationalhymne. Gegnerische Krieger bieten genügend Stoff für Freunde opulenter Kostümopern. Der Sieg der Hebräer – mit göttlicher Hilfe – über die falschgläubigen Babylonier sowie eine Missionierung zum wahren Glauben freut die Kirchgänger. Für Romantiker wird alles verbunden mit einer Liebesgeschichte, die gut ausgeht. Im Mittelpunkt steht die Treue eines Mannes, gefolgt vom Opferwillen der Geliebten. Zum Wohlgefallen der Gerechten folgt die Strafe auf dem Fuße, sowohl für größenwahnsinnige Despoten als auch für die Möchtegernkönigin.

    Nach der Vorstellung warteten bereits die beiden Busse vor der Oper und mit der einen oder anderen Melodie noch im Ohr reisten die Teilnehmer zurück nach Hause.

  • Menorca - Insel für Tagträumer

    Auch heuer zeigten Gabi und Bruno Splichal im Festsaal BRUNO in Brunn am Gebirge wieder einen Lichtbildvortrag über eine ihrer zahlreichen Reisen und begeisterten wieder das Publikum. Beide verbindet ja ein gemeinsames Hobby: Sie sind passionierte Fotografen und bezeichnen selbst ihre Leidenschaft als „Fotomanie“. Die Liebe zu diesem Metier spürt man bei ihren Erzählungen und sieht man vor allem beim Betrachten ihrer Bilder - ein Feuerwerk an Natur, Menschen, Landschaften und Architektur.
    In den Anfangsjahren präsentierten sie ihre Reisevorträge noch mit einem Diaprojektor. Klick-Klack – ein Bild nach dem anderen erschien auf der Leinwand und das Publikum lauschte den Ausführungen des oder der Vortragenden. In den Folgejahren haben sich auch Diavorträge weiterentwickelt. Durch den Einsatz mehrerer Projektoren und mit Überblendtechnik wurden die Darbietungen lebendiger. Aber das charakteristische „Klick-Klack“ beim Weiterschalten zum nächsten Bild blieb noch lange Zeit erhalten. Gabi und Bruno zeigten uns auf diese Art und Weise in den vergangenen Jahren die Sehenswürdigkeiten von Guadeloupe, der kleinen Sunda-Inseln sowie der Kanaren und stellten uns Sizilien, Nordspanien und Südengland vor.
    Seit einigen Jahren sind auch digitale Projektoren („Beamer) technisch so ausgereift, dass sie mit der Bildqualität klassischer Diaprojektoren leicht mithalten können und zusätzlich auch noch gestalterische Möglichkeiten bieten. Heutzutage werden Lichtbildvorträge am Computer produziert und für die Präsentation vorbereitet. Verschiedenste Medien wie Bilder, Musik, Geräusche und auch Videosequenzen mit Originalton können dafür eingesetzt werden. HD-Qualität und Format 16:9 sind Standard und eine Unmenge an elektronischen Effekten garantieren ausgefeilte und unterhaltsame „Multimedia-Shows“. Mit der modernisierten Vorführtechnik haben Gabi und Bruno auch schon die Sehenswürdigkeiten von Neapel, Sardinien, Teneriffa, Mallorca, Malta, Gomera und Valencia und der Provence mit großem Erfolg einem interessierten Publikum vorgeführt.
    In der Präsentation am 15. März zeigten sie Erlebnisse vom Besuch auf der Baleareninsel Menorca. Die beinahe 100 Besucher sahen beeindruckende Bilder, untermalt von passender Musik und begleitet von interessanten und kurzweiligen Kommentaren.
    Jahrhundertelang war Menorca wegen seiner strategischen Lage heiß begehrt und stand doch seit jeher im Schatten ihrer großen Schwesterninsel Mallorca, was sich auch in den Namen der beiden Inseln wiederfindet. Bedeutet doch Menorca „Die Kleine“ und Mallorca „Die Größere“.
    Warum also diesmal Menorca: Ganz einfach! Weil sie kleiner ist. Weil sie stiller ist. Weil sie überschaubarer ist und weil der Ballermann mitsamt seinen Begleiterscheinungen viele Seemeilen weit weg ist. Menorca ist die östlichste Insel der spanischen autonomen Region Balearen. Sie ist die ruhigste und am wenigsten überlaufene der drei Hauptinseln und gilt daher als die authentischste.
    Menorca ist eben anders.
    Menorca ist eine Insel für Tagträumer.

    Es war ein erfolgreicher Abend.

  • Faschingskonzert - The Turnarounds

    Der Veranstaltungsreigen 2018 des Brunner Kultur Clubs wurde am 2. Februar im Hotel Hlavacek mit den „Turnarounds“ fetzig-schwungvoll begonnen. Das Quintett brachte bekannte Songs und traditionelle Nummern – erfrischend neu arrangiert – aber auch zahlreiche Eigenkompositionen. Insgesamt eine interessante Palette von Blues über groovigen Swing, knackigem Rock’n’Roll bis hin zu bekannten Oldies aus den 60er und 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Es war für jede Altersgruppe etwas dabei. Das Motto der fünf Multiinstrumentalisten war: „Wir bringen alle in Schwung!“ Vor allem Bandleader und Frontman Dominik Ježek überzeugte mit kraftvollen Songs, schneidendem Gitarren-Rock, gefühlvollen Balladen und treibenden Folk-Rhythmen. Dominik sagt von sich selbst: „Musik ist mein Leben; meine Art Gefühle zu zeigen. Musik bedeutet für mich, in gleichem Rhythmus mit anderen Menschen zu sein. Musik ist Lebensenergie. Musik ist Gemeinschaft, Musik ist Party….. Ich bin Musik!!!

    Die Turnarounds beeindruckten mit Musik, Entertainment und Leidenschaft auf der Bühne.

    Einziger Wehmutstropfen: Die Veranstaltung hätte etwas mehr Besucher vertragen. Aber diejenigen, die gekommen sind, haben sich gut unterhalten und bezeugten das mit viel Applaus und dem Wunsch nach Zugaben.
    Und die gab es dann auch.